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ÖkoGlobe ’10: Mit Innovationen zu einer nachhaltigeren Mobilität

ÖkoGlobe ’10: Mit Innovationen zu einer nachhaltigeren Mobilität
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Ohne Mobilität würde nichts mehr funktionieren. Sie ist lebenswichtig für unsere Gesellschaft, für eine global vernetzte Wirtschaft und für jeden einzelnen Menschen in den Industrienationen sowie immer mehr Schwellenländern. Da der Personen- und Güterverkehr zu Land, zu Wasser und in der Luft unsere Umwelt und unser Klima zwar stark belasten, die moderne Gesellschaft aber auch nicht ohne ihn existieren kann, können nur nur neue Mobilitätskonzepte und Innovationen bei den Antriebstechnologien zu einer gesicherten und lebenswerten Zukunft beitragen.


Foto: DEVK, Fotograf: Michael Albers

Auch wenn zur Zeit vor allem die Elektromobilität bei der Diskussion rund um das Automobil im Mittelpunkt steht, so ist sie aktuell immer noch mit vielen Nachteilen wie geringer Reichweite hohen Kosten, etc. verbunden. Daher sollten andere Alternativen sowie die Optimierung der konventionellen Antriebe nicht aus den Augen zu verloren werden. „Deshalb“, so Prof. Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen, „konzentrieren wir uns auf einen breiten Fächer von Mobilitätslösungen. Es gibt nicht eine Durchbruchstechnologie, sondern wir brauchen das Mosaik der Lösungen“.

In der Zukunft werden auch andere alternative Antriebsarten wie Brennstoffzellen, Biogas-Antriebe und Biokraftstoffe eine wichtige Rollen bei der Energieversorgung und Mobilität spielen, wie Studien des ÖkoGlobe-Instituts der Universität Duisburg-Essen und bedeutender Energiewissenschaftler – wie Claudia Kemfert – belegen. „Beim ÖkoGlobe wollen wir ein großes Ganzes – ein Kunstwerk der Ingenieure in den Mittelpunkt stellen und nicht eine singuläre Lösung für ein Detailproblem“, so Initiator und Aktionskünstler HA Schult.

Da Mobilität sich auch nicht nur auf PKWs beschränkt, stehen nicht nur die Automobilindustrie und der Individualverkehr im Mittelpunkt des ÖkoGlobes, sondern auch Verkehrsträger wie Flug-, Bahn-, Schiffs- und Gütertransporte. In Stadtregionen besitzen diese Bereiche eine hohe Relevanz und sind schwer ersetzbar. Aus diesem Grund ist es äußerst wichtig, die bestehenden Systeme möglichst effizient und umweltverträglich zu gestalten und zu vernetzen. Explizit wurden in diesem Jahr öffentliche Verkehrsträger aufgerufen, ihre Mobilitäts-Innovationen vorzustellen.

Die eingereichten Bewerbungen werden von einer unabhängigen Jury begutachtet und bewertet. Jurymitglieder sind u.a. die Energiewissenschaftlerin Prof. Claudia Kemfert, der TÜV Rheinland Aufsichtsratsvorsitzende und Präsident des VDI, Prof. Bruno O. Braun, der Aktionskünstler HA Schult und Prof. Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen. Im Vordergrund der Bewertung stehen die definierten Kriterien jeder Kategorie. Die Kriterien werden anhand eines Punktesystems beurteilt.

Die ersten Einreichungen für den ÖkoGlobe, den übrigens ersten internationalen Umweltpreis für die Mobilitätsindustrie, liegen bereits vor. „Wir wollen mit dem Preis die Bereitschaft zum Umdenken stärken“ so der Aktionskünstler HA Schult, der den Öko-Globe im Jahr 2007 initiierte und zur diesjährigen Preisverleihung ein neues Aktionskunstwerk vorstellen wird. „Neu in diesem Jahr ist das hohe Interesse bei Spitzenunternehmen der Batterietechnologie – einer Schlüssel-Innovation für das Elektromobilitätszeitalter“, so Prof. Dudenhöffer.

Im Rahmen des ÖkoGlobe ’10 werden in diesem Jahr Innovationen in den folgenden zehn verschiedenen Kategorien ausgezeichnet:

  • Kategorie 1: Innovative Energieträger
  • Kategorie 2: Elektro- und Hybridantrieb
  • Kategorie 3: Alternative Antriebe und Fahrzeugoptimierung
  • Kategorie 4: Großserienfahrzeug
  • Kategorie 5: Konzept- und Kleinserienfahrzeug
  • Kategorie 6: Zulieferer-Innovation
  • Kategorie 7: Ökologischer Fuhrpark
  • Kategorie 8: Mobilitätsprojekte und Visionen
  • Kategorie 9: Nachhaltige Infrastrukturmaßnahmen
  • Kategorie 10: Ökologischer Impulsgeber – Persönlichkeit

In den letzten beiden Jahren konnten Innovationen der folgenden Unternehmen die Jury überzeugen. Die begehrten Auszeichnungen gingen an:

Der ÖkoGlobe wird durch die DEVK Versicherungen und den ACV Automobil-Club Verkehr in Zusammenarbeit mit dem ÖkoGlobe-Institut an der Universität Duisburg-Essen verliehen. Weitere Informationen: Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Tel. 0203 379-1111, Leonie Hause, Tel. 0203 379-3114) und auf www.oekoglobe.de.

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