Elektroauto Chevrolet Volt
Eingestellt am 05. Aug 2010 • Kategorie: Elektroautos • 5,642 AnsichtenEnde Juli 2010 startete General Motors mit dem Chevrolet Volt offiziell in das Zeitalter der Elektromobilität, denn zu diesem Zeitpunkt begannen ausgewählte Chevrolet-Händler damit, die ersten Kundenaufträge für das Elektroauto mit Range Extender entgegen zu nehmen. Der Chevrolet Volt ist ein vollwertiges Familienauto mit rund 4,40 Meter Länge und vier Sitzplätzen, das im Gegensatz zu herkömmlichen Fahrzeugen nicht mit einem Verbrennungsmotor für den Antrieb, sondern mit einem Elektromotor ausgerüstet ist. Der Volt unterscheidet sich damit auch von bisher erhältlichen Hybrid-Fahrzeugen, bei denen die beiden Motoren nebeneinander arbeiten oder der Elektromotor das Auto nur kurze Zeit alleine antreiben kann.

Foto: Chevrolet / GM
Der Chevrolet Volt unterscheidet sich auch von anderen Elektrofahrzeug auf dem Markt, die rein batteriegetrieben fahren. Denn um bei jedem Klima und in jeder beliebigen Fahrsituationen zu funktionieren, verfügt der Chevrolet Volt über einen Generator, der mit Benzin betrieben wird. Die Reichweite beträgt aufgrund dieser Technologie insgesamt mehr als 500 Kilometer, der Antrieb erfolgt dabei aber zu jeder Zeit mit Strom über den Elektromotor. Nach rund 60 Kilometer im rein elektrischen Betrieb schaltet sich beim Volt komplett dann der Verbrennungsmotor als Generator zu und erhöht die Reichweite bei vollem Benzintank um weitere 450 km.
Für kürzere Strecken, zum Beispiel für den Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen kann der Volt somit als reines Elektroauto betrachtet und lokal emissionsfrei gefahren werden. Seine Energie bezieht der Elektromotor währenddessen aus einer 16-kWh Lithium-Ionen-Batterie, die mit einem 120-Volt-Ladekabel an jeder herkömmlichen Haushaltssteckdose aufgeladen werden kann. Vor dem Hintergrund der häufigen Warnung zum Verschleiß der Batterien gibt General Motors eine erstklassige Garantie über acht Jahre bzw. 160.000 km auf die Lithium-Ionen-Batterie. Potentielle Kunden müssen das finanzielle Risiko für einen möglichen Ersatz der teuren Batterien daher nicht fürchten.

Foto: Chevrolet / GM
Der Elektromotor des Chevrolet Volt leistet 110 kW/150 PS und als Höchstgeschwindigkeit gibt General Motors 160 km/h an. Besonderer Wert wird auch darauf gelegt, dass die Batterien des Volt bei allen erdenkbaren Außentemperaturen von -25 Grad bis zu +50 Grad Celsius funktionieren sollen. Darüber hinaus verfügt der Chevrolet Volt natürlich über zahlreiche Standard-Sicherheitsmerkmale, darunter acht Front-, Seiten-, Knie- und Kopfairbags – sowie eine elektronische Stabilitätskontrolle mit Traktionskontrolle. Das Fahrzeug besteht aus 80 Prozent hochfestem Stahl, der zusätzlichen Schutz und Sicherheit bietet.

