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700 km mit einer Tankfüllung: Hyundai ix35 Fuel Cell stellt Reichweitenrekord auf

700 km mit einer Tankfüllung: Hyundai ix35 Fuel Cell stellt Reichweitenrekord auf
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Der mit einem 100 kW (136 PS) starken Elektromotor, Brennstoffzellen und Wasserstofftanks ausgestattete Hyundai ix35 Fuel Cell ist das weltweit erste Brennstoffzellenfahrzeug, das in Serie produziert wird – offizieller Start in Korea war bereits im Januar 2013. Seine Vorteile gegenüber batteriebetriebenen Elektroautos liegen vor allem in der schnellen Tankzeit von nur ein paar Minuten sowie in der hohen Reichweite. Die offiziell angegebene Reichweite konnte von den unabhängigen norwegischen Umweltpionieren Marius Bornstein und Arnt G. Hartvig jüngst sogar deutlich übertroffen werden, auf ihrer Rekordfahrt legten sie dabei ganze 700 Kilometer mit nur einer Tankfüllung Wasserstoff zurück.

Hyundai ix35 Fuel Cell
Foto: Hyundai

Die Route führte den ix35 Fuel Cell von Oslo (Norwegen) über Göteborg (Schweden) und Kopenhagen (Dänemark) nach Malmö (Schweden). Die durchschnittlich gefahrene Geschwindigkeit auf der Fahrt durch Städte und über Autobahnen betrug dabei 76 km/h. Sie dauerte rund 10 Stunden und während der kompletten Zeit entströmte dem Auspuff nichts anderes als Wasserdampf. Die Werksangabe von 594 Kilometern Reichweite wurde damit deutlich übertroffen und am Ende der Reise zeigte der Bordcomputer sogar noch zehn Kilometer Restreichweite an.

„Wir wollten es eigentlich nur bis nach Kopenhagen schaffen, aber dann hatten wir noch genug Wasserstoff für eine längere Fahrt im Tank“, erklärte Marius Bornstein. „Als wir schließlich an der Tankstelle in Malmö ankamen, waren immer noch ein paar Kilometer Reichweite übrig. Solch eine lange Strecke mit nur einer Tankfüllung Wasserstoff: Das zeigt, welches Potenzial in dieser Antriebstechnologie und im Hyundai ix35 Fuel Cell steckt.“

Die Reise in einem Brennstoffzellenauto war für die beiden norwegischen Fahrer nichts Neues. Bereits vor zwei Jahren – im April 2012 – reisten Bornstein und Hartvig mit dem ix35 Fuel Cell von Oslo nach Monaco und lieferten mit der 2.260 Kilometer langen Fahrt nicht nur einen Beleg für die Fähigkeiten von Brennstoffzellenfahrzeugen, sondern machten auch auf das wachsende Netz von Wasserstofftankstellen aufmerksam.

„Die Strecke, die der ix35 Fuel Cell zurückgelegt hat, ist ein eindrucksvoller Beweis für die Vorzüge der Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technik“, freut sich Bernhard Voß, Leiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit bei Hyundai Motor Deutschland. „Brennstoffzellenfahrzeuge sind Elektroautos – aber mit großer Reichweite. Hyundai ist der erste Automobilhersteller, der Brennstoffzellenautos in Serie produziert, und wir werden uns auch in Zukunft für einen Ausbau des Wasserstoff-Tankstellennetzes einsetzen.“

2 Kommentare

  1. „…und wir werden uns auch in Zukunft für einen Ausbau des Wasserstoff-Tankstellennetzes einsetzen.”
    Übersetzt heißt das vermutlich: Ihre Lobby wird die Politik weiter bearbeiten, damit der Steuerzahler die ein- bis anderthalb Milliarden Euro bezahlen darf, die ein initialer Aufbau der Wasserstoff-Infrastruktur allein in Deutschland kosten wird (laut Wikipedia wäre für einen „flächendeckenden“ Ausbau 1000 Hydrogentankstellen erforderlich. Eine Tankstelle kostet 1 bis 1,5 Mio. Euro. In der Endausbaustufe dürften es dann weiter über 10 Milliarden sein, denn – zum Vergleich – es gibt aktuell 14.000 normale Tankstellen in D.)

    Wasserstoff in der Automobilität ist ein teurer Irrweg. Allein die geringe Effizienz gegenüber BEV unter sonst gleichen Bedingungen spricht Bände. (http://www.greengear.de/alternative-antriebe-kraftstoffe-energieeffizienz/ – Bild 2 – WTW=Well to Wheel)

    Meinetwegen soll gerne weiter daran geforscht werden, aber eine Förderung mit Steuergeldern bitte nur nach den gleichen Regeln (und mit den gleichen Summen) wie bei BEVs.

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