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BYD e6 Elektroauto jetzt auch in Deutschland und Österreich erhältlich

BYD e6 Elektroauto jetzt auch in Deutschland und Österreich erhältlich
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Während in Deutschland und Europa vor allem an Tesla, den BMW i3, den Nissan Leaf oder die Renault Modelle gedacht wird, wenn es um rein elektrisch angetriebene Pkw geht, stammt der größte Hersteller von Elektroautos mittlerweile aus dem Reich der Mitte. Während die Stromer hierzulande nämlich noch kaum auf den Starssen zu finden sind, hat der chinesische Elektroautopionier BYD in 2015 ganze 60.000 Elektrofahrzeuge abgesetzt – die meisten davon in seinem Heimatland. Seit Februar diesen Jahres ist mit dem BYD e6 das erste Modell dieses Herstellers nun über die FENECON GmbH & Co.KG und TRAFA auch in Deutschland und Österreich erhältlich.

Elektroauto BYD e6
Bild: BYD

Deutlich mehr Reichweite als die meisten anderen Elektroautos

Gegenüber den meisten Konkurrenten punktet der auf den Gewerbe- und Flotteneinsatz optimierte Crossover BYD e6 vor allem mit einer deutlich höheren Reichweite. Dank 80 kWh Batterie liegt diese bei rund 400 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit des geräumigen E-Autos liegt bei 140 km/h, die der Elektromotor dank 450 Newtonmetern Drehmoment und einer Maximalleistung von 90 kW erreicht. Die Kraftübertragung erfolgt über ein stufenloses Automatikgetriebe.

Bei einem Preis von 50.000 Euro zzgl. MWSt. ist der BYD e6 zwar deutlich teurer als kleinere Elektroautos wie der Leaf, der iOn oder der i3, in Bezug auf die deutlich höhere Reichweite aber unschlagbar günstig. Umgerechnet auf je 100 Kilometer rein elektrischer Reichweite betragen die Kosten 12.500 Euro netto, was einem Verhältnis entspricht, das bisher kein anderer Hersteller erreichen konnte.

Elektroauto BYD e6 - Innenausstattung
Bild: BYD

Der BYD e6: Keine Kompromisse bei Technik und Ausstattung

Dank der großen Batterie muss beim BYD e6 nicht an Technik und Ausstattung gespaart werden, so dass er sich ohne Probleme mit Autos mit Verbrennungsmotor messen kann. Sechs Airbags inkusive zwei seitlichen Vorhang-Airbags gehören ebenso zur serienmäßigen Ausstattung wie ESP, Bremsassistent, LED-Tagfahrlicht und LED-Rücklichter. Für den gewünschten Komfort sorgen im Fünfsitzer vier elektrische Fensterheber, Tempomat sowie eine vollautomatische Klimaanlage und Parksensoren. CD-Radio und Alarmanlage sind ebenfalls enthalten.

Für eine ansprechende Optik rollt der BYD e6 auf 17-Zoll-Leichtmetallfelgen daher und neben den fünf Sitzen bietet das Elektroauto aus dem Reich der Mitte dank des Kofferraumvolumens von 450 Litern Platz für allerlei Gepäck. Im Gegensatz zu den meisten anderen elektrischen Modellen kann der e6 im Notfall auch Strom abgeben und andere Elektroautos „betanken“. Er steht also als mobile Stromquelle zur Verfügung.

BYD e6 Elektroauto
Bild: BYD

Batterielebensdauer von 1,4 Millionen Kilometern

Als weltgrößter Hersteller von Lithium-Eisenphosphatbatterien verfügt der Hersteller BYD über eine lange Erfahrung mit dieser Technologie, die unter anderem auch in stationären Stromspeichersystemen zum Einsatz kommt. Das Unternehmen garantiert deshalb auch 4.000 Ladezyklen bis zu einer Restkapazität von 75 Prozent für die Batterien seiner Elektroautos. Rein rechnerisch würde dies eine Garantie für eine Fahrleistung von bis zu 1,4 Millionen Kilometer bedeuten. Die Garantie auf das Fahrzeug selbst liegt bei zwei Jahren oder 150.000 Kilometern.

