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Kia Naimo: CUV-Studie mit Elektroantrieb

Kia Naimo: CUV-Studie mit Elektroantrieb
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Anfang April wurde von Kia Motors auf der Seoul Motor Show in einer Weltpremiere der Kia Naimo vorgestellt, bei dem es sich um ein Konzeptfahrzeug der CUV-Klasse (Crossover Utility Vehicles) mit Elektroantrieb handelt. Der Name ist an das koreanische Word „Ne-mo“ angelehnt, was soviel wie „quaderförmig“ und ziemlich genau das Design des Autos beschreibt. Die nur 3,89 Meter lange un 1,84 Meter breite Studie bietet allen Insassen dank 1,59 Meter Höhe sowie großem Radstand viel Kopf-, Bein- und Schulterfreiheit. Durch die fehlenden B-Säulen und die Portaltüren – die hinteren Türen sind hinten angeschlagen – ist zudem der Ein- und Ausstieg sehr bequem.

Kia Naimo
Foto: Kia Motors

Elektromotor und Lithium-Ionen-Polymer Batterie garantieren hohe Reichweite

Angetrieben wird der Kia Naimo von einem permanentmagnetischen Synchronmotor (PMSM) mit 80 kW (109 PS) Leistung und 280 Nm Drehmoment, der seine Energie aus einer zukunftsweisenden Lithium-Ionen-Polymer Batterie mit 27 kWh bezieht. Die Höchstgeschwindigkeit des Naimo liegt bei 150 km/h und mit einer Batterieladung hat das Elektroauto eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern. Im Schnelllade-Modus (50 kW) kann die Batterie innerhalb von 25 Minuten zu 80 Prozent ihrer Kapazität geladen werden. Im normalen Lade-Modus (3,3 kW) ist die Batterie nach 5,5 Stunden voll aufgeladen.

Kia Naimo
Foto: Kia Motors

Kia Naimo: Klares und schlichtes Außendesign mit Premium-Ausstrahlung

Das Design des Kia Naimo ist geradlinig und klar, wobei einige Schlüsseldetails direkt markant herausstechen: Einmal die optische Einheit von Frontscheibe und Seitenfenstern, das asymmetrisch geteilte Glasdach sowie die LED-Frontscheinwerfer und Heckleuchten im Punkt-Muster. Diese Kombination von Einfachheit und Komplexität ist in vielen traditionellen koreanischen Künsten und Handwerken weit verbreitet. Besonders die asiatische Celadon-Keramik hat das Design des Kia Naimo stark beeinflusst. Deren asymmetrische Formgebung prägte das Glasdach-Design, und die Karosseriefarbe des Naimo ist an das Celadon-typische Jadegrün angelehnt.

Kia Naimo Innenraum
Bild: Kia Motors

Kombination von traditionellen und natürlichen Materialien mit Hightech im Innenraum

Im Innenraum, dessen Design Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt, finden sich viele von Hand bearbeitete Materialien. Die Türen und der Boden sind mit koreanischer Eiche verkleidet, für den Dachhimmel wurde koreanisches Hanji-Papier verwendet. Neben diesen traditionellen Materialien finden sich modernste Elemente wie die Instrumenteneinheit in Form eines TOLED-Display (Transparent Organic LED) – das im abgeschalteten Zustand völlig transparent ist – sowie Anschlüsse für Entertainment- und Kommunikationsgeräte.

Kia Naimo bleibt ein reines Konzeptfahrzeug zu Testzwecken

Nach dem Kia Venga EV und der Studie Kia POP wird der Naimo in die wachsende Testflotte von Hybrid-, Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeugen integriert. Diese Fahrzeuge werden von Kia über lange Zeiträume und unter ganz unterschiedlichen Bedingungen getestet, um auf deren Basis künftige Serienmodelle mit stark reduzierten oder gar keinen lokalen Emissionen zu entwickeln.

Ein Kommentar

  1. Was soll den das Auto kosten ?

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