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USA: Toyota wirbt für den Prius mit massiver Senkung der Abhängigkeit von ausländischem Öl

USA: Toyota wirbt für den Prius mit massiver Senkung der Abhängigkeit von ausländischem Öl
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Die USA hängen am Tropf – und zwar am Tropf der Erdöl exportierenden Länder. Schließlich importieren die Vereinigten Staaten pro Tag rund 13 Millionen Barrel (1,5 Milliarden Liter) Erdöl, das dann vor allem in den Motoren der Autos verbrannt wird. Einen großen Teil davon beziehen die USA dabei auch aus politisch instabilen Regionen im Nahen Osten und Afrika, weshalb eine Reduzierung der Abhängigkeit sicher im Interesse vieler Amerikaner wäre. Dies machte sich jüngst Yoshi Inaba, Präsident & COO von Toyota Motor Nordamerika zu Nutze, denn er verwies darauf, dass sich die Abhängigkeit von ausländischem Öl um ganze 70% senken lassen würde, wenn alle US-Amerikaner einen Toyota Prius fahren würden.

2012 Toyota Prius
Foto: Toyota

Dabei müsste das Auto natürlich nicht zwangsläufig ein Prius sein, sondern jedes andere Auto mit einem kombinierten Verbrauch von weniger als 3,9 Litern auf 100 Kilometer wäre natürlich ebensogut. Mit der neuen Toyota Prius Familie, zu der auch der kompakte Hybrid Prius c sowie der erste Hybrid-Van gehören, will der japanische Autobauer aber vor allem auch neue Käuferschichten ansprechen.

Die Modellrechnung zur Senkung der US-Abhängigkeit von ausländischem Öl wäre dabei übrigens auch auf Deutschland übertragbar. Zwar gibt es hier aufgrund der geringeren Bevölkerung natürlich auch sehr viel weniger Fahrzeuge und die Autos verbrauchen zudem auch weniger, im Gegensatz zu den USA verfügt Deutschland aber auch über gar keine nennenswerte Ölproduktion. Nahezu das gesamte benötigte Erdöl wird importiert. Würden die Autos im Schnitt nur 4 Liter auf 100 Kilometer statt 8 Liter auf 100 Kilometer konsumieren, wäre auch Deutschland deutlich unabhängiger.

Auch für den Einzelnen lohnt sich ein solcher Umstieg: Wenn das neue Auto nur 4 Liter auf 100 Kilometer statt 8 Liter auf 100 Kilometer verbraucht, spart man bei 25.000 gefahrenen Kilometern und einem durchschnittlichen Preis von 1,50 Euro pro Liter Super (sehr gering geschätzt) bereits stolze 1.500 Euro Kraftstoffkosten pro Jahr. In zehn Jahren und bei sicher weiter steigenden Benzinpreisen spart man so über 15.000 Euro, also bereits genug oder den Großteil für das nächste neue sparsame Auto.

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