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12 Gründe warum ein Vollhybrid dem Elektroauto (noch) überlegen ist

12 Gründe warum ein Vollhybrid dem Elektroauto (noch) überlegen ist
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Welche Antriebsart sich in Zukunft durchsetzen wird, daran scheiden sich die Geister und vor allem auch die Meinungen der Autohersteller. Während einige weiter auf Effizienzsteigerungen beim Verbrennungsmotor setzen, glauben andere fest an den Erfolg von Elektroautos (mit und ohne Range-Extender) und bringen gerade oder in kürze die ersten Modelle auf den Markt. Ebenfalls beliebt sind alternative Kraftstoffe wie Autogas oder Erdgas und wieder andere Hersteller sehen den Hybridantrieb auch in der näheren Zukunft außer Konkurrenz.


Foto: Lexus

Warum der Vollhybrid-Antrieb dem reinen Elektroantrieb in seiner aktuellen Form noch klar überlegen ist, dazu hat Lexus zwölf gute Gründe zusammengestellt:

  1. Vollhybrid-Fahrzeuge wie die von Lexus bieten im Gegenzug zu den meisten Elektroautos überlegene Fahrleistungen auf dem Niveau konventionell angetriebener Fahrzeuge. Beispiel Lexus GS 450h: Von 0 auf 100 km/h in 5,9 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 240 km/h.
  2. Die erzielbare Reichweite ist um ein vielfaches höher als bei einem Auto mit reinem Elektroantrieb und wird auch von konventionell motorisierten Fahrzeugen nicht übertroffen. Beispiel Lexus RX 450h: 1.142 km mit einer Tankfüllung.
  3. Während ein Auto mit Vollhybrid-Antrieb zum Auftanken nur wenige Minuten braucht, wird das Laden der Batterie eines Elektroautos bislang in Stunden gemessen.
  4. Die Möglichkeit aufgrund des größeren Tankstellennetz nahezu überall zu tanken. Denn ein Vollhybrid nutzt die vorhandene Infrastruktur.
  5. Die praktisch weltweit gegebenen Betriebsvoraussetzungen: Für dein Fahrzeug mit Vollhybrid-Antrieb ist kein separater Stromanschluss nötig.
  6. Der höhere Komfort, denn die Nutzung von Klimaautomatik, Heizung, Audiosystem etc. bleibt ohne nennenswerten Einfluss auf die Reichweite – ganz im Gegenteil zu Autos mit Elektroantrieb, wo sie die ohnehin geringere Reichweite weiter verringern kann.
  7. Die überlegene Praxistauglichkeit der Batterietechnik: Das Nickelmetallhydrid-Paket der Lexus Vollhybridmodelle ist leichter, kompakter und unempfindlicher als die für Elektromobile verfügbaren Stromspeicher.
  8. Die größere Langlebigkeit der Hybridbatterien: Die von Lexus eingesetzten Batterien sind auf eine Lebensdauer von ca. 15 Jahren ausgelegt, so dass ihre Leistungsfähigkeit während eines durchschnittlichen Fahrzeuglebens nicht nennenswert nachlässt. Ein turnusmäßiger Batterieaustausch ist im Wartungsplan dementsprechend nicht vorgesehen.
  9. Die erwiesene Zuverlässigkeit: Vollhybride wie die von Lexus und Toyota haben ihre Dauerhaltbarkeit und Belastbarkeit millionenfach im Alltag unter Beweis gestellt. Bei den Elektroautos steht dieser Beweis noch aus.
  10. Das einfache Recycling-Verfahren: Die Nickelmetallhydrid-Batterien von Lexus Vollhybridfahrzeugen lassen sich ohne besonderen Aufwand in wiederverwertbare Rohstoffe zerlegen, Sondermüll fällt dabei nicht an.
  11. Der günstigere Preis: So ist z.B. der neue Lexus CT 200h mit 100 kW (136 PS) starkem Vollhybridantrieb bereits als 28.900 Euro erhältlich. Als vollwertig einsetzbarer Fünfsitzer unterbietet er damit selbst jedes deutlich kleinere derzeit angebotene Elektroauto.
  12. Die bessere Ökobilanz: Die „well-to-wheel“ gemessene Energiebilanz eines Vollhybridfahrzeugs fällt unter Zugrundelegung des derzeitigen Stromerzeugungs-Mix weit besser aus als bei jedem reinen Elektrofahrzeug.

Die oben genannten „12 guten Gründe“ stammen von Lexus und sind zum Teil sicher unbestreitbar. Dennoch kann natürlich ein Hybridfahrzeug im Gegenzug zu einem Elektroauto auch nicht mit Strom aus Erneuerbaren Energien betrieben werden und damit die Problematik der Abhängigkeit vom Erdöl und den Emissionen auf Dauer nicht lösen. Dass gerade Toyota/Lexus den Hybridantrieb favorisieren ist auch vor dem Hintergrund, dass der Konzern in dieser Technologie weltweit führend ist, leicht zu verstehen. Während der Lexus CT 200h auch mit Sicherheit eine sehr umweltfreundliche Premium-Alternative ist, kann man das vom unter Punkt 1 genannten Modell Lexus GS 450h nicht sagen. Die Fahrleistungen mögen zwar sehr gut sein, mit einem kombinierten Verbrauch von 7,7 l/100 km und CO2-Emissionen von 180 g/km ist es aber sicher kein „Grünes Auto“.

Für die nähere Zukunft wird es zudem nicht DEN Weg geben, sondern die verschiedenen alternativen Antriebe müssen in einem geeigneten Mix helfen, den Verbrauch von Erdöl zu reduzieren und die Emissionen einzudämmen. Vielfahrer liegen dabei mit Autogas oder einem Hybridfahrzeug besser, für Bewohner von Großstädten oder Ballungszentren, die regelmäßig nur kurze Strecken fahren, könnte in Zukunft ein Elektroauto interessant werden. Darüber hinaus gilt natürlich, dass gar nicht Autofahren die Umwelt am meisten entlastet. Das Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel sind in vielen Städten die beste Alternative!

2 Kommentare

  1. „Die bessere Ökobilanz: Die “well-to-wheel” gemessene Energiebilanz eines Vollhybridfahrzeugs fällt unter Zugrundelegung des derzeitigen Stromerzeugungs-Mix weit besser aus als bei jedem reinen Elektrofahrzeug.“

    Unter Bezug auf Ihren Pkt.12 möchte ich auf folgendes hinweisen.
    Es ist bekannt, daß elektrische Leistung benötigt wird um Öl zu fördern und auch aufzubereiten. Bis Benzin oder Diesel an der Tankstellen-Pumpe zur Verfügung steht, ist bereits jede Menge Strom verbraucht worden. Diese Strommengen wären direkt in einem Elektrofahrzeug wesentlich effektiver angebracht.
    Ähnliche Argumente können auch für die verbleibenden elf Punkte aufgebracht werden. Die gesamte Argumentation ist eher öberflächlich als tiefgreifend und ist alles andere als überzeugend.

  2. Man kann sicherlich einige der Punkte kritisieren und natürlich ist die Liste stark aus der Sicht von Lexus geschrieben (ist ja in der Mitte des Absatzes unter der Liste extra erwähnt).

    Aber definitiv nicht alle, denn einige Fakten die noch für Hybrid- statt Elektroantrieb sprechen sind unbestreitbar. Da wären z.B. Punkt 2 mit der deutlich größeren Reichweite, die Möglichkeit überall zu tanken und der gravierende Zeitunterschied zwischen „Tanken“ und „Aufladen“ sowie auch der aktuell noch günstigere Preis.

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