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Deutsche Stadtwerke wollen verstärkte Förderung von E-Autos

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Die Zukunft fährt elektrisch. Davon ist die Mehrheit überzeugt und auch die Politik hatte sich mit dem „Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität“ ehrgeizige Ziele gesetzt. Immerhin sollen in Deutschland im Jahr 2020 bereits eine Million Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb auf den Strassen unterwegs sein. Um das zu erreichen hatte der Bund beschlossen, insgesamt 500 Millionen Euro für die Erforschung, Entwicklung und zum Testen von Elektroautos sowie der notwendigen Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Die Förderung verläuft bisher aber her schleppend, weshalb nun der Hauptgeschäftsführer des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), Hans-Joachim Reck, im Namen von 950 Stadtwerken in Deutschland zu einer effizienteren Verteilung der Fördergelder aufrief.

Neben den Unternehmen beklagte auch schon der Bundesrechnungshof, dass ein Großteil der Fördersumme noch in den Mühlen der Bürokratie steckt. Mit Blick auf Asien und vor allem China, die – auch dank staatlicher Unterstützung – zur Zeit bei der Entwicklung von Batterien für Elektroautos führend sind, warnte Reck vor allem vor einem sinkendem Tempo bei der Forschung. Damit ist er nicht der erste, denn auf der Handelsblatt-Jahrestagung zur Automobilindustrie in 2009 warnte bereits Martin Winterkorn, Chef von Volkswagen davor, den Vorsprung Chinas bei der Entwicklung von Batterien neuen Typs für den Einsatz in E-Autos zu unterschätzen.

Der Hauptgeschäftsführer des VKU fordert vor allem eine verstärkte Einbindung und Förderung der kommunalen Unternehmen, da sie nah an den zukünftigen Nutzern der Elektroautos arbeiten. Dazu Reck: „Elektromobilität muss vor Ort erprobt werden, gemeinsam mit den Kommunen und den Autoherstellern“. Ein positives Beispiel dafür ist die Zusammenarbeit der Stadtwerke Aachen mit dem erneuerbare Energien Unternehmen ConEnergy. Seit 2009 bauen sie eine Infrastruktur für elektrische Roller und Pkw auf, an denen diese mit Ökostrom aufgeladen werden können. Die ConEnergy AG aus Essen will zudem mit dem französischen Hersteller das Elektroautauto Heuliez Mia in Deutschland verkaufen.

Weitere Informationen:
Tagesspiegel „Fördergelder: Stadtwerke schieben E-Autos an„, 25. März 2010

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