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Toyota weitet Testprogramm für den Prius Plug-in-Hybrid auf Portugal aus

Ab Ende 2009 wird Toyota damit starten, sukzessive weltweit über 500 Testfahrzeuge des Prius Plug-in-Hybrid mit Lithium-Ionen-Batterien einzusetzen um die Technologie auf Herz und Nieren zu testen. Mehr als 150 dieser Fahrzeuge werden über europäische Strassen rollen und ab Juni 2010 soll das europäische Testprogramm für den Toyota Prius Plug-in-Hybrid (PHV) auf Portugal ausgeweitet werden. In Portugal sollen, nach Frankreich und Großbritannien, fünf Plug-In Hybride in einer auf drei Jahren angelegten Testreihe beobachtet werden. Zu diesem Zweck wurde ein Kooperationsvertrag zwischen der Toyota Caetano Portugal (TCAP) und dem portugiesischen Energieunternehmen Galp geschlossen.

Toyota Prius Plug-In Hybrid (PHV)
Foto: Toyota

Das Unternehmen Galp ist mit 870 Servicestationen der größte Tankstellenbetreiber in Portugal und arbeitet bereits gemeinsam mit der portugiesischen Regierung am Aufbau einer Infrastruktur für elektrische Mobilität. Im Rahmen des PHV-Testprogramms sollen das Nutzerverhalten und die Bedürfnisse der Kunden erforscht werden.

Anstelle der bisher verwendeten Nickel-Metallhydrid-Batterien setzt Toyota im neuen Prius Plug-in Hybrid auf Lithium-Ionen-Batterien, um die rein elektrische Reichweite des Fahrzeugs zu verbessern. Das Auto kann so z.B. in der Garage an der Haushaltssteckdose aufgeladen werden. Die Kombination aus dem leistungsstarken Vollhybrid mit der Möglichkeit der extern aufladbaren Batterie macht es möglich, dass der Prius innerstädtische Fahrten bis zu 20 Kilometer weit rein elektrisch zurücklegen kann. Werden sie mit Ökostrom aufgeladen, kann er auf Kurzstrecken quasi CO2-frei gefahren werden. Gleichzeitig bleibt er aber ein vollwertiges Auto ohne Einschränkungen, dass im Hybrid-Betrieb eine sehr große Reichweite hat.

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