Startseite » News (Alle) » News » Honda Umfrage: Hybridautos für alle statt nur für reiche Kunden

Honda Umfrage: Hybridautos für alle statt nur für reiche Kunden

Honda Umfrage: Hybridautos für alle statt nur für reiche Kunden
Jetzt bewerten!

Bei der Einführung neuer Produkte und Technologien gibt es bei der Vermarktung zwei verschiedene Startegien: „Top-down“ bedeutet, sie zuerst einer kleinen Klientel mit viel Geld zu hohen Preisen zu verkaufen um sie dann nach und nach auf günstigere Produkte auszuweiten. „Bottom-up“ beschreibt genau das Gegenteil, also die z.B. Hybridautos schnellstmöglich über den Preis für breite Zielgruppen erschwinglich zu machen. Denn gerade der Preis ist bei Innovationen das größte Hindernis, lautet das Ergebnis einer Befragung unter rund 2.000 Fahrern von Honda-Hybridmodellen, die der japanische Hersteller durchgeführt hat.

So wurde jüngst von einem Internetportal der durchschnittliche Listenpreis von serienmäßigen Hybridfahrzeugen der deutschen Autohersteller ermittelt und dieser liegt über 90.500 Euro. Kein Wunder, bedienen sie mit Modellen wie dem VW Touareg Hybrid, dem BMW ActiveHybrid X6 oder der Mercedes S 400 Hybrid Limousine doch zur Zeit nur die obersten Segmente. Ganz zu schweigen davon, dass es sich bei den genannten Autos sicher nicht um sparsame oder umweltfreundliche Fahrzeuge handelt.

Honda CR-Z Hybridcoupe
Foto: Honda

Den entgegengesetzten Weg geht Honda, denn seit jeher ist es die Philosophie des Unternehmens, Innovationen schnellstmöglich für breite Zielgruppen erschwinglich zu machen. Das Unternehmen ist auch der Meinung, dass nur eine zügige Verbreitung von Spritsparmodellen wirklich hilft, die Umwelt zu entlasten und es hingegen keinen ökologischen Sinn macht, schwere Luxusmodelle als Feigenblatt mit einem Hybridantrieb auszustatten. Dass die Preisgestaltung bei der Verbreitung innovativer Antriebstechnologien eine ganz wesentliche Rolle, davon ist auch der Großteil der Befragten überzeugt. 77 Prozent gehen davon aus, dass ein Einstiegspreis von unter 20.000 Euro wesentlich dazu beiträgt, dass die Hybridtechnologie nicht länger als „zu teuer“ angesehen und eben dadurch für viele Menschen erst interessant wird.

Mit den Modellen Honda Insight, Honda CR-Z und dem neuen Honda Jazz Hybrid hat der japanische Autohersteller drei Modelle mit der bewährten IMA-Spritspartechnologie im Angebot. Alle sind in Segmenten unter bzw. knapp über 20.000 Euro angesiedelt, in denen hierzulande mehr als die Hälfte aller Automobilkäufe getätigt werden. Der durchschnittliche Listenpreis für die Einstiegsversionen der Hybridfahrzeuge von Honda beträgt rund 20.300 Euro. Es herrscht also kein Mangel an erschwinglichen Hybridfahrzeugen.

Honda Jazz Hybrid
Foto: Honda

Ebenfalls begrüßten 99 Prozent der befragten Honda-Fahrer die Erweiterung der Angebotspalette an Hybridmodellen um den CR-Z und die Hybridversion des Jazz. Mit ihnen werden sowohl sportlich orientierte Fahrer mit geringerem Platzbedarf angesprochen, ebenso wie Autofahrer, die bei relativ geringen Außenmaßen viel Wert auf einen geräumigen und flexiblen Innenraum legen. 87 Prozent gehen daher davon aus, dass der Hybridantrieb durch die Angebotserweiterung für noch mehr Autofahrerinnen und Autofahrer attraktiver wird.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*

*

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung (selbstverständlich ohne Namen) unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.

Schließen


Anzeige