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Elektromobilität: Deutsche Post erprobt zwölf Renault Kangoo Z.E.

Elektromobilität: Deutsche Post erprobt zwölf Renault Kangoo Z.E.
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Die Deutsche Post DHL testet zwölf neue Renault Kangoo Z.E. in der Verbundzustellung. Im Rahmen des Pilotprojekts „E-Mobilität im Pendlerverkehr“ werden die Fahrzeuge bis Ende 2011 an drei verschiedenen Standorten im Ruhrgebiet und Rheinland Briefe und Päckchen transportieren.

„Der Renault Kangoo Z.E. fährt durch den Elektroantrieb geräuscharm, kraftstofffrei und durch Nutzung von grünem Strom auch zu 100 Prozent CO2-neutral“, sagt Joachim Wessels, Mitglied des Bereichsvorstands Brief bei Deutsche Post DHL. „Dadurch werden Innenstädte und Fußgängerzonen nicht zusätzlich durch Luftschadstoffe und Lärm belastet. Das gemeinsame Pilotprojekt mit Renault ist ein wichtiger Bestandteil unseres konzernweiten Umweltschutzprogramms GoGreen, das unter anderem den Praxistest und Einsatz von alternativen Fahrzeugen vorsieht.“

Die Deutsche Post DHL und Renault werden den Elektrotransporter Kangoo Z.E. im gewerblichen Flottenbetrieb erproben. Im Fokus steht vor allem der Einsatz in Innenstädten und Fußgängerzonen. Für die Verbundzustellung müssen sich die Fahrzeuge zum Beispiel im intensiven Start-Stopp-Verkehr bewähren und eine bestimmte Reichweite erfüllen.

Deutsche Post - Elektrotransporter Renault Kangoo Z.E.
Foto: Renault

Kangoo Z.E.: Großes Ladeabteil und agiler Elektromotor

Die rein elektrisch mit Li-Ion-Batterien betriebenen Kangoo Z.E. erfüllen im beladenen Zustand mit einer Reichweite von bis zu 160 Kilometern ideal die Anforderungen in der Verbundzustellung. Zudem punkten die kompakten Elektrotransporter mit den gleichen Lademöglichkeiten wie der Kangoo Rapid und Kangoo Rapid Maxi mit Verbrennungsmotor: Je nach Modell fasst das Ladeabteil beim Kangoo Z.E. 3 bis 3,5 Kubikmeter und bis zu 650 Kilogramm. Der Elektromotor des Kangoo Z.E. leistet 44 kW/60 PS bei 10.5000 1/min. Das maximale Drehmoment von 226 Nm steht antriebsbedingt bereits beim Anfahren zur Verfügung, was eine besonders kraftvolle Beschleunigung aus dem Stand ermöglicht.

Die flache Batterie bietet eine Kapazität von 22 kWh und befindet sich unter dem Fahrzeugboden, so dass der Laderaum uneingeschränkt zur Verfügung steht.

340 Ladestationen für Nordrhein-Westfalen

An den Zustellstandorten sind Ladestationen installiert, an denen die Akkus über Nacht wieder aufgeladen werden. Neben Renault und der Deutschen Post DHL beteiligt sich auch RWE an dem Projekt und sorgt für die flächendeckende Energieversorgung. „Inzwischen haben wir zusammen mit unseren Partnern in Nordrhein-Westfalen ein Netz aus rund 340 öffentlich zugänglichen Stromladepunkten installiert. Das ist eine gute Basis für den Einsatz von Elektrofahrzeugen im Alltag und wichtige Voraussetzung für die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen“, erklärte Dr. Stephan Hell aus dem Entwicklungsbereich von E-Mobility bei der RWE Effizienz GmbH.

Als erster globaler Logistikdienstleister hat sich die Deutsche Post DHL ein konkretes Klimaschutzziel gesetzt. Mit GoGreen soll bis zum Jahr 2020 die CO2-Effizienz gegenüber 2007 um 30 Prozent verbessert werden – unter anderem durch eine effizientere Steuerung der Verkehrsströme, durch die Modernisierung der Transportflotte und durch Nutzung erneuerbarer Energiequellen.

Die Modellregion Rhein-Ruhr wird im Rahmen des Bundes­pro­gramms „Elektromobilität in Modellregionen“ gefördert. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) stellt für bundesweit acht Modellregionen rund 130 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II des Bundes zur Ver­fügung. Koordiniert wird das Programm von der NOW GmbH, Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.

Pressemitteilung der Renault Deutschland AG vom 08. April 2011

Renault Deutschland AG
Renault Nissan Straße 6-10
50321 Brühl

www.renault.de
Telefon: 01805 – 894646-10
(14 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz)

Quelle Foto + Text: Renault

2 Kommentare

  1. green.energy.felix

    Ich finde es wirklich super, dass ein großes Unternehmen wie die Post jetzt verstärkt auf das Thema Umweltfreundlichkeit setzt. Sie sind damit nicht nur ein Vorbild für andere Firmen sondern tragen auch aktiv zum Umweltschutz bei. Andere Firmen wie Siemens Siemens DE: Nachhaltige Stadtentwicklung, GE oder IBM haben ihren Fokus ebenfalls stark auf das Thema ‚Umweltfreundliche Stadtentwicklung‘ gelenkt. Tolle Sache, bin gespannt, was sich in den nächsten Jahren alles tut.

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