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Plug-in Hybrid Hyundai Blue-Will

Plug-in Hybrid Hyundai Blue-Will
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Beim Hyundai Blue-Will handelt es sich um ein Concept Car und den ersten Plug-in Hybrid von Hyundai. Die Studie wurde erstmals in 2009 auf der Seoul Motor Show vorgestellt und feiert aktuell auf der IAA 2009 in Frankfurt am Main Europapremiere. Der Blue-Will hat eine rein elektrische Reichweite von ca. 64 Kilometern mit voll aufgeladener Batterie und Verbrauchswerte von umgerechnet 2,2 Litern auf 100 km. Der Blue-Will dient als Prüfstand für neue Ideen von der Antriebstechnik bis zur Steuerung.

Hyundai Blue-Will Plug-In Hybrid
Foto: Hyundai

Der Blue-Will, der intern den Codenamen HND-4 trägt, ist das vierte Modell einer Serie von innovativen Konzept-Fahrzeugen aus dem Namyang Design Center. Der Blue-Will entstand unter Leitung von Oh Suk-Geun, Executive Vice President of Design. „Die innovative Form drückt die fortschrittliche und umweltfreundliche Technologie des Blue-Will perfekt aus,“ erklärt Oh Suk-Geun. „In einer Zeit waschsender Sorge um unsere Umwelt und unsere Energiezukunft, demonstriert der Blue Will allen umweltbewussten Autokäufern, dass Hyundai praktische Hybrid-Lösungen parat hält, die in den nächsten Generationen von Autos verfügbar sein werden.“


Foto: Hyundai

Form & Design
„Öko-Eleganz“ war das Kernkonzept beim Design. Markante Linien und eine futuristische Form werden durch aerodynamische Optimierungen wie eine komplette Unterbodenverkleidung ergänzt, was vor allem der Senkung des Verbrauchs dient.

Die LED Lichter im Frontbereich vermitteln ein unverwechselbares und futuristisches Image. Der vollständig ins Heck integrierte Fahrradträger zeigt die Wichtigkeit von Komfort und einfacher Bedienbarkeit. Um das Gewicht so gering wie möglich zu halten, wurden vor allem fortschrittliche Materialien wie Carbon, recycelte Kunststoffe und Nano-Verbundwerkstoffe verbaut.


Foto: Hyundai

Hybrid Blue Drive Technologie
Das Blue-Will Concept Car wird von einem 1.6L Verbrennungsmotor mit Benzin-Direkteinspritzung und 154 PS angetriebenen, der mit einem stufenlosen Getriebesystem und einem 100 KW Elelktromotor gekoppelt ist. Die Räder werden entweder mit Energie aus dem Verbrennungsmotor, dem Elektromotor oder beiden Motoren angetrieben, je nachdem wieviel Energie gerade benötigt wird. Diese sogaenannte „Parallel Hybrid Drive Architektur“ dient als Grundlage für kommende Hyundai Hybrid-Fahrzeuge, angefangen beim Hyundai Sonata der nächsten Generation für die USA.

Um einen maximalen Platz im Kofferraum zu gewährleisten, wurde der Benzintank unter den Rücksitzen platziert, wo sich auch die Lithium-Ionen-Polymer Batterie befindet. Diese kann einfach an der Steckdose zuhause aufgeladen werden. Hyundai ist der weltweit erste Autohersteller, der Lithium-Ionen-Polymer Batterien in der Massenproduktion eines Fahrzeugs einsetzt. Seit Juli 2009 werden sie im Elantra LPI Hybrid verbaut, einem Fahrzeug, das aktuell nur in Korea verkauft wird.

Weitere Highlight des Hyundai Blue-Will ist das Panorama-Dach mit integrierten, lichtdurchlässigen Solarzellen. Während man von Innen hinaus schauen kann, liefern sie genug saubere Sonenenergie um das Fahrzeug z.B. in geparktem Zustand zu lüften. Zur Senkung des Verbrauchs tragen zudem ein Generator bei, der die aus dem Auspuff entweichende Wärme in elektrische Energie umwandelt und der Batterie zuführt, sowie rollwiderstandsarme Reifen und spezielle Bremsen.

