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Audi A1 e-tron holt Gesamtsieg bei der 2. Silvretta E-Auto Rallye

Audi A1 e-tron holt Gesamtsieg bei der 2. Silvretta E-Auto Rallye
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Vom 7. bis 9. Juli 2011 hat der Audi A1 e-tron mit der Startnummer 206 insgesamt 307 Kilometer und 11.541 Höhenmeter hinter sich gebracht, bevor er die Trophäe für den Gesamtsieg der „2. Silvretta E-Auto Rallye Montafon“ für sich beanspruchen durfte. Nachdem bereits bei der Premiere der Elektroauto-Rallye, die im letzten Jahr im Rahmen der „Silvretta Classic“ in den österreichischen Ostalpen stattfand, ein Audi A8 e-tron gewann, schaffte dies nun auch das kleinste Audi-Modell. Auf den besonders für Elektrofahrzeuge anspruchsvollen Bergstraßen mit Steigungen von bis zu 15 Prozent setzte sich der Audi A1 e-tron gegen 31 Konkurrenten durch.

Audi A1 e-tron holt Gesamtsieg bei der 2. Silvretta E-Auto Rallye
Foto: Audi

Der A1 e-tron ist ein Technikträger mit dem die Audi-Entwickler, die Mobilitäts­anforderungen eines solchen Zukunftskonzepts untersuchen. Zur technischen Basis gehört ein Elektromotor mit einer Spitzenleistung von 75 kW, der von einer Lithium-Ionen-Batterie gespeist wird. Der Akku verfügt über eine Kapazität von 12 kWh und lässt sich innerhalb von einer halben Stunde (Schnellladung), beziehungsweise in weniger als drei Stunden (Standardladung) komplett aufladen. Damit ist eine Reichweite von 50 Kilometern möglich. Damit kein Kunde mit leerer Batterie stehen bleibt, hat der A1 e-tron einen sogenannten Range-Extender (kleiner Verbrennungsmotor 254 cm³ Hubraum) an Bord, der bei Bedarf den Akku lädt. Dieser leistet 15 kW und dient nur zum Aufladen der Batterie und nicht zum direkten Antrieb der Räder. Grundsätzlich ist der A1 e-tron auf lokal emissionsfreien E-Antrieb ausgelegt, womit er sich hervorragend für die typischen Fahrten in Metropolen eignet.

Fahrer des Audi A1 e-tron bei der 2. Silvretta E-Auto Rallye Montafon war Franciscus van Meel, Leiter der Elektromobilitätsstrategie der AUDI AG. Die wichtige Rolle des Beifahrers übernahm der langjährige Audi-Mitarbeiter Gerhard Gruber. Van Meel nach der Zieleinfahrt: „Ein E-Auto in die Alpen zu schicken, gehört zum Härtesten, was man ihm antun kann. Dass der A1 e-tron gerade hier so überzeugt, freut mich persönlich und beweist, dass wir mit unserem Ansatz zur Elektromobilität – dem Kombinieren von Elektromotor und Verbrennungsmotor – richtig liegen. Danke an das engagierte Team für den zweiten Gesamtsieg in Folge.“

Hinsichtlich der erfolgreichen Taktik ergänzt er: „Am ersten Tag sind wir auf Sicherheit gefahren und trotz einer Fahrstrecke von knapp über 100 Kilometer mit jeder Menge Strom im Akku ins Ziel gefahren. Am zweiten Tag waren wir besser eingespielt und konnten einen Tagessieg einfahren, an Tag Drei kam ein zweiter Platz dazu, der schließlich für den Gesamtsieg gereicht hat. Das Auto lief tadellos. Wir freuen uns schon auf die E-Auto Rallye 2012. Selbstverständlich haben wir schon einige Ideen, mit welchen Konzepten wir antreten werden.“

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