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Bei der ADAC eRallye war der Peugeot iOn Sieger mit dem geringsten Energieverbrauch

Bei der ADAC eRallye war der Peugeot iOn Sieger mit dem geringsten Energieverbrauch
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Da Autohersteller und Politik gerne so tun als wären Elektroautos per se Emissionsfrei, steht der Energieverbrauch von Elektroautos, im Gegensatz zum Kraftstoffverbrauch bei Benzinern und Dieselfahrzeugen, auch nur selten im Mittelpunkt. Dabei muss auch Strom produziert werden weshalb die ADAC eRallye, die Ende September 2012 in Südtirol abgehalten wurde, besonders viel Sinn macht. An fünf Tagen legten 24 Elektroautos von vier Marken fast 600 Kilometern zurück und am Ende stand ein Peugeot iOn in der wichtigsten Kategorie des geringsten Energieverbrauchs als Sieger auf dem Treppchen.

Peugeot iOn bei der ADAC eRallye
Foto: Peugeot

Am Ende jeder Etappe ermittelte der Autombilclub auf Basis des ADAC EcoTest, der inzwischen auch für Elektrofahrzeuge anwendbar ist, das sparsamste Fahrzeug. Um zu verhindern, dass die Fahrkünste einzelner Fahrer einen Einfluß auf das Ergebnis nehmen würden, wurden die Fahrzeuge von 19 Zweiterteams gesteuert, die sich aus ADAC-Mitgliedern zusammensetzten, die teilweise noch nie zuvor ein Elektroauto gesteuert hatten. Zudem wechselten die Teams nach jeder Etappe das Fabrikat. Insgesamt konnte der Peugeot iOn seinen Wettbewerbern bei der Energiebilanz messbar davonfahren: Der Strombedarf des kleinen, viersitzigen Löwen betrug etappenübergreifend gerade einmal 12,87 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Umgerechnet entspricht dies laut ADAC einem Verbrauch von lediglich 1,45 Liter Otto-Kraftstoff.

Bei der ADAC eRallye handelt es sich nicht um ein Rennen im herkömmlichen Sinn, bei dem die Geschwindigkeit den Ausschlag gibt: Ziel ist es, die insgesamt fast 600 Kilometer in fünf Etappen mit möglichst geringem Energieverbrauch zu bewältigen – keine leichte Aufgabe auch angesichts der anspruchsvollen Streckenführung inklusive mehrerer Passstraßen und teilweise schlechten Wetters. Sparsames Bummeln ist dabei erlaubt, aber nicht zielführend, weil jeweils eine Durchschnittsgeschwindigkeit vorgegeben ist, deren möglichst genaues Erreichen ebenfalls zum Endergebnis der eRallye beiträgt.

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