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Sinnvolle Idee zum Aufbau der Ladeinfrastruktur: Laternenmasten als Stromtankstellen

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Wenn sich immer mehr Menschen für Pkw mit lokal emissionsfreiem Elektroantrieb entscheiden sollen, dann wird dafür nicht nur eine Leistungssteigerung der Batterien für mehr Reichweite sowie eine Senkung der Kaufpreise nötig sein. Ein ebenfalls wesentlicher Faktor ist der Ausbau der Infrastruktur an sogenannten „Stromtankstellen“, an denen die E-Autos und andere Elektrofahrzeuge dann auch aufgeladen werden können. Eine Ladeinfrastruktur, die aufgrund ihrer hohen Installations- oder Betriebskosten nicht flächendeckend sein kann, ist allerdinsgs ebenfalls keine tragfähige Lösung und genau hier will das Unternehmen ubitricity ansetzen.

ubitricity - System zum Tanken von Strom an jeder Stelle
Foto: KONGRESS 2013

Dr. Frank Pawlitschek, Mitgründer und Geschäftsführer von ubitricity sowie Fachbeirat des Innovationsnetzwerks „Forum ElektroMobilität“ erklärt: „Konventionelle Ladeinfrastrukturen sind mit Blick auf Hardware, Installation und Betrieb einer Ladesäule oder Wallbox oft teuer. Das verhindert insbesondere im halb-öffentlichen und öffentlichen Raum die flächendeckende Einrichtung von Ladepunkten. Die Ziele der Integration von Elektrofahrzeugen in ein nachhaltiges Energiesystem lassen sich so nicht verwirklichen. Eine kosteneffiziente und innovative Alternative bietet Infrastruktur auf Grundlage mobiler Technologie.“

Für Elektroautos und andere batteriebetriebene Fahrzeuge bedeutet dies, dass Mess-, Abrechnungs- und Kommunikationstechnologie im Ladekabel oder im Auto installiert sind, so dass der Ladepunkt keine große Station mehr sein muss, sondern auf eine besonders kosteneffiziente identifizier- und schaltbare Systemsteckdose reduziert werden kann. Laufende Kosten für Kommunikationsanbindung und Messdatenverwaltung entfallen am Ladepunkt. „Gleichzeitig stellt mobile Technologie alle Funktionen einer smarten Netzintegration der Elektrofahrzeuge sicher. Der Mobilstromvertrag wird an den mobilen Zähler geknüpft und der Nutzer wählt Stromtarif und -qualitäten selbst. Damit wird eine flächendeckend smarte Ladeinfrastruktur erstmals bezahlbar,“ meint Dr. Pawlitschek.

Stromkabel und andere Verbraucher sind an den Straßen schließlich bereits mehr als genug vorhanden. Schließlich stecken bereits in allen Masten von Straßenlaternen die notwendigen Kabel und vorhandene Netzanschlüsse können so besonders effizient genutzt und zusätzliche Tiefbauarbeiten vermieden werden. Damit könnten gerade im Innenstadtbereich, einem Kernanwendungsbereich der E-Mobilität, Lademöglichkeiten für E-Fahrzeugnutzer ohne eigenen Stellplatz entstehen.

Das Konzept des „Mobile-Metering-Systems“ wird Dr. Pawlitschek ausführlich am ersten Kongresstag des „Forum ElektroMobilität – KONGRESS“, dem 11. März 2014, in der Session „Netzintegration und Ladeinfrastruktur“ erläutern und für Fragen zur Verfügung stehen. Einen Überblick weiterer Fachvorträge können interessierte Teilnehmer online finden, darunter sind Referenten von z.B. Schaeffler, VDA, Fraunhofer, BMWi, BMU, BMBF oder das Nationale Forschungsforum Energiewende: www.forum-elektromobilitaet.de/KONGRESS

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