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e-miglia 2012: Mit vollem Erfolg im Elektrofahrzeug durch vier Alpenländer

e-miglia 2012: Mit vollem Erfolg im Elektrofahrzeug durch vier Alpenländer
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Nach 5 anstrengenden Tagen ging am 16. August 2012 die diesjährige e-miglia, eine Rallye nur für elektrische Fahrzeuge, im mondänen Ferienort St. Moritz zu Ende. Hinter den Teilnehmern, die am 12. August in München gestartet waren, lagen 11.823 Höhenmeter bergauf und 800 Kilometer Strecke durch Deutschland, Österreich, Italien und die Schweiz. Unterwegs waren sie in Elektroautos wie dem Mini E, dem Protoscar Lampo 3, dem Mercedes E-Cell, dem Nissan Leaf, dem Peugeot iOn oder dem Tesla Roadster wie auch in oder auf drei- oder zweirädrigen E-Fahrzeugen wie dem TWIKE Active, dem Zerotracer und dem Zero Motorcycle.

Tesla Roadster vom Team LG Solar
Foto: Andrej Isakovic / emiglia 2012 / REBEL Media

Team LG Solar gewinnt die e-miglia 2012 im Tesla Roadster

Am Ende standen als Sieger der e-miglia 2012 die beiden fahrer Hans Haslreiter und Wolfgang Schöner vom Team LG Solar in ihrem Teslar Roadster fest. „Wir sind überglücklich, aber auch ein bisschen geschafft. Die letzten Tage waren doch anstrengender als vor dem Start angenommen“, erklärte ein sichtlich erleichterter Wolfgang Schöner. „Wir wollten ein bis zwei gute Platzierungen einfahren, jetzt stehen wir als Sieger da, das ist einfach unglaublich“, fuhr er weiter fort.

Auf die Frage nach ihrem Erfolgsrezept lobte Hans Haslreitervor allem das Fahrzeug: „Mit dem Teslar Roadster haben wir ein hervorragendes Auto für das die Anforderungen der e-miglia kein Problem darstellen. Nächstes Jahr sind wir wieder dabei, jetzt wollen wir den Titel natürlich verteidigen“.

Mercedes-Benz A-Klasse E-Cell vom Team TÜV SÜD
Foto: Andrej Isakovic / emiglia 2012 / REBEL Media

Zwei Teams vom TÜV SÜD auf Platz 2 und Platz 3

Ebenfalls freuen durfte sich man beim TÜV SÜD: Der erste Platz wurde zwar verpasst, dafür kamen sowohl die Fahrer Volker Blandow und Stefan Rentsch in einer Mercedes Benz A-Klasse E-Cell auf das Podest (Platz 2), wie auch Werner Kraus und Ralph Urbanek in einem Mini E (Platz 3). Auch hier gaben alle Beteiligten an, dass Mensch und Maschine für diese hervorragenden Platzierungen zwar an ihre Leistungsgrenze gehen mussten, die beiden Elektroauto Modelle ihre Alltagstauglichkeit aber mehr als unter beweis gestellt haben.

Zerotracer vom Team Swisslife
Foto: Andrej Isakovic / emiglia 2012 / REBEL Media

Effizienzpreis von St. Moritz – mit umgerechnet 4,7 l Verbrauch für 800 km

Ihren großen Vorteil gegenüber Benzinern und Dieselfahrzeugen – abgesehen natürlich davon, dass man sie mit Ökostrom nahezu emissionsfrei fahren kann – bewiesen die E-Autos und Fahrzeuge bei den Verbrauchskosten. Während ein Benziner auf dieser Strecke locker auf 80 Euro Spritkosten kommt, lagen die Stromkosten bei nur rund 20 Euro. Besonders sparsam war nicht ganz unerwartet ein TWIKE-Team, dessen Fahrzeug man über eine Pedale per Muskelkraft unterstützen kann. Das Team erhielt den mit 2.000,- SF dotierten Effizienzpreis für den geringsten Energieverbrauch, der von der Energiestadt Moritz gestiftet wurde.

Protoscar Lampo 3
Foto: Andrej Isakovic / emiglia 2012 / REBEL Media

TÜV SÜD zeigt sich als e-miglia Partner sehr zufrieden

Die Rallye diente auch dazu Erfahrungen und Erkenntnisse zu gewinnen, die der Weiterentwicklung der E-Mobilität zu Gute kommen. Das war das erklärte Ziel des e-miglia Partners TÜV SÜD AG. Die Erkenntnisse werden in zukünftigen Sicherheitstests und Prüfverfahren miteinbezogen zum Nutzen der Industrie und der privaten Kunden. Die Ergebnisse werden in unterschiedlichen Fahrzeugkonzepten zum Tragen kommen.

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