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Gasoline Technology Car: Schaeffler und Continental zeigen, wie Spritsparen geht

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Immer mehr Autobauer setzen bei aktuellen und zukünftigen Modellen und Reihen auf spritsparende Antriebstechnologien, die gleichzeitig dafür sorgen, dass auch die CO2-Emissionen des Motors möglichst gering sind. Ziel ist dabei unter anderem die Erfüllung der kommenden sehr strengen EU-Abgasnorm Euro 6c (2017 / 2018). Wie man derart ambitionierte Ziele erreichen kann, zeigen Schaeffler und Continental, ihres Zeichens die führenden Automobilzulieferer der Welt, mit ihrem Gemeinschaftsprojekt namens „Gasoline Technology Car“, kurz „GTC“. Das Modellfahrzeug stellt die die ohnehin schon guten Verbrauchs- und Emissionswerte des Basismodells weit in den Schatten.

Mit dem GTC zeigen die Automobilzulieferer Schaeffler und Continental, wie Sprit- und Emissionensparen geht: Das gemeinschaftlich entwickelte Fahrzeug zeigt, wie die Hybridisierung von Autos mit Benzinmotor, der im Hubraum reduziert wird, aussehen könnte. Der Motor des Basisfahrzeugs, auf dem das GTC aufbaut, besitzt bereits aufgrund seiner Effizienz den Engine of the Year Award – dennoch konnten die Spezialisten der beiden Zulieferer-Unternehmen ihre Expertise einbringen und den Verbrauch so noch einmal um 15 Prozent senken. Für die CO2-Emissionen gilt dasselbe: Auch hier schaffen die Zulieferer eine Senkung um 15 Prozent und erfüllen damit sogar die strenge Euro-6-Abgasnorm. Ziel des Projekts war aufzuzeigen, dass selbst sehr moderne Antriebstechnologien durch die Nutzung eines Dreizylinders mit Hubraumreduzierung die Effizienz weiter optimieren beziehungsweise maximieren können.

So wird gespart: die Technik hinter dem GTC

Die Technologien, die beim GTC genutzt werden, sind noch nicht bis ins kleinste Detail bekannt, dennoch geben die Vorstandsmitglieder der Unternehmen Schaeffler und Continental bereits erste Einblicke in den Entwicklungsprozess: „Die Stärke des GTC liegt darin, dass wir das Auto als Ganzes betrachten und auch so optimieren. Deshalb gehört zur Weiterentwicklung des konventionellen Antriebs gleichberechtigt die effiziente 48-V-Elektrifizierung sowie deren intelligente Nutzung“, so José Avila, Vorstandsmitglied von Continental und Leiter der Division Powertrain. Der Schaeffler-Vorstand für Forschung und Entwicklung Prof. Peter Gutzmer ergänzt: „Die einzelnen Komponenten des GTC sind in ihrer Funktionalität so vernetzt, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile. Viele der Technologien ermöglichen erst durch intelligente Wechselwirkung den niedrigen Kraftstoffverbrauch des Gasoline Technology Car“. Zu den technischen Optimierungen des GTCs zählen dabei unter anderem:

  • Optimierung des Verbrennungsmotors
  • Optimierung der Kraftübertragung
  • Einbau des Continental 48-Volt-Eco-Drive-Systems
  • Einbau eines modernen Einspritzsystems
  • Einbau eines elektrischen Kupplungssystems
  • Minimierung der Reibungsverluste
  • Optimierung des Abgasstranges

Bei der Entwicklung zielten Schaeffler und Continental also auf eine ganzheitliche Optimierung ab, wobei die erwähnten Maßnahmen nur einen Teil der tatsächlich eingesetzten Systeme wiederspiegeln – auf dem 35. Internationalen Wiener Motorensymposium, das vom 8. bis 9. Mai 2014 stattfindet, wird das Gasoline Technology Car jedoch in all seinen Einzelheiten vor Fachpublikum präsentiert. Man darf also gespannt sein, welche Technologien die Autozulieferer ihrem GTC noch spendiert haben, um die phänomenalen Verbrauchs- und Abgaswerte zu erreichen.

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