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Rekordstrecke: Zwei Wasserstoffautos fahren 2.200 Kilometer von Oslo nach Monaco

Rekordstrecke: Zwei Wasserstoffautos fahren 2.200 Kilometer von Oslo nach Monaco
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Es kommen immer mehr Hybridfahrzeuge auf den Markt, die Nachfrage nach Autos mit Autogas- oder Erdgasantrieb wächst kontinuierlich und insbesondere Autos mit Elektroantrieb haben in den letzten Jahren einen Hype nach dem anderen ausgelöst – auch sind die ersten Serienmodelle inzwischen erhältlich. Um Wasserstoff als alternativen Kraftstoff und Brennstoffzellenantriebe ist es hingegen ruhiger geworden, wobei diese Antriebstechnologie Vielen doch als besonders aussichtsreich für eine entferntere Zukunft gilt. Dabei gab es bereits in der Vergangenheit und Gegenwart große Fortschritte, wie die jüngste Rekordfahrt von zwei Hyundai iX35 FCEV beweist. Erstmals wurden die etwa 2.200 Kilometer lange Strecke von Oslo nach Monaco von Wasserstoffautos ohne Tankbegleitfahrzeug zurückgelegt.

Vattenfall-Ingenieur Daniel Hustadt und Marius Bornstein (ZERO) beim Tanken in Hamburg
Foto: Vattenfall / Alexander Hauk

Aufgetankt wurde stattdessen wie bei konventionell angetriebenen Autos ganz einfach an Tankstellen entlang der Strecke. Zu dem erfolgreich durchgeführten Rekordversuch konnte auch die im vergangenen Februar eröffnete Vattenfall-Wasserstoffstation in der Hamburger HafenCity beitragen. DieTanks der beiden Hyundai iX35 FCEV Brennstoffzellenfahrzeuge konnten von ihren Fahrern hier in nur drei Minuten aufgefüllt werden. Außerdem wurde zum Auftanken entlang der Route von Oslo nach Monaco sowohl in Köln, Karlsruhe, Freiburg und Grenoble Halt gemacht. Die im März 2012 eröffnete solare Wasserstofftankstelle im sonnigen Freiburg konnte die Lücke zwischen Karlsruhe und Grenoble schließen.

„Wasserstoff ist für uns eine wichtige Speichertechnologie, um den wachsenden Anteil von Strom aus Windkraft und Photovoltaik in das deutsche Energiesystem zu integrieren“, erklärt in diesem Zusammenhang Pieter Wasmuth, Generalbevollmächtigter der Vattenfall Europe AG für die Metropolregion Hamburg.

Hinter dem Rekordversuch stand die norwegische Umweltorganisation ZERO (Zero Emission Resource Organisation), die den Vattenfall Konzern um Unterstützung gebeten hatte. Mit der Tour von Oslo nach Monaco sollte demonstriert werden, dass der Ausbau der Wasserstofftankstellen nun soweit voran geschritten ist, dass eine Fahrt mit Brennstoffzellenfahrzeugen auch bei längeren Strecken möglich ist.

„Dank der Unterstützung durch Vattenfall haben wir den neuen Streckenweltrekord mit den Wasserstofffahrzeugen erzielen können“, freute sich Marius Bornstein, technischer Berater bei ZERO. Weiter sagte er: „Großer Vorteil dieser Fahrzeuge ist, dass sie ausschließlich Wasser und kein CO2 ausstoßen.“ Die Tour stand unter dem Motto: „Driving the future – into the future“.

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