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Start-Stopp System

Start-Stopp System
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Das Start-Stopp-System bezeichnet einen Automatismus zur Kraftstoffeinsparung bei Kraftfahrzeugen. Dieser wird erreicht, indem sich der Motor bei kompletten Stopps, beispielsweise an der Ampel, automatisch ausschaltet um dann ebenso automatisch und anmerklich wieder anzuspringen, sobald der Fahrer das Gaspedal betätigt.

Das erste Start-Stopp-System wurde bereits im Jahr 1976 vom japanischen Autohersteller Toyota entwickelt. Der Motor wurde dabei nach 1,5 Sekunden Leerlauf abgeschaltet. Erst ein halbes Jahrzehnt später, Anfang der achtziger Jahre, wurden weitere Start-Stopp-Systeme vorgestellt, beispielsweise die Systeme von Audi und VW, die den laufenden Motor per Knopfdruck ausschalten und wieder starten konnten. Voraussetzung hierfür war jedoch das Erreichen der Betriebstemperatur des Motors.

1987 entwickelte Fiat ein weiteres Start-Stopp-System: Das Ausschalten des Motors erfolgte per Knopfdruck, das Einschalten benötigte nur das Treten des Gaspedals. Beide Systeme fanden jedoch wenig Kundenakzeptanz, da das Ausschalten eine Aktion des Fahrers benötigte. Einen anderen Weg ging VW 1994 mit seinem Golf III Ecomatic: Eine automatische Kupplung schaltete den Motor aus, wenn das Gaspedal nicht betätigt wurde.

Erst in den 2000ern und im Rahmen der Diskussionen zur Klimaerwärmung wurde das Prinzip der Start-Stopp-Systeme erneut aufgegriffen. Heutige Systeme stoppen den Motor, wenn der Leerlauf eingelegt und die Kupplung gelöst wird.

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