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eTourEurope: Deutsche im Citroen Saxo electrique und Holländer im Tesla Model S erfolgreich

eTourEurope: Deutsche im Citroen Saxo electrique und Holländer im Tesla Model S erfolgreich
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Langstreckenmobilität ist auch mit Elektroautos möglich, wie die Teilnehmer der eTourEurope jüngst bewiesen haben. Insgesamt legten die Teilnehmer bis zum 26. Mai 2014 alle eine Strecke von 4.200 Kilometern zurück, ausgenommen nur ein Fahrzeug, das in Berlin aufgrund von Software-Problemen auf der Strecke blieb. Das Event hat sich die Förderung und Bekanntmachung der batteriebetriebenen Alternativen auf die Fahnen geschrieben und die Ergebnisse können sich sehen lassen.

eTourEurope
Foto: eTourEurope / Veröffentlicht unter der Creative Commons (CC BY-SA 2.0) Lizenz

Die deutschen Sieger fahren ein 13 Jahre altes Elektroauto

In der Kategorie C2 (Fahrzeuge mit Reichweite unter 250 km) starteten insgesamt sechs Teams, von denen sich am Ende Ralf Zimmermann und Co-Pilot Heiner Sietas vom deutschen Team LEMnet durchsetzen konnten. Besonders beeindruckend ist das Ergebnis, das sie die 4.200 km lange Strecke mit einer Reisezeit von 67 Stunden und 10 Minuten in einem 13 Jahre alten Citroen Saxo electrique zurücklegten.

Holländer gewinnen durch effizientes Fahren im Tesla Model S

In der Kategorie CO (Open Category) ging das Team von Pilot Klaas Mulder, seinen beiden Söhnen sowie der 78-jährigen Mutter bzw. Großmutter bereits früh in Führung. Bestens gerüstet fuhren sie in einem Tesla Model S, dessen enorme Reichweite sie die Etappe von Amsterdam nach Hamburg mit 502 km sogar ohne Laden durchfahren ließ. Durch ein besonders effizientes Fahren, konnten die Zeiten zum Nachladen auf ein Minimum beschränkt und die Strecke über die europäischen Hauptstädte in einer Gesamt-Reisezeit von 56 Stunden und 11 Minuten geschafft werden.

Werner Hillebrand-Hansen, Organisator der Tour, blickt optimistisch in die Zukunft

„Good News für alle eAutofahrer: Wenn das Gesamtsystem stimmt – nämlich, dass das Auto in Verbindung mit der Infrastruktur leistungsfähiges Laden ermöglicht und ein einheitlicher Zugang zum Strom gegeben ist -, wird die Akzeptanz für die Elektromobilität noch schneller steigen. Die notwendige Vereinheitlichung – etwa über eine Ladekarte – ist nicht nur nationale, sondern auch europäische Aufgabe, um Elektromobilität im Kontext der Energiewende weiter zu bringen.“ Als Vorbild nennt er die Niederlande, denn hier ermöglichen die wesentlichen Betreiber den einfachen Zugang mit einer einheitlichen Ladekarte.

667 Teilnehmer bei „1000 EVs in motion!“

Auch wenn die Zielmarke von 1.000 Elektrofahrzeugen im Rahmen der Aktion „1000 EVs in motion!“ noch nicht ganz erreicht wurde, bewertet Werner Hillebrand-Hansen auch sie positiv. Insgesamt konnten für die erste Rallye bereits 667 Teilnehmer registriert werden. „Mit Blick auf die Zukunft und steigende Bekanntheit der Tour bin ich zuversichtlich, diese Grenze beim nächsten Mal überschreiten zu können. Entscheidend ist: Überall in Europa wurden wir von den Bürgern mit offenen Armen empfangen. Diese Wahl jedenfalls hat Europa längst gewonnen!“

Weitere Informationen zur eTourEurope sind unter www.etoureurope.eu zu finden, hunderte Fotos von der Tour sowie den Events unter www.flickr.com/photos/91886759@N07/sets/.

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