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Carsharing Atlas 2011: Bewertung der Carsharing Anbieter durch Mobil in Deutschland

Carsharing Atlas 2011: Bewertung der Carsharing Anbieter durch Mobil in Deutschland
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Gerade in der kalten Jahreszeit sind die nun noch sichtbareren Abgase aus dem Auspuff der bildliche Bewis für die Luft- und Umweltverschmutzung beim Autofahren. Doch ein Auto schädigt unseren Planeten nicht nur im Betrieb, sondern bereits bei der Produktion werden große Mengen an Rohstoffen und Energie verbraucht. Daneben kostet ein Auto auch bares Geld, wenn es die meiste Zeit des Tages ungenutzt herumsteht, schließlich müssen Versicherung und Steuer bezahlt werden und vor allem der Wertverlust schlägt oft gehörig zu Buche. Lohnt sich ein eigenes Auto daher überhaupt, wenn man in einer Stadt mit guter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel wohnt, in der man aber im Gegenzug oft nur schwer einen Parkplatz findet?

Erster Peugeot iOn der Deutschen Bahn
Foto: Peugeot

Diese Frage stellen sich immer Menschen, denn ein weiterer Faktor macht das eigene Auto gerade für viele Stadtbewohner immer unattraktiver: Das wachsende Angebot der Carsharing-Anbieter. Denn auch wenn sich immer mehr Menschen gegen den Kauf eines eigenen Pkw entscheiden, so wird er doch auch von ihnen immer mal wieder benötigt. Carsharing ist da die cleverste Lösung und liegt aus guten Gründen voll im Trend. Egal ob man einfach mal einen Ausflug machen möchte, etwas schweres Einkaufen fahren will oder eben einfach mal Lust hat durch die Stadt zu cruisen. Mit Carsharing ist das alles möglich und man hat zudem oft gleich mehrere Fahrzeugmodelle zur Auswahl.

Carsharing-Nutzer sparen gegenüber Autobesitzern rund 1.700 Euro im Jahr

Die Idee ist dabei nicht neu, die ersten klassischen Carsharing-Unternehmen gibt es fast 20 Jahre. Ein echter Trend ist es aber erst seit Kurzem, seit es eben nicht mehr „Öko“ sondern stattdessen eben „Hip“ ist. Vor allem junge Menschen investieren ihr Geld inzwischen lieber in Smartphones oder Tablet-PCs, anstelle im Schnitt rund 320 Euro im Monat für einen Kleinwagen zu bezahlen und an Wertverlust hinzunehmen. Das sich das lohnt, zeigten Zahlen der Unternehensberatung Frost & Sullivan: Laut ihren Ergebnissen haben Carsharer jährlich rund 1.700 Euro mehr in der Kasse als Autobesitzer. Geeignet ist Carsharing aber nur für Menschen, die im Jahr höchstens 12.000 Kilometer fahren.

Und diese Wenigfahrer scheinen mehr zu werden oder es scheinen sich immer mehr für das Carsharing zu begeistern: Zum 1. Januar 2011 meldete der Bundesverband Carsharing e.V., der 128 deutsche Carsharing-Anbieter befragte, 190.000 Carsharing-Teilnehmer in Deutschland – und damit über 20 Prozent mehr als vor einem Jahr. Kein Wunder, dass längst auch die Autohersteller dieses Geschäftsmodell für sich entdeckt haben. Neben Daimler mit Car2Go und BMW mit Drive Now steigt jetzt als dritter deutscher Hersteller auch Volkswagen ins Carsharing-Geschäft ein.

Der erste Carsharing Atlas 2011 – Mobil in Deutschland testet die Anbieter

Allerdings konzentrieren sich die Anbieter meist nur auf einige Städte (außer Flinkster, 140 Städte) und auch bei Konditionen, Service und Preisen gibt es natürlich Unterschiede. Mobil in Deutschland e.V. nimmt sich vor diesem Hintergrund als erster Automobilclub dieses Themas an und bringt in seinem ersten großen Carsharing-Atlas Fakten und Zahlen auf den Tisch. Wer sind die Unternehmen, wo kommen sie her, wo und was bieten sie an und was kostet es? Gibt es versteckte Kostenfallen und Mogelpackungen? Wo empfiehlt es sich zu buchen und wo sollte man lieber die Finger davon lassen? Mobil in Deutschland hat 10 Kategorien bewertet und nach dem Schulnotensystem benotet. Der erste Platz ging an Flinkster, der zweite an an Stadtmobil und Platz Drei teilen sich Car2go und Quicar.

Hier können Sie den Carsharing Atlas 2011 kostenlos als Pdf ansehen oder herunterladen

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