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ELVA-Konsortium stellt Architekturen für Elektrofahrzeuge der dritten Generation vor

ELVA-Konsortium stellt Architekturen für Elektrofahrzeuge der dritten Generation vor
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Das Institut für Kraftfahrzeuge (ika) hat gemeinsam mit sechs Partnern im Rahmen des europäischen Verbundprojekts ELVA in den vergangenen zweieinhalb Jahren untersucht, welche Gestaltungsmöglichkeiten Elektrofahrzeuge bieten. Als Ergebnis werden drei Fahrzeugarchitekturen vorgestellt, die Nutzeranforderungen und Antriebstechnologie in Einklang bringen.

Elektrisch angetriebene Fahrzeuge eröffnen aufgrund der kompakten Antriebe neue Gestaltungsmöglichkeiten. Nicht nur deswegen verlangen sie neues Denken in Bezug auf die Fahrzeugarchitektur und das Design. Daher stand zu Beginn des europäischen Verbundprojekts ELVA – Advanced Electric Vehicle Architectures die Frage, wie ein Elektrofahrzeug zu gestalten ist, das in bestmöglicher Weise Kundenanforderungen und technische Potenziale vereint.

ELVA Elektrofahrzeuge Architektur ToolDie Erwartung an Elektrofahrzeuge orientiert sich sehr stark an dem Nutzen, den konventionelle Automobile heute bieten. Dies wurde durch eine zu Beginn des Projekts durchgeführte Umfrage besonders in Bezug auf die Reichweite sehr deutlich. Ein Kompromiss, der die technischen und ökonomischen Einschränkungen aktueller Batterietechnik berücksichtigt, ist die Auslegung von Fahrzeugen für den überwiegend städtischen Betrieb mit begrenzten Reichweiten.

Im zweiten Schritt veranstaltete das Konsortium einen Designwettbewerb, an dem sich rund 40 Designer aus ganz Europa beteiligt haben. Auf Basis von zunächst wenigen Anforderungen haben sie teils futuristische Entwürfe präsentiert. Aus der zweiten Stufe des internationalen Wettbewerbs, in der ein einfaches Package zu integrieren war, ging der spanischer Designer Jorge Biosca als Sieger hervor.

Die drei beteiligten Fahrzeughersteller Fiat, Renault und Volkswagen haben im Anschluss jeweils ein Fahrzeugkonzept entwickelt, das den aus ihrer Sicht jeweils besten Kompromiss aus Kundenanforderungen und technischen Möglichkeiten darstellt. Daher unterscheiden sich die drei virtuell entwickelten und bewerteten Fahrzeuge in ihren Dimensionen und den Zielkosten.

Die abschließende Bewertung der Konzepte hinsichtlich aller Kerneigenschaften sowie der Vergleich mit am Markt befindlichen Fahrzeugen haben die Vorteile der Elektrifizierung aufgezeigt. Hierzu hat auch eine Life Cycle Analyse beigetragen. Alle Ergebnisse des Projekts sind auf der Webseite www.elva-project.eu abrufbar. Dort ist auch ein sog. EV Architecture Tool zu finden, das auf Basis weniger Parameter mögliche Fahrzeugarchitekturen präsentiert und so die Wechselwirkungen verdeutlicht.

Das ELVA-Konsortium bestand aus sieben Partnern und wurde vom Institut für Kraftfahrzeuge (ika) der RWTH Aachen University geleitet. Darüber hinaus waren mit Fiat, Renault und Volkswagen sowie Continental vier der größten europäischen Automobilhersteller bzw. -zulieferer beteiligt. Ergänzt wurde die Gruppe durch das schwedische Verkehrssicherheitscenter SAFER sowie IDIADA Automotive Technology aus Spanien. Sie wurden von der Europäischen Kommission durch das 7. Forschungsrahmenprogramm unterstützt.

Pressekontakt:
RWTH Aachen University
ika – Institut für Kraftfahrzeuge
Nikola Druce, M.A.
Steinbachstraße 7
52074 Aachen
Telefon: +49 241 80 25668
Fax: +49 241 80 22147
E-Mail: druce(at)ika.rwth-aachen.de

Institutskontakt:
RWTH Aachen University
ika – Institut für Kraftfahrzeuge
Steinbachstraße 7
52074 Aachen
Telefon: +49 241 80 25600
Fax: +49 241 80 22147
E-Mail: office(at)ika.rwth-aachen.de

Pressemitteilung des ika – Institut für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen University vom 11. Juni 2013

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