In vielen Metropolen der Welt wird der e6 von BYD bereits als Fahrzeug in Taxiflotten eingesetzt und trägt somit zur Verbesserung der Luftqualität in den Städten bei. „Nutzer schätzen die Verbindung von großer Reichweite, Fahrgastkomfort bei fünf vollwertigen Sitzplätzen mit dem trotz Batteriepack großen Kofferraum bei gleichzeitig günstigen Betriebskosten“, erklärt Franz-Josef Feilmeier, Geschäftsführer bei FENECON. Besonders wichtig in diesem Bereich ist auch die mögliche Schnellladefähigkeit der Batterien. An den weit verbreiteten, öffentlichen Typ2-AC-Ladestationen kann der BYD e6 mit bis zu 40 kW in nur zwei Stunden voll aufgeladen werden. Nach einer halben Stunde sind bereits weitere 100 Kilometer Reichweite erreicht.

Diese Vorteile zählen insbesondere im gewerblichen Einsatz, bei öffentlichen Institutionen sowie bei Privatkunden mit hohem Reichweitenbedarf, weshalb sich FENECON und TRAFA mit ihrem Angebot auch an diese Zielgruppe wendet. Aufgrund der hohen Reichweite und seiner Größe ist der e6 ein vollwertiges Kfz und nicht wie so viele andere E-Autos nur der klassische Zweitwagen. Für Wartung und Reparatur an der Batterie greifen FENECON und TRAFA auf ein deutschlandweites Partnernetzwerk zurück; Techniker der Unternehmen unterstützen zudem selbst vor Ort. Arbeiten an den nicht-elektrischen Komponenten kann zudem jede Fachwerkstatt durchführen.

Das Unternehmen FENECON ist bereits langjähriger BYD-Stromspeicherpartner, TRAFA ist BYD-Partner für Elektrostapler des Herstellers. Seit Februar 2016 sind sie nun auch Partner für den Vertrieb der Elektroautos, wobei dem BYD e6 in Zukunft weitere Modelle folgen sollen. Beim niederbayrischen Unternehmen stehen mehrere Fahrzeuge bereit, die Interessenten in Augenschein nehmen können.

BYD e6 Elektroauto
Bild: BYD

4 Kommentare

  1. Da würde ich lieber nochmal die Hälfte drauflegen und ein Model S von Tesla kaufen. Mit solchen hässlichen Kisten werden die Chinesen bei uns keine Chance haben, insbesondere wenn das Model 3 von Tesla kommt.

  2. Ohne Berücksichtigung der tatsächlichen Nutzkapazität der 80kWh des Akkus, käme man empirisch gerechnet auf einen Verbrauchswert von 20kWh / 100km. Das ist fast beschämend in Bezug auf die Effizienz. Der E-Golf gibt sich zufrieden mit ca. 12kWh / 100km; das ist fast der halbe Verbrauch.

  3. Ich bin den Wagen unlängst Probe gefahren, der kann echt was. Nachdem ich derzeit nach einem Elektrowagen suche habe ich alle ernsthaften Wägen evaluiert, auch den Tesla S. Und ich kann nur sagen: Unter Preis/Leistungsgesichtspunkten ist der BYD e6 der absolut beste derzeit erhältliche Elektrowagen, und sieht in Natura auch deutlich besser aus als auf den Fotos hier. Die Nutzkapazität ist übrigens auch besser als bei Tesla (ca. 22 KWh/100 km), und die Werte von Volkswagen stimmen ohnehin nicht. Der E-Golf fährt in der Realität maximal 130 km, das ergibt dann bestenfalls 18,6 KWh/100 km. Und der BYD ist deutlich größer. Manko ist vielleicht der etwas kleine Kofferraum für die Größe und dass die Rückbank nicht verstellbar ist, nur umklappbar.

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