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Toyota startet Testprogramm des Prius Plug-in in Europa in Straßburg

Die Übergabe des ersten Toyota Prius Plug-in Hybrid (PHV) an die Stadt Straßburg markiert den Auftakt zu einem großangelegten Feldversuch des Fahrzeugs in Europa. Der Prius Plug-in wurde dem Bürgermeister der französischen Stadt, Roland Ries, im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in Tokio übergeben. Das Projekt mit insgesamt 100 Fahrzeugen wird von Toyota, dem Energieunternehmen EDF und der Stadt Straßburg durchgeführt und von der französischen Umwelt- und Energiebehörde ADEME unterstützt. Es ist Teil eines gesamteuropäischen Leasingprogramms, an dem rund 200 Prius Plug-in Modelle in zehn europäischen Ländern wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Portugal und den Niederlanden auf ihre Nutzerverhalten und Alltagstauglichkeit getestet werden. Weltweit verleast Toyota zu diesem Zweck rund 600 Fahrzeuge.

Toyota Prius Plug-In Hybrid (PHV)
Foto: Toyota

Der französische Projektpartner EDF errichtet mit seinem Tochterunternehmen Electricité de Strasbourg mehrere hundert Ladestationen an den Wohnhäusern der Nutzer, an den Gebäuden der Projektpartner sowie an öffentlichen Parkplätzen und Straßen. Einige Fahrzeuge werden mit einem innovativen, von EDF entwickelten Ladesystem ausgerüstet, das die Identifikation des Fahrzeugs und die automatische Abrechnung der Energiekosten erlaubt. Fünf Fahrzeuge gehen an die Stadt und die Gemeinde von Straßburg, drei weitere an ein örtliches Car-Sharing-Unternehmen. Die restlichen Prius Plug-in Modelle werden an verschiedene öffentliche Institutionen und private Unternehmen verleast.

Der Prius Plug-in Hybrid verbindet die Toyota Vollhybridtechnik mit dem zusätzlichen Nutzen einer über normale Steckdosen aufladbaren Batterie, um die Reichweite im rein elektrischen Betrieb zu verlängern. Etwa 20 Kilometer weit kann der Prius Plug-in als elektrisches Fahrzeug lokal emissionsfrei betrieben werden. Auf längeren Strecken arbeitet das Fahrzeug als konventionelles Hybridmodell, das alle bekanten Vorzüge der Toyota Vollhybridtechnik einschließlich geringer Emissionen, niedrigem Verbrauch und ausgezeichneten Fahrleistungen bietet. Für den PHV erwartet Toyota im Vergleich zu jedem anderen Großserienfahrzeug eine unübertroffene Effizienz. Auf technischer Basis des Prius der dritten Modellgeneration ist der Prius Plug-in Hybrid mit einer Lithium-Ionen-Batterie ausgestattet und emittiert im neuen europäischen Fahrzyklus lediglich 59 g/km CO2.

Derzeit haben nur die wenigsten Autofahrer bei den heute stadtüblichen Parkplätzen Zugang zu einer Steckdose. Daher wird bei einer zukünftig möglichen Serienproduktion, keinesfalls die bewährte Voll-Hybrid Technik ersetzt, sondern als Modellvariante ergänzt werden.

„Die Plug-in Hybridtechnologie ist eine Schlüsseltechnik auf unserem Weg in eine nachhaltige Mobilität der Zukunft“, sagte Takeshi Uchiyamada, Executive Vice President Toyota Motor Corporation, bei der Fahrzeugübergabe in Tokio. „Auf Grundlage der Toyota Vollhybridtechnik stellt der Prius Plug-in heute den praktikabelsten Weg dar, die Nutzung von Elektrizität im Individualverkehr zu erhöhen. Nun wollen wir die Marktakzeptanz dieser neuen Technologie erforschen und freuen uns, dass wir die Stadt Straßburg als einen unserer Hauptpartner bei diesem ambitionierten Projekt an unserer Seite haben.“

Pressemitteilung der Toyota Deutschland GmbH vom 14. Dezember 2009

Toyota Deutschland GmbH
Öffentlichkeitsarbeit und Presse
50420 Köln

Internet: www.toyota.de

Quelle Text: Toyota

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