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Welchen Mehrpreis Deutsche und Franzosen für ein Elektroauto zahlen würden

Welchen Mehrpreis Deutsche und Franzosen für ein Elektroauto zahlen würden
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Bisher haben Elektroautos vor allem zwei Nachteile: Die begrenzte Reichweite bei rein batteriebetriebenen Autos sowie der hohe Anschaffungspreis, der wiederum vor allem auf die teuren Batterien zurück zu führen ist. Während Modelle wie der Chevrolet Volt oder der geplante Fisker Karma das Problem mit der geringen Reichweite mit einem sogenannten Range-Extender lösen, also einem kleinen Verbrennungsmotor als Generator zum Laden der Akkus, lässt sich am vergleichsweise hohen Preis in der nächsten Zeit wohl nichts ändern. Der Volt sowie der Nissan Leaf starten mit Preisen über 30.000 Euro, womit der Preis rund 10.000 Euro über dem Basispreis eines Nissan Qashqai mit Verbrennungsmotor liegt. Vergleicht man ihn z.B. mit dem Einstiegspreis eines Chevrolet Cruze, ist er sogar doppelt so hoch.

Doch welchen Mehrpreis würden Europäer wie Deutsche und Franzosen eigentlich für die Anschaffung eines Elektroautos zahlen? Ein Drittel mehr? Oder gar den doppelten Preis?

Laut einer Umfrage von Roland Berger und Tns Infratest in Deutschland und Frankreich im März/April 2010 wären mehr als ein Drittel (38 Prozent) bereit zwischen 2.000 und 3.000 Euro mehr für ein Auto mit Elektroantrieb auszugeben. Zwischen 3.000 und 4.000 Euro zusätzlich bezahlen würden noch 19 Prozent und zwischen 4.000 bis 5.000 Euro zusätzlich bezahlen würden immer noch 4 Prozent der Befragten. Fast ebenso viele (3 Prozent) würden sogar mehr als 5.000 Euro zusätzlich für ein Elektroauto bezahlen. Mit weniger als 2.000 Euro Aufpreis war ebenfalls nur ein Drittel der Befragten mit 36 Prozent besonders preissensibel. Im Rahmen der Umfrage wurden nur Personen befragt, die sich generell für den Kauf eines Elektroautos entscheiden würden.

Ein Kommentar

  1. Es wird immer über Mehrpreis gesprochen. Dabei ist ein Mehrpreis kaum zu rechtfertigen; vielleicht die einzige Ausnahme – die Batterie. Der stetige Vergleich zu einem konventionellen Fahrzeug ist eigentlich nicht legitim. Konventionelle Fahrzeuge werden in großen Stückzahlen produziert (Massenproduktion). Würden Elektrofahrzeuge in gleicher Stückzahl produziert, wären sie wahrscheinlich nicht teurer als konventionelle. Allein der aufwendige Verbrennungsmotor mit Kat. usw. hat den größten Kostenanteil am Auto. Warum wird nicht darüber gesprochen, wieviel günstiger ein E-Fahrzeug wäre?

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