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Conenergy und Pharmaunternehmer Kohl übernehmen Heuliez E-Auto Produktion

Conenergy und Pharmaunternehmer Kohl übernehmen Heuliez E-Auto Produktion
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Im 2. Quartal 2011 ist der Start der Serienproduktion des Elektroautos Heuliez Mia, das so ganz anders ist als der Tesla Roadster oder Studien wie der Audi e-tron oder der Renault DeZir. Statt mit Luxus und PS zu protzen, begeistert es durch intelligentes Design, ein praktisches Raumkonzept mit minimalen Ausmaßen und mit einem vernünftigen Preis. Auf der offiziellen Heuliez Mia Internetseite bewirbt es der Hersteller gar als das „erste bezahlbare E-Auto“.

Produziert in Frankreich stehen hinter dem Elektroauto nun mehrheitlich der Essener Energiedienstleister Conenergy AG und der Pharmaunternehmer Prof. Edwin Kohl. Zum 1. Juli 2010 übernahmen sie mehrheitlich die Elektroautosparte des renommierten französischen Autozulieferers und Produzenten Heuliez. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Entwicklung und der Herstellung von Elektroautos ist Heuliez eines der international führenden Unternehmen der Branche.


Bild: Screenshot heuliez-mia.com

Das Elektroauto Mia gilt als Herzstück der neuen Unternehmung. Mit der kleinsten Batterie hat es eine Reichweite von 80 bis 100 km und soll laut Slogan auf der offiziellen Homepage für den Preis eines Espressos rund 230 km weit kommen. Bei Angabe der Energiekosten von ca. 1,50 Euro pro 100 Kilometer wäre dies zwar ein sehr teurer Espresso, dennoch liegen die Kosten sehr weit unter denen eines herkömmlichen Autos mit Verbrennungsmotor. Aber nicht nur die Kosten sondern auch die Ladezeit an einer Haushaltssteckdose ist extrem gering: Während fast alle anderen E-Autos acht Stunden brauchen, reichen beim Heuliez Mia zwei Stunden für ein volles Laden.

„Der Erfolg der Elektromobilität lässt sich an drei Schlagworten festmachen: lokal, emissionsfrei und bezahlbar“, erklärt Dr. Roman Dudenhausen, Vorstand der Conenergy AG. Dabei steht „lokal“ einerseits für den Einsatz in Städten und Ballungsgebieten, da die begrenzten Reichweiten hier kaum Nachteile mit sich bringen, andererseits aber auch für lokale Netzwerke, insbesondere von Stadtwerken, Kommunen und lokalen Unternehmen zur Realisierung der städtischen Elektromobilität. Emissionsfrei bedeutet zwangsweise, dass der Strom für die Elektroautos komplett aus erneuerbaren Energiequellen wie Solarenergie oder Wasser- oder Windkraft stammen muss. Bezahlbar heißt zudem, dass Elektroautos nicht nur große Spielzeuge für Reiche bleiben dürfen, sondern für die Masse erschwinglich sein müssen.

„Der Markt für Elektroautos ist ein absoluter Zukunftsmarkt. Demographische Faktoren, Umweltschutz und die stetig steigenden Kosten fossiler Energieträger stellen gänzlich neue Anforderungen an die Mobilität der Menschen. Mit 1,50 Euro auf 100 km ist Mia die Antwort“, so Prof. Edwin Kohl, Vorstandsvorsitzender der kohl-Gruppe. Edwin Kohl ist Mehrheitsanteilseigner im Konsortium sowie an der von ihm gegründeten kohl-Gruppe. „Ökologie und Ökonomie sind für mich als Unternehmer und Investor zwei Seiten der gleichen Medaille“, so Kohl, der sich seit über 20 Jahren mit ökologischen Themen beschäftigt. Die Gebäude des Firmensitzes tragen wegen ihres Energiekonzeptes und der chemiearmen Bausubstanz die „grüne Hausnummer“ des saarländischen Umweltministeriums. Einen wesentlichen Teil des Energiebedarfs decken die Unternehmen der kohl-Gruppe mit erneuerbaren Energien.

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