Foto: Chevrolet / GM
In den USA wird der Volt für $41.000 ($33.500 netto mit US-Steuergutschrift von bis zu $7.500) erhältlich sein. Zudem wird der Autohersteller in den USA ein Volt-Leasing-Programm mit einer monatlichen Zahlung von nur $350 für 36 Monate anbietet. In Europa und China soll der Chevrolet Volt dann ab 2011 auf den Markt kommen, in Deutschland und anderen europäischen Ländern als Elektroauto Opel Ampera.
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am 05. Aug 2010 um 15:37 Uhr:
[...] Elektroauto Chevrolet Volt soll als Vorreiter nicht nur die Abhängigkeit der USA vom Erdöl verringern und die Umwelt [...]
am 06. Aug 2010 um 12:09 Uhr:
Ein tolles Auto. Aber nennt sich das dann nicht Hybrid, wenn ich der Wagen mit Elektroantrieb und Benzin fahren kann? Bzw. was ist denn ein Hybridwagen genau?
am 08. Aug 2010 um 13:17 Uhr:
Hallo Zophopas,
als Hybridauto bezeichnet man ein Auto, bei dem der Antrieb direkt über dden Verbrennungsmotor und/oder den Elektromotor erfolgen kann. Beim Honda Insight oder den älteren Toyota Prius Modellen konnte der Elektromotor das Auto zwar nicht alleine antreiben aber in Kombination mit dem Otto-Motor. Beim Prius Plug-In könnte man auch mit dem Elektromotor alleine fahren.
Der Chevrolet Volt wird im Unterschied AUSSCHLIESSLICH vom Elektromotor angetrieben. Der Benzinmotor dient nur als Generator um die Batterie aufzuladen. Er dient also nicht direkt dem Fortbewegen des Fahrzeugs.
Schöne Grüße
Chris
am 18. Aug 2010 um 11:29 Uhr:
[...] der wiederum vor allem auf die teuren Batterien zurück zu führen ist. Während Modelle wie der Chevrolet Volt oder der geplante Fisker Karma das Problem mit der geringen Reichweite mit einem sogenannten [...]
am 13. Okt 2010 um 11:47 Uhr:
Nun scheint es sich doch um ein hybrid aouto zu handeln da der Verbrennungsmotor auch die Räder direkt antreiben kann!
Vieleicht eine Mogelpackung?? Man kann das Auto nicht neu erfinden!!
Gruß Manuel
am 14. Okt 2010 um 12:13 Uhr:
[...] Aufmerksame Leser Manuel hat uns mit seinem Kommentar zur Vorstellung des “Elektroauto Chevrolet Volt” darauf aufmerksam gemacht und nach Recherchen im Internet hat es sich bestätigt. Der [...]
am 18. Okt 2010 um 14:51 Uhr:
[...] Die im Vergleich zu Autos mit Verbrennungsmotor deutlich geringere Reichweite sowie die Kosten der Batterien sind für Dirk Uwe Sauer, Professor für Elektrochemische Energiewandlung und Speichersysteme an der RWTH Aachen, der Knackpunkt für den Erfolg von Elektrofahrzeugen. Entscheidender Faktor sei die Entwicklung von sicheren, leichten und kostengünstigen Energiespeichern. Da die Kosten für eine Batterie mit gut 100 km Reichweite laut aktuellen Prognosen im Jahr 2020 immer noch bei etwa 4.500 Euro für Automobilhersteller liegen würden, werde es in absehbarer Zukunft daher keine reinen E-Fahrzeuge geben: “Kombiniert werden ein elektrischer Antriebsstrang und ein Verbrennungsmotor, was in Summe immer noch günstiger ist als ein komplett elektrisches Fahrzeug. Distanzen zwischen 30 und 50 km werden aus der Batterie gefahren, der Rest mit dem Verbrennungsmotor. Mit dem Konzept können immerhin rund zwei Drittel aller in Deutschland von PKW zurückgelegten Kilometer elektrisch gefahren werden”, so Sauer. Dies könnten sowohl klassische Hybridfahrzeuge wie der Toyota Auris Hybrid sein, aber auch Elektroautos mit Range-Extender (Verbrennungsmotor, der vorrangig als Generator dient) wie etwa der Chevrolet Volt. [...]
am 10. Nov 2010 um 16:25 Uhr:
Na toll – noch ein Riesen-Amischlitten, der mit ein bisschen *lol* Elektroantrieb das Image verbessern soll …
Reine Elektroautos sind mit den aktuell möglichen Reichweiten nur als Cityhopper sinnvoll. Bezahlbar sollen sie auch noch sein – sonst kauft sie keiner.
Ich hoffe, im Dezember ein (leichtes) Elektro-Cabriolet zu bekommen und würde dann gern auch hier ein paar Fahrberichte zur Verfügung stellen. Ein paar facts gibt’s hier: dresys-solarwaerme.de
am 12. Nov 2010 um 15:01 Uhr:
[...] Ampera, so heisst die deutsche und deutlich charismatischere Version des Chevrolet Volt und der Rüsselsheimer Autohersteller kann mit Recht stolz auf die Entwicklung dieses ersten [...]
am 17. Nov 2010 um 12:13 Uhr:
[...] wie dem Lamborghini Gallardo LP 550-2 Valentino Balboni. Auch alternativ angetriebene Autos wie der Chevrolet Volt oder der Tesla Roadster 2.5 sind natürlich darunter. Im folgenden Video testet Jay Leno aber ein [...]
am 15. Mär 2011 um 13:11 Uhr:
[...] Pi-Tag einige Ziffern nach dem Komma genommen und damit Leistungen und Werte des Elektroautos Chevrolet Volt [...]