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Elektroautos: Warum Autovermietungen und Car-Sharing Anbieter so wichtig sind

Elektroautos: Warum Autovermietungen und Car-Sharing Anbieter so wichtig sind
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Wer sich im Frühjahr 2011 ein Elektroauto zulegen will, der verzweiffelt wahrscheinlich bereits bei der Suche oder spätestens an den exorbitanten Preisen. Da Autos mit reinem Elektroantrieb und Batterien noch nicht in Massenproduktion hergestellt werden, konzentrieren sich die meisten der ohnehin seltenen Anbieter erst einmal auf Behörden und Unternehmen als Leasingkunden. Für die meisten Interessierten dürften Anschaffungskosten von rund 40.000 Euro für ein Elektrostadtauto wie den Think City oder Leasingraten von 450 bis 500 Euro für den Peugeot iOn oder den Citroën C-Zero doch ohnehin über dem bezahlbaren Rahmen liegen. Und auch viele, die es sich leisten könnten, dürften sich von der Kombination aus hohem Preis und vergleichsweise „wenig“ Auto abschrecken lassen. Schließlich fahren die genannten E-Autos mit voll geladenen Batterien nicht ein Fünftel so weit wie ein sparsamer Diesel oder Benziner.

Elektroauto Renault Fluence Z.E. für Europcar
Foto: Renault

Vor diesem Hintergrund kommt gerade auch den Autovermietern und Car-Sharing Betreibern eine wichtige Rolle zu. Denn wenn diese ein paar Elektroautos in ihr Angebot aufnehmen, dann zeigen sie damit nicht nur Verantwortung und Weitsicht, sondern sie können einen wesentlichen Teil zur Bekanntmachung und Akzeptanz des alternativen Antriebs beitragen. Denn hier kann der ganz normale Autofahrer ein Auto mit Elektroantrieb erst einmal ohne großen Kapitaleinsatz testen, kann es erfahren und vielleicht feststellen, dass ihm die Reichweite eigentlich völlig ausreicht und das Fahrgefühl wirklich unvergleichlich ist. Gleichzeitig erhalten die Autohersteller wichtige Hinweise und Anhaltspunkte zu den tatsächlichen Bedürfnissen und zur weiteren Optimierung der Elektrofahrzeuge für den Alltagsgebrauch.

An der Erprobung der Elektromobilität sind von Autovermieter Avis über Enterprise bis Sixt eigentlich alle an Bord. Im zur Zeit noch testweisen Angebot an einzelnen Pilotstationen sind der Nissan Leaf, der Peugeot iOn oder der neue Renault Fluence Z.E. erhältlich. Letzterer etwa in der Europcar Filiale in Essen im Rahmen der Modellregionen Elektromobilität Rhein-Ruhr. Im Bereich Car-Sharing werden über den Deutsche Bahn Dienst Flinkster gleich 70 Elektroautos vom Typ Citroën C-Zero sowie Peugeot iOn Modelle erhältlich sein. Bei cambio CarSharing in Hamburg setzt man stattdessen auf das baugleiche Fahrzeug Mitsubishi i-MiEV. Gleich in die Vollen geht man im Nachbarland Frankreich: Der Car-Sharing Anbieter Autolib hat gleich 4.000 Pininfarina B0 Elektroautos bestellt, die im Großraum Paris eingesetzt werden sollen.

Mit den Erkenntnissen aus den vielen Fahrten im Alltag, sinkenden Kosten bei der Batterieherstellung und einer steigenden Reichweite, könnten sich Elektroautos dann in den kommenden Jahren auch immer mehr für den Privatgebrauch durchsetzen.

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