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Studie zur Diskussion um einen von der EU geplanten CO2-Flottengrenzwertes bei leichten Nutzfahrzeugen

Studie zur Diskussion um einen von der EU geplanten CO2-Flottengrenzwertes bei leichten Nutzfahrzeugen
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Vor dem Hintergrund, dass die durch den Verkehr in der EU verursachten Treibhausgasemissionen im Zeitraum von 1990 bis 2007 um 36 Prozent zugenommen haben, während sie in anderen Sektoren um 9 Prozent gesunken sind, wurden von der EU für die Zukunft Grenzwerte für den CO2-Ausstoß von Pkw festgelegt. Da aber alleine in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zum 1. Januar 2009 auch rund 1,8 Millionen Kleinlaster bis 3,5 t zugelassen und auf den Strassen unterwegs sind, wird nun logischerweise auch über Grenzwerte für diese Fahrzeugklasse diskutiert. Vor allem auch, da sie EU-weit in den letzten fünf Jahren deutlich stärker zugenommen hat als der Pkw-Bestand.

Aktuell wird auf europäischer Ebene ein Flottengrenzwert von 135 bis 140g CO2/km ab 2020 für diese Nutzfahrzeuge mit einem Leergewicht von unter 3,5 t diskutiert. In einer Kurzstudie zum Thema „Reduzierung des CO2-Ausstoßes bei leichte Nutzfahrzeugen (N1)“ hat das Institut für Kraftfahrzeuge (ika) der RWTH Aachen University, das eng mit der Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen mbH Aachen (fka) kooperiert, zusammen mit dem BMWi die technologischen Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen in der Klasse der N1 Fahrzeuge analysiert.

Auf Basis einer technischen und wirtschaftlichen Bewertung wurden durch den Bereich Strategie- und Prozessentwicklung am ika/fka im Rahmen von Entwicklungsszenarien realistische CO2-Zielwerte für die kommenden Jahre bis 2020 ermittelt. Die Stufen im Hinblick auf eine Hybridisierung des Antriebsstrangs, in Form eines Micro- und Mild-Hybrid, ergeben vor dem Zeithintergrund hierbei die als technologisch machbar und wirtschaftlich vertretbaren Szenarien, welche Emissionsgrenzwerten für die Fahrzeugflotte von 156 bis 158g CO2/km bezogen auf eine Masse von 1.706 kg Fahrzeugleergewicht entsprechen.

Die Studie finden Sie auf der Internetseite des fka

Anm. d. Red.: Die Aussage zu den vertretbaren Emissionsgrenzwerten spiegelt nicht die Meinung der Autoren des Grüne Autos Magazins wieder. Wir hielten schon die Grenzwerte für Pkw von 130 g/km bis 2015 (anstatt wie geplant 120 g/km bis 2012) für ein völlig falsches Signal und ein Einknicken vor den nationalen Autoindustrien. Immer mehr Pkw-Modelle schaffen es heute sogar unter die 100 g CO2/km Grenze, was zeigt, dass technisch deutlich mehr möglich wäre.

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