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BMW und Toyota wollen bei Brennstoffzelle, Leichtbau und Batterien zusammenarbeiten

BMW und Toyota wollen bei Brennstoffzelle, Leichtbau und Batterien zusammenarbeiten
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Jeder Autohersteller hat seine Stärken. Um die größte Herausforderung zu meistern, den Wandel hin zu einer nachhaltigen Mobilität für das 21. Jahrtausend zu schaffen, müssen diese gebündelt und Kooperationen geschlossen werden. Die BMW Group und die Toyota Motor Corporation (TMC) arbeiten in diesem Bereich bereits seit längerer Zeit zusammen und wollen die Zusammenarbeit nun weiter vertiefen. Am Donnerstag, den 24. Januar 2013, unterzeichneten sie zu diesem Zweck einen Vertrag zur gemeinsamen Entwicklung von Brennstoffzellen, der gemeinsamen Forschung und Entwicklung von Leichtbau-Technologien und der Planung eines Sportwagens.

BMW Group und Toyota Motor Corporation unterzeichnen Vertrag
Foto: BMW / Toyota

Darüber hinaus unterzeichneten die BMW Group und TMC heute ebenfalls einen Vertrag zur gemeinsamen Forschung an Lithium-Air-Batterien, einer Batterietechnologie, die in Zukunft die heutigen Lithium-Ionen Batterien ersetzen könnte. Mit dieser Vereinbarung geht die im März 2012 von BMW und Toyota begonnene gemeinsame Forschung an Lithium-Ionen-Batteriezellen der nächsten Generation in die zweite Phase.

Die wesentlichen Punkte der Vereinbarungen sind:

Brennstoffzelle

Die Brennstoffzellen-Technologie vereint die beiden Vorteile der Reichweite eines Autos mit Verbrennungsmotor mit denen der Null Emissionen von Elektroautos. Die BMW Group und TMC sehen sie daher als Schlüsseltechnologie für eine nachhaltige Mobiltät an und werden gemeinsam ein grundlegendes Brennstoffzellen-Fahrzeugsystem entwickeln, das auch die Bereiche Wasserstofftank, Motor und Batterie umfasst. Der Zeitplan sieht eine abgeschlossene Entwicklung bis zum Jahr 2020 vor. Zudem sollen gemeinsame Codes und Standards entwickelt werden, die für eine Verbreitung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen Voraussetzung sind.

Leichtbau-Technologie

Ein weiterer wesentlicher Baustein zum Bau effizienterer und damit möglichst umweltfreundlicher Autos ist die Absenkung des Fahrzeuggewichts. Schlißlich werden meist mehr als 1,5 Tonnen Auto bewegt um durchschnittlich 75 bis 80 kg Mensch zu transportieren. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen daher Leichtbau-Technologien für den Karosseriebau unter Verwendung neuester Materialien, wie z.B. Verbundwerkstoffe, entwickeln. Diese Technologien sollen dann auch bei der gemeinsamen Entwicklung der Sportwagen-Plattform sowie in anderen Fahrzeugen von BMW und TMC zum Einsatz kommen.

Post-Lithium Batterie-Technologie

Die vergleichsweise geringe Reichweite von Elektroautos ist eines der Hindernisse für einen größeren Verkaufserfolg. Der Einbau von größeren Batterien ist aufgrund des steigenden Gewichts und der ebenfalls stark steigenden Kosten ebenfalls keine ideale Lösung, wenn das Fahrzeug auch von der Masse bezahlbar sein soll. Toyota und BMW beginnen daher eine gemeinsame Forschung mit dem Ziel, eine Lithium-Air Batterie zu entwickeln, deren Energiedichte weit über der der aktuellen Lithium-Ionen Batterien liegt.

Sportwagen

Bis Ende 2013 wollen die beiden Autohersteller zudem eine Machbarkeitsstudie zu einer gemeinsamen Plattform für einen mittelgroßen Sportwagen durchzuführen. Die Unternehmen streben an, ihre jeweiligen Technologien und Fertigkeiten abzustimmen, um den jeweiligen Kunden die bestmögliche Lösung anbieten zu können. Beide Unternehmen beabsichtigen, im Bereich der Sportwagen-Entwicklung weiterhin zusammenzuarbeiten. Mit der entsprechenden Technologie im Leichtbau und bei den alternativen Antrieben könnte dieser dann zudem vielleicht auch noch besonders umweltfreundlich werden.

Akio Toyoda, Präsident TMC, erklärte: „Seit der Unterzeichnung unserer Absichtserklärung ist erst ein gutes Jahr vergangen, und wir machen jeden Tag weitere Fortschritte. Bald werden wir die Früchte dieser Zusammenarbeit ernten. Wir gewinnen aus unserer gemeinsamen Entwicklung wichtige Erkenntnisse und arbeiten weiterhin hart an unserem gemeinsamen Ziel: immer bessere Autos zu bauen.

Norbert Reithofer, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG: „Toyota und die BMW Group teilen mit Blick auf die nachhaltige Mobilität der Zukunft die gleiche strategische Vision. Die gesamte Automobilindustrie steht angesichts des anstehenden technologischen Umbruchs vor großen Herausforderungen, die wir zugleich auch als Chance sehen. Diese Kooperation ist ein wichtiger Baustein, um beide Unternehmen auch in Zukunft auf Erfolgskurs zu halten.

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