Ein Kommentar

  1. Roger J. Zamofing Betr.Oek./BBA

    Sehr geehrte Damen und Herren
    Liebe Hersteller und visionäre Träumer

    Alle reden davon oder lassen uns schöne Bildchen anschauen, doch die Realität ist leider noch eine (wirtschaftlich/politisch) andere. Wären die technischen Möglichkeiten nicht schon seit über 80 Jahren tatsächlich vorhanden, müsste man von Verarschung des Konsumenten und ernsthafter Umweltschützer sprechen. Doch so ist es nur ein Vergehen gegen die Menschheit, uns solche „intelligente“ Mobilität vorzuenthalten. Noch intelligenter wäre es jedoch, die Frage nach der Rechtmässigkeit massloser Mobilität zu hinterfragen. Die ist nämlich weder für Wirtschaftsflüchtlinge noch für Arbeitnehmer ein echtes Menschenrecht und die Politik täte gut daran, sich vom Globalisierungswahn zu verabschieden und lebenserfüllende Chancen in kleineren Räumen und räumlichen Distanzen zu ermöglichen. Wenn Menschen täglich bis zu 3 Stunden im Auto oder ÖV unterwegs sind, dann ist das ein Verbrechen und eigentlich unmenschlich oder schlicht vergeudete Lebenszeit – die sinnvoller genutzt werden könnte. Aber ohne weitere (Denk-) Katastrophen und in der bisherigen Gier der Kasinowirtschaften werden uns höchstens schöne, neue Träume vermittelt, die entweder nicht bezahlbar sind oder in dieser mutigen Form nie und nimmer auf einen „intelligenten“ Markt kommen. Ich habe schon hunderte von wirklich gut funktionierenden Prototypen gesehen und nie ist einer auch ein echtes Produkt für einen echten Markt geworden. Denn in der Tat haben gerade diejenigen, die sich solche Modelle unter den Nagel reissen oft genau 180° verschobene, versteckte Interessen. Versuchen Sie einmal nur schon 30 KW in der Schweiz in ein ganz normales Stromnetz einzuspeisen oder überlegen Sie einmal, wie unrealistisch ineffizient eigentlich heutige Photovoltaik-Solaranlagen ihren Strom produzieren, während man weitaus effektiveren, ebenfalls dezentrale Lösungen (Mischdampf-Anlagen, Pyrolyse-Anlagen, Bio-Gas-Generatoren, das HONDA-Wasserstoffsystem zur Hausheizung und Energiegewinnung für das eigene Auto etc.) mit aller Macht torpediert. Heute könnte sich praktisch schon jeder Hausbesitzer selbst mit Energie versorgen, wären nicht die mächtigen Energiekartelle und mafiösen, politischen und wirtschaftlichen Strukturen, die genau dies mit allen Mitteln zu verhindern versuchen. Ich kenne genügend Leute, die sich nahezu „illegal“ seit über 40 Jahren selbst mit Energie versorgen und interessanterweise eben nicht mit der hochgejubelten Solartechnik. Ich kenne auch Leute, die über 40 Jahre schon Elektromobile fahren, auch wenn die Technik weit vom heutigen Stand entfernt ist, den man eigentlich längst schon hat und nur nicht verfügbar macht, weil es eben um sehr viel Geld und Macht geht. Erst wenn die Abhängigkeit der Massen einigermassen gesichert ist und niemand auf die Idee kommt, den Strom für sein Auto selbst produzieren zu wollen, geht das Spiel weiter. Also, weiterhin süsse Träume und wer es glaubt, soll bis 2012 warten auf ein Serien-E-Mobil oder den Traumhybrid – den selbst TOYOTA nur in 600-facher Ausführung bauen will.

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