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Mit Hilfe von Eco-Tuning den Kraftstoffverbrauch senken

Mit Hilfe von Eco-Tuning den Kraftstoffverbrauch senken
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Wenn es um das Tuning von Autos geht, denken immer noch viele Menschen ausschließlich an eine Steigerung der Leistung, tiefergelegte Pkws und lautstarke Auspuffanlagen mit auffällig großen Endrohren. Dabei umfasst das sogenannte „Fahrzeugtuning“ deutlich mehr Bereiche und umfasst eigentlich alle Veränderungen am Auto, welche die Fahreigenschaften verbessern sollen sowie die Optik oder Akustik individualisieren. Neben der Hubraumvergrößerung oder dem Einbau von Kompressoren und Turboladern für mehr PS fällt also beispielsweise auch die Optimierung der Aerodynamik unter diesen Begriff.

Getunter Fiat 500 auf dem Genfer Autosalon 2011
Foto: TAN Media / Grüne Autos Magazin

Während es den Fans von Hubraum und PS, tiefergelegten Fahrwerken oder nachträglich eingebauten Flügeltüren vor allem um ihr ganz besonderes Auto geht, das sie dann oft nicht nur im Alltag, sondern auch auf Events der Szene präsentieren, hat sich mittlerweile auch der sogenannte Zweig des Eco-Tunings herausgebildet. Hierbei geht es den Autobesitzern vor allem darum, den Kraftstoffverbrauch zu senken – wenn möglich ohne dabei an Leistung zu verlieren.

Die am weitesten verbreitete Möglichkeit ist dabei das sogenannte „Chiptuning“, bei dem die Motorelektronik des Fahrzeugs so modifiziert wird, dass er weniger Sprit verbraucht. Obwohl in einigen Tests mit normalen Autofahrern durchaus ein Rückgang des Spritverbrauchs festgestellt wurde, gibt es noch keine Belege dafür, dass jeder Autofahrer mit Hilfe dieser Methode Kraftstoff sparen kann. Insbesondere hängt es damit zusammen wie die Fahrer zuvor mit ihrem Auto gefahren sind. Sind sie ohnehin vorausschauend gefahren und waren auf eine größtmögliche Sparsamkeit bedacht, lässt sich wohl mit Hilfe des Chiptunings auch kein weiterer Sprit mehr sparen. Zudem ist von kritischer Seite her zu lesen, dass sogar eine Verschlechterung der Abgaswerte möglich ist, die Gewährleistung und -Garantie der Autohersteller entfallen kann sowie der versicherungsschutz entfällt, sofern der Chip nicht eingetragen wurde.

Würde man den Begriff des Eco-Tunings, der ja nichts anderes als die Verbesserung der Umwelteigenschaften des Autos zum Ziel hat, weiter fassen, könnte man auch die folgenden Bereiche dazu zählen:

Die Änderung des Antriebs bzw. der Kraftstoffart

Besonders beliebt und bekannt ist der Einbau einer Autogasanlage, die das Autofahren nicht nur umweltfreundlicher sondern auch deutlich günstiger macht. Der alternative Kraftstoff ist noch auf Jahre steuerlich begünstigt und kostete im Oktober 2012 im Schnitt rund 0,80 Euro pro Liter. Inzukunft wäre sicher auch ein nachrüstbarer Hybridantrieb wie der Lorinser Easybrid denkbar, das genannte Projekt wird von der Firma aber aktuell nicht weiter verfolgt.

Aerodynamische Optimierung der Karosserie

Mit Hilfe optimierter Frontspoiler und Lufteinlässe oder einer Tieferlegung ohne neue Breitreifen lässt sich der Luftwiderstand der Karosserie verbessern und damit Kraftstoff sparen. Inzwischen wurden sogar besonders aerodynamische Felgen von den Auto- und Felgenherstellern entwickelt, die speziell geformt sind und simit einen möglichst geringen Luftwiderstand bieten.

Verwendung rollwiderstandsarmer Reifen

Einfacher und deutlich kostengünstiger gegenüber den vorangegangenen Punkten ist aber das Verwenden sogenannter „rollwiderstandsarmer Reifen“, denn wie eine Studie zu „grünen Reifen“ gezeigt hat, zahlen sich die Investitionen hier am schnellsten wieder aus. Dank des neuen EU-Reifen-Labels, das ähnlich funktioniert wie bei Kühlschränken, Waschmaschienen, etc. lassen sie sich beim Kauf auch besonders einfach identifizieren.

Während man nach dem Öko-Aufpimpen seines Fahrzeugs vielleich auf einschlägigen Tuning-Webseiten nicht zu den Favoriten zählen wird, so dürften es – fachmännisch gemacht – doch unsere Umwelt und den eigenen Geldbeutel entlasten. Darüber hinaus ist es natürlich am einfachsten Sprit zu sparen, wenn man sein Auto öfters auch einmal stehen lässt und auf Bus, Bahn oder Fahrrad umsteigt und bei notwendigen Autofahrten möglichst vorausschauend und spritsparend fährt.

Ein Kommentar

  1. Martin Enzenhöfer

    NUn das Eco Tuning ist doch mittlerweile in aller Munde. Allein schon die Tatsache, dass der Kunde Autos direkt vom Tuner bekommt die wesendlich effizienter vom Kraftstoffverbauch sind als das Fahrzeug ab Werk. Bestes Beispiel ist der unter der Webseite geniales-tuning.de/mercedes-tuning beschriebene A 45 AMG.

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