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Der neue VW cross up! kommt im Spätsommer 2013

Der neue VW cross up! kommt im Spätsommer 2013
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Der 83. Genfer Autosalon ist auch im Jahr 2013 Schauplatz vieler Automobil-Neuheiten. So präsentiert beispielsweise VW ein neues Modell: den viertürigen VW cross up!. Das im Spätsommer dieses Jahres erscheinende Modell gehört zur gleichen Linie, wie die erfolgreichen CrossPolo, CrossGolf und CrossTouran-Modelle.

Der VW cross up! besticht vor allem durch sportliches Aussehen. Silberne Designelemente, wie die Dach-Reling und die lackierten Außenspiegel und Stoßdämpfer bilden in Verbindung mit den schwarz-umrandeten Radhäusern und Schwellern ein harmonisches Gesamtbild. Die Sportlichkeit des VW cross up! äußert sich aber vor allem durch die höher gelegte Karosserie. Reifen im 185/50-Format und glänzende Leichtmetallfelgen runden den cross up! ab. Für den individuellen Touch bietet VW fünf Lackfarben an, die oberhalb der Stoßdämpfer und den Türgriffen angebracht wird. Die Verblendung der B- und C-Säulen und die Fensterrahmen bleiben von der Lackfarbe unberührt und damit schwarz.

VW cross up!
Foto: Volkswagen

Was das äußerliche Design bereits beginnt, setzt sich im Inneren des neuen Cross-Modells fort: Sitze in rot oder anthrazit, Lederlenkrad mit auffälligen farbigen Nähten und ebenfalls lederner Handbremsengriff, Chrom-Umrandungen auf dem Tacho, das in eine hochwertige Instrumententafel eingesetzt ist. Und der cross up!-Schriftzug ist dabei allgegenwärtig und elegant zugleich.

Volkswagen cross up!
Foto: Volkswagen

Die Ausstattung des VW cross up! steht dem Design dabei in Nichts nach und ist serienmäßig bereits sehr umfangreich. Zentralverriegelung mit Fernbedienung, elektrische Fensterheber und elektrisch verstellbare Außenspiegel sind in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich. Die teilbare und umklappbare Rückbank und der variable Ladeboden machen den cross up! auch für sperrige Transporte ideal. Zur Sicherheit der Insassen trