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2012 war das Jahr der höchsten Kraftstoffpreise in Deutschland

2012 war das Jahr der höchsten Kraftstoffpreise in Deutschland
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Wie der ADAC jüngst berichtet hat, wird das Jahr 2012 trotz der zuletzt leicht gesunkenen Preise für Benzin und Diesel als das bisher „teuerste Tankjahr“ in die deutsche Geschichte eingehen. Der Automobilclub bestätigt damit das, was jeder Autofahrer ohnehin schon weiß. Ein Blick auf die Nachbarländer wie die Schweiz, Italien oder Holland zeigt aber, dass die Spritpreise dort teilweise sogar noch teurer sind. Wie der ADAC weiter bekannt gab, lag der Durchschnittspreis für einen Liter E10 in den ersten 12 Monaten des Jahres bei 1,604 Euro, der von Diesel bei 1,481 Euro. Gegenüber dem Vorjahr verteuerte sich Kraftstoff daher deutlich.

Langfristig sind keine sinkenden Spritpreise zu erwarten

Wer vor dem Hintergrund der zum Anfang des Winters gesunkenen Preise für Superbenzin und Diesel die Hoffnung auf weiter fallende Preise schöpft, der dürfte sicher falsch liegen. Vor dem Hintergrund, dass weltweit gesehen immer mehr Menschen Auto fahren – mit riesigen Zuwachsraten in China, Indien oder Lateinamerika – und der Tatsache, dass es sich bei Erdöl um ein begrenztes Vorkommen handelt, dürften die Preise in den nächsten Jahren eher weiter steigen.

Bezahlbare Mobilität mit sparsamen Autos und alternativen Antrieben sichern

Die Autohersteller und die Politik sollten sich vor diesem Hintergrund umso mehr dafür einsetzen, dass die individuelle Mobilität bezahlbar bleibt und gleichzeitig deutlich weniger ressourcenverschwendend und umweltfreundlicher wird. Dies kann nur gelingen, wenn der Verbrauch von Autos deutlich gesenkt wird. Wie Pkw mit effizientem Hybridantrieb, sparsame Autos wie etwa Kleinwagen mit Zweizylinder-Motor oder Erdgas- und Autogasfahrzeuge beweisen, ist die Technik längst soweit. Die Hersteller müssen einen möglichst geringen Kraftstoffverbrauch aber auch bei jedem Modell und jeder Motorisierung in den Vordergrund stellen. Gegebenfalls sollte die Politik die nötigen Richtwerte erlassen und auch jeder Autokäufer kann etwas tun: Wer auf das Auto angewiesen ist, sollte sich ein möglichst sparsames Fahrezug anschaffen, denn nur wenn sich die Spritknauserer verkaufen, werden die Hersteller sie auch verstärkt produzieren.

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