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Aktionsstart von „ePendler – elektromobil unterwegs“ am 1. Juli 2013

Aktionsstart von „ePendler – elektromobil unterwegs“ am 1. Juli 2013
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Am gestrigen Montag ging es in Frankfurt am Main los, denn am 1. Juli startete im Rahmen der Kampagne „ePendler – elektromobil unterwegs“ der große Berufs­pendlertest mit Elektroautos im Bundesland Hessen. Zu diesem zweck wurden 30 Fahrzeuge an Berufspendlerinnen und -pendler übergeben, die mit ihnen dann eine Arbeitswoche lang jeden Tag zur Arbeit fahren sowie in der Freizeit unterwegs sein können.

Für alltägliche kurze Stre­cken wie etwa den Weg zu und von der Arbeit sind Elektroautos längst bestens geeignet. „Daher ist Elektromobilität mehr, als ein rei­nes Zukunftsversprechen“, erklärt Axel Wintermeyer, Staatsminis­ter und Chef der Hessischen Staatskanzlei. „Bereits heute ließe sich ein großer Teil des Individualverkehrs unter Einsatz Erneuerbarer Ener­gien CO2-neutral mit Strom statt Benzin betreiben.“ Die Klima­schutzvorteile sind auch die Motiva­tion der Hessischen Landesre­gierung, die rein elektrische Mobiliität mit Projekten wie etwa der aktuellen ePendler-Kampagne zu fördern. „Für Hessen als Transitland und Logis­tikstandort sehen wir Elektro­mo­bilität als einen der zentralen Baustei­ne einer zukunftsfähigen und klimafreundlichen Verkehrspolitik“, so Wintermeyer weiter. Vergessen werden sollte dabei aber nicht, dass Elektroautos erst einmal nur lokal keine CO2-Emissionen emit­tieren. Wer eine wirklich nachhaltigere Mobilität will, der muss demnach vor allem auch auf die Erzeugerung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen setzen.

Staatsminister Axel Wintermeyer übergibt den ersten ePendler Schlüssel an einen der ausgewählten Pendler, Thomas Nimmerfroh, in Frankfurt auf dem Rossmarkt.
Foto: ePendler

Dennoch spielt vor allem auch der Klimaschutz für viele Autofahrer ein wichtige Rolle, die über die Anschaffung eines Elektroautos nachdenken. Belegt wird dies auch durch ePendler-Teilnehmer Thomas Nimmerfroh aus Glauburg: „Ich freue mich, dass es diese Aktion gibt. So werde ich sehen, ob diese klimafreundliche Alternative für mich zukünftig in Frage kommt.“ Die Teilnehmer dürfen sich dabei aber auch auf eine spannende Woche mit vielen neuen Erfahrungen wie etwa das Fahrgefühl ohne Moto­ren­­geräusch oder die vom Stand weg volle Leistung freuen. Ebenso dazu gehört aber auch das regelmäßige Aufladen des Fahrzeugs zu Hause, beim Arbeitgeber oder an einer Elektrotankstelle wie etwa das gemeinsame Fahren mit weiteren Berufspendlern. Wie Thomas Nimmerfroh werden fast alle ePendler-Teilnehmer in Fahrgemein­schaften zur Arbeit fahren, womit sie zusätzlich helfen, den Verkehr zu entlasten und Staus zu vermeiden. Der Großteil der Elektrofahrzeuge wird in Frankfurt auf dem Roßmarkt übergeben, weitere Elektro­autos stehen in Wiesbaden und Kassel bereit. Bei der Fahrzeug­übergabe erhalten die Teilnehmer eine genaue technische Einwei­sung. Während der Aktionszeit bis 5. Juli ist der technische Service der Hersteller gewährleistet.

Mit der fünftägigen Aktionsphase ist das Thema Elektromobilität kei­nesfalls abgeschlossen. Gespannt sind die Initiatoren nicht zuletzt auf die Erfahrungen, die die ePendler-Teilnehmer zurückspiegeln werden. Denn schließlich geht es auch darum, mit der noch be­grenz­­ten Reichweite und mit dem regelmäßigen Laden umgehen zu können. „Auch für die Industrie sind solche Erfahrungswerte wichtig“, hebt Kurt Sigl, Präsident des Bundesverbandes eMobilität, hervor. Sind die vermeintlichen Hürden, sich ein Elektroauto anzu­schaffen, tatsächlich so hoch? Oder werden E-Autos außer für ausgesprochene Fans auch für ein breites Publikum interessant?

Die technische Entwicklung wird weitergehen. Das betrifft sowohl die Leistungsmerkmale der Elektroautos, als auch den Ausbau von Elektrotankstellen, insbesondere von Schnellladestationen. „Es gibt immer mehr Schnellladestationen, mit denen sich Elektroautos in­ner­halb von nur 30 Minuten aufladen lassen. So wie wir als Prüf- und Zertifizierungsgesellschaft unseren Beitrag für die Sicherheit der Autos leisten, so stellen wir unsere Expertise auch der Forschung und Entwicklung der eMobilität bereit“, sagt Wolfgang Krüger, Bereichsleiter Unternehmenskommunikation des TÜV Hessen.

Indes ist es das Ziel, solche Praxistests für Berufspendler wie aktuell in Hessen auch zukünftig zu initiieren. „Mit ePendler haben wir eine Marke geschaffen, die das Thema Elektromobilität gerade bei einer der zentralen Zielgruppen setzt: bei den Berufspendlern“, erklärt Michael Tschakert, Leiter des Kampagnenbüros ePendler von PP:AGENDA. „Wir sind sicher, dass die Elektromobilität am ehesten dann an die Autofahrer vermittelt werden kann, wenn sie diese neue Technik selbst ausprobieren können.“

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