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Neuzulassungen im Juli 2016: Hybride Top – Elektroautos Flop

Neuzulassungen im Juli 2016: Hybride Top – Elektroautos Flop
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Um das Ziel von einer Million elektrifizierten Autos auf deutschen Strassen doch noch zu erreichen, hatte sich die Bundesregierung schlußendlich im Mai 2016 doch noch für eine finanzielle Förderung der Elektromobilität entschieden. Von der staatlichen Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro für den Kauf eines Elektroautos dürften sich sowohl Regierung wie auch Autoindustrie allerdings mehr erwartet haben. In den vergangenen zwei Monaten wurden in Deutschland gerade einmal rund 1.600 Pkw mit Elektroantrieb neu zugelassen. Vor allem gingen die Neuzulassungen gegenüber den Vergleichsmonaten im Jahr 2015 deutlich zurück – im Juni um ganze 19,3 Prozent und im Juli um 18,4 Prozent.

Toyota Prius 2016
Foto: Toyota

Autos mit Hybridantrieb auf dem Vormarsch

Obwohl sich nach wie vor nur wenige Autokäufer mit dem rein batteriebetriebenen Elektroantrieb anfreunden können, so begeistert die Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor doch immer mehr Menschen. Die Verbindung von Leistung, Langstreckentauglichkeit und höchster Effizienz scheint dabei zu überzeugen. Im Juli 2016 stiegen die Neuzulassungen von Hybrid-Pkw dabei gegenüber dem Vorjahresmonat um stolze 26,8 Prozent auf 3.625 Fahrzeuge. Unter ihnen konnten auch die Plug-in-Hybride mit 1.016 Fahrzeugen deutlich zulegen. Die 7,6 Prozent Plus gegenüber Juli 2015 dürften dabei u.a. auch auf die 3.000 Euro Kaufprämie zurückzuführen sein, die ebenso wie die Prämie für E-Autos gezahlt wird.

Auch Pkw mit Dieselantrieb weniger gefragt

Wie den aktuellen Daten des Kraftfahrt-Bundesamts weiterhin zu entnehmen ist, scheint der Diesel-Skandal rund um den Volkswagen-Konzern weiter Auswirkungen auf das Kaufverhalten zu haben. Im Juli 2016 wurden insgesamt 7,3 Prozent weniger Dieselfahrzeuge als im Vorjahresmonat neu zugelassen, während es bei Benzinern mit nur 0,8 Prozent kaum einen Rückgang gab.

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