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Fazit der econfleet 2012: Die Bedeutung alternativer Antriebe wird weiter zunehmen

Fazit der econfleet 2012: Die Bedeutung alternativer Antriebe wird weiter zunehmen
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Bereits im Vorfeld der econfleet, die am 17. und 18. Oktober 2012 zum zweiten Mal in Münster stattfand, hatten die Teilnehmer einer Expertenrunde darüber diskutiert ob die Elektromobilität ein Erfolg wird oder nicht. Zumindest in Teilbereichen war man sich dessen sicher und so fällt auch das Fazit der diesjährigen econfleet aus: So wird prognostiziert, dass auch in 30 Jahren noch drei Viertel aller Autos mit konventionellen Motoren unterwegs sein werden, Alternativen wie Elektro-, Gas- und Hybridantriebe werden dann aber auf einen Marktanteil von etwa einem Viertel gewachsen sein. Zudem werden auch die Benziner und Diesel immer effizienter und umweltfreundlicher.

Alternative Antriebe auf der econfleet
Foto: econfleet

An den beiden Tagen besuchten rund 300 Fachbesucher die Messe und Congress Centrum Halle Münsterland und informierten sich in den gut besuchten Vorträgen über die Zukunft alternativer Antriebe und die Chancen, die diese schon heute bieten. „Deutlich wurde, dass das Interesse an Elektrofahrzeugen groß ist, sich der Einsatz oft aber noch nicht rechnet“, stellt Thomas Arabin, Geschäftsbereichsleiter Eigenveranstaltungen fest. Autos die mit Erdgas (CNG) oder Autogas (LPG) angetrieben werden, sind laut Aussage mehrerer Experten aber bereits heute eine alltagstaugliche Alternativen.

Höhepunkt des ersten Messetages war die Abendveranstaltun, in deren Rahmen die TÜV Süd-Tochter FleetCompany erstmals in Münster den GreenFleet-Award verlieh. Preisträger sind der Hamburg Airport, die HypoVereinsbank aus München und der Hamburger Outdoor-Händler Globetrotter Ausrüstung. Sie überzeugten die Jury mit innovativen Mobilitätskonzepten, zu denen durchaus auch der tägliche Einsatz von Elektrofahrzeugen gehört. „Dies ist ein deutliches Zeichen an die Flottenbetreiber, dass Elektromobilität selbst im professionellen Einsatz funktioniert“, erklärte Roland Vogt, Geschäftsführer der FleetCompany.

Ebenfalls nutzt die HypoVereinsbank in ihrem 3.000 Autos umfassenden Fuhrpark auch alternativ angetriebene Fahrzeuge mit Elektro-, Erdgas- und Hybridantrieb. Der Ersatz von 40 Prozent der alten Dienstautos durch neuere Modelle konnte den Kohlendioxid-Ausstoß um 16 Prozent senken. Der Hamburg Airport sparte durch die Umstellung auf Erdgas zwölf Prozent CO2 ein. Bis 2020 sollen nur noch Fahrzeuge mit alternativen Antrieben unterwegs sein. Globetrotter Ausrüstung hat die Gesamtemissionen im Blick. Vier Tonnen Kohlendioxid pro Jahr sind das Limit. Bis 2016 will das Unternehmen zudem bis zu 25 Prozent CO2 einsparen.

Warum es nicht nur aus Kostengründen sondern auch aus Gründen des Umweltschutzes notwendig ist, Kraftstoffverbrauch und Emissionen zu senken, verdeutlichte vor der Preisverleihung Dr. Gunther Tiersch. Der ZDF-Meteorologe erläuterte die möglichen Folgen des Klimawandels. Zu ihnen können je nach Region verheerende Dürren im Sommer und zunehmende Niederschläge im Winter zählen, wie auch die Verbreitung exotischer Krankheiten in Mittel- und Westeuropa, aber auch längere Vegetationszeiten.

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