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Infiniti: Elektrifizierung und erstes Elektroauto ab 2021

Infiniti: Elektrifizierung und erstes Elektroauto ab 2021
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Auf deutschen Straßen ist Infiniti ein Exot. Doch Nissan hat Großes vor mit seiner 1989 gegründeten Luxusmarke. Ab 2021 soll Infiniti erste Fahrzeuge mit Elektroantrieb präsentieren und bis ins Jahr 2025 soll die Hälfte der Verkäufe aus dem ULEV-Segment stammen.

Am diesjährigen Automotive News World Congress in Detroit verkündete der CEO des Nissan-Konzerns, Hiroto Saikawa, Infiniti werde ab 2021 Autos mit Elektroantrieb präsentieren. Darunter versteht der Nissan-Chef sowohl reine E-Autos als auch Hybridfahrzeuge. Infiniti werde dazu alle ULEV-Technologien (Ultra-niedrig-Emissions-Fahrzeugtechnologien) des Renault-Nissan-Mitsubishi-Verbundes nutzen.

INFINITI Q Inspiration Concept
Bild: Infiniti

Elektro- und Hybridfahrzeuge mit elegantem Design

Bei den Hybridfahrzeugen gelangt die vom Nissan Note bekannte E-Power-Technologie zur Anwendung. Es handelt sich um einen seriellen Hybridantrieb. Das bedeutet, dass ein kleiner Benzinmotor einen Generator antreibt, der den Hochleistungsakku für die Elektromotoren auflädt. Anders als ein bloßer Range-Extender läuft der Benzinmotor dauerhaft. Eine externe Ladequelle ist nicht nötig.

Das Design der neuen Elektro- und Hybrid-Modelle wird sich an der Konzeptstudie „Q Inspiration“ orientieren, die Infiniti auf der Detroit Motor Show 2018 vorstellte. Der Q Inspiration besticht durch eine elegante Linienführung mit hoher Schulterlinie und markanten Kotflügeln hinten. Das schmale Leuchtband am Heck erinnert an einen Porsche. Die Coupé-Limousine mit Panoramadach verfügt über eine vergleichsweise kurze Motorhaube, was dem Platzangebot in der Fahrgastzelle zugutekommt. Der geräumige Innenraum hat Wohnzimmercharakter und ist ganz auf das autonome Fahren ausgerichtet.

Benzinmotor mit variabler Verdichtung

Allerdings besitzt der Q Inspiration keinen Elektromotor. Angetrieben wird er durch einen VC-Turbomotor, wie er im neuen Mittelklasse-SUV QX50 zum Einsatz kommt. Der VC-Turbobenziner hat es jedoch in sich: Er ist nämlich der erste serienmäßig hergestellte Benzinmotor mit variabler Verdichtung. Durch ein System aus mehreren Verbindungselementen lässt sich die Hubhöhe der Kolben nahtlos verstellen, sodass das Verdichtungsverhältnis je nach Fahrbedingungen zwischen 8:1 und 14:1 variiert. Infiniti sieht den VC-Motor als Übergangstechnologie für die Zeit, bis sich der Elektromotor wirklich etabliert hat, zumal er laut Aussage des Unternehmens eine gute Kombination aus Sparsamkeit und Leistung garantiert.

Geht alles nach Plan, sollen bis im Jahr 2025 fünfzig Prozent der verkauften Infiniti-Fahrzeuge aus dem ULEV-Segment stammen.

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