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Test der TU Darmstadt: Toyota Prius verbraucht unter 4 Liter auf 100 km im Realverkehr

Test der TU Darmstadt: Toyota Prius verbraucht unter 4 Liter auf 100 km im Realverkehr
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Wenn es um Autos mit Hybridantrieb geht, dann führt kein Weg am Pionier dieser Technologie vorbei, der in der ersten Generation in Japan bereits Ende 1997 auf den Markt kam und von dem mittlerweile weit mehr als 5 Millionen Fahrzeuge verkauft wurden. Warum er weltweit so erfolgreich ist, zeigt ein Test des Instituts für Verbrennungskraftmaschinen und Fahrzeugantriebe der Technischen Universität Darmstadt von Mitte Februar 2019. Ergebnis davon: Der aktuelle Toyota Prius schafft es sogar im Realverkehr, unter einem Verbrauch von 4 Litern Superbenzin auf 100 Kilometer zu bleiben.

Toyota Prius - 4. Generation Bild: Toyota

Damit schlägt der die vierte Generation des Toyota Prius sogar die Zahlen auf dem Papier. Während der nach WLTP-Zyklus (Worldwide Harmonized Light Vehicle Test Procedure) ermittelten Normverbrauch bei 4,8 Liter auf 100 Kilometer liegt, wurde er bei dem Test mit verschiedenen Fahrern deutlich unterschritten. Mit einem durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 3,95 Litern auf 100 Kilometern erzielte der Prius hier absolute Bestwerte. Außerdem konnten auch hinsichtlich der Schadstoffemissionen hervorragende Ergebnisse unter realen Bedingungen nachgewiesen werden.

Hauptaugenmerk der Fahranalysen unter der Leitung von Prof. Dr. techn. Christian Beidl war die Untersuchung des elektrischen Fahranteils und dessen Einflussparameter. Für möglichst aussagekräftige Ergebnisse wurden die Versuchsfahrten im realen Straßenverkehr mit Fahrern unterschiedlichen Alters und Geschlechts durchgeführt. Unabhängig vom Fahrer konnte dabei mehr als die Hälfte der Zeit und über ein Drittel des Weges im Elektrobetrieb und somit ganz ohne Einsatz des Verbrennungsmotors gefahren werden. Im städtischen Bereich verbesserten sich diese Werte sogar auf fast 75 Prozent der Zeit bzw. 66 Prozent des Weges.

Gleichzeitig ist der Toyota Prius dank des Hybridantriebs aber nicht von einer ausgebauten Infrastuktur aus Ladesäulen bzw. -stationen abhängig, da sich die Batterie beim Bremsen oder mit Hilfe des Verbrennungsmotors immer wieder selbst auflädt. Gerade die Rekuperations-Technologie zur Energierückgewinnung beim Abbremsen des Fahrzeugs bietet dabei die Nutzung sonst verloren gegangener Energie. Durchschnittlich konnten dadurch bei den Testfahrten mehr als vier kWh auf 100 Kilometer generiert werden, was bei den durchgeführten Versuchsfahrten etwa zwölf Prozent der insgesamt benötigten Energie ausmachte.

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