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Vorbildliche Entwicklung: Aktueller Toyota Yaris viel umweltfreundlicher als seine Vorgänger

Vorbildliche Entwicklung: Aktueller Toyota Yaris viel umweltfreundlicher als seine Vorgänger
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Vor mehr als 15 Jahren lief am 31. Januar 2001 der erste Toyota Yaris vom Band, mittlerweile wurde die Marke des dreimillionsten Fahrzeugs geknackt, bei dem es sich wie so oft um einen Hybrid gehandelt hat. Auf den ersten Blick hat sich vom 1.0 Liter Benziner aus 2001 bis zum Jubiläums-Modell mit Hybridantrieb, der aus 1.5 Liter Benzin- und Elektromotor besteht, nicht die Welt geändert. Schaut man sich die Auswirkungen auf Umwelt und Klima an, liegen zwischen ihnen allerdings Welten.

2016er Toyota Yaris
Foto: Toyota

Verglichen mit dem ersten Yaris verbraucht das 2016er Modell mit gleichem Antrieb und gleicher Leistung bereits deutlich weniger, angetrieben von einem modernen Hybridantrieb liegt sein Normverbrauch sogar mehr als 40 Prozent unter dem des Modells von 2001. Besonders erstaunlich ist dies vor dem Hintergrund, dass die Serienausstattung heute üppiger ist und der Hybrid zudem sowohl ein höheres Gewicht als auch deutlich mehr Leistung mit sich bringt. Kein Wunder also, dass sich heute jeder dritte Käufer eines Toyota Yaris für einen Yaris Hybrid entscheidet.

Toyota Yaris 1. Generation (2001) 3. Generation (2016) Differenz (%)
Motor 1,0-l-Benziner 1,5-l-VVT-iHybrid mit e-CVT  
CO2-Ausstoß (g/km) 134 75 -44%
Verbrauch (l/100km) 5,6 3,3 -41%
Abgasnorm EURO 3 EURO 6  
Luftwiderstandsbeiwert (Cw) 0,30 0,286 -0,014
Leergewicht (kg) 830-975 1085-1160 +255/+185
Max. Leistung (PS) 68 100 +47%

Aber nicht nur die Hybrid-Version des Yaris ist sehr viel sparsamer und umweltfreundlicher als die erste Auflage des Kleinwagens. Auch der direkte Vergleich des 1.0-l-VVT-iBenziner Modells mit nach wie vor 68 PS ist in der 2016er Variante deutlich grüner geworden. Sein Normverbrauch liegt jetzt bei 4,1 Liter Superbenzin auf 100 Kilometer und die CO2-Emissionen bei nur noch 95 g/km. Mit diesen Werten erreicht auch er ohne Probleme EURO6.

Toyota Yaris von 2001
Foto: Toyota

Nachhaltigkeit fängt für Toyota bei der Herstellung an

Kraftstoffverbrauch und Emissionen sind allerdings nicht der einzige Punkt, der für den ökologischen Fußabdruck eines Autos eine Rolle spielt. Ebenfalls wichtig ist die Art und Weise, wie es produziert wird. Vor diesem Hintergrund wurde das Toyota Werk in Valenciennes so konzipiert, dass es möglichst wenig Auswirkungen auf Umgebung und Umwelt hat. Die niedrige Bauweise passt sich unaufdringlich in die Landschaft ein. In einigen Bereichen sind die Lagerplätze zehnmal kompakter als in Werken mit vergleichbaren Produktionszahlen.

Beim Wasser, Abfall- und Energiemanagement erzielt Valenciennes Jahr für Jahr herausragende Ergebnisse: In der Produktion wird heute 90 Prozent weniger Wasser benötigt als noch 2002, dem ersten vollen Produktionsjahr. Hinzu kommt, dass dafür keinerlei Leitungs- bzw. Trinkwasser verwendet wird – stattdessen kommt lediglich Regenwasser und wieder aufbereitetes Wasser zum Einsatz. Ein weiterer Punkt ist die Vermeidung von Abfall, wo ebenfalls herausragendes erreicht wurde: Seit dem Jahr 2007 wird gar kein Müll mehr produziert, sondern der gesamte anfallende Abfall wird wiederverwertet.

Auch der Energieverbrauch wurde vom Jahr 2002 bis heute um stolze 57 Prozent reduziert und eine Solaranlage auf dem Dach des Werks sorgt für sauberen Strom und spart jährlich 2,5-Tonnen CO2 pro Jahr ein. Weitere 18,4 Tonnen sind einer Solarwand zu verdanken, die Wärme in das Gebäudeinnere leitet. Den Löwenanteil macht eine neue Biomasse-Heizanlage aus: Pro Jahr fallen damit beachtliche 1.285 Tonnen CO2 weniger an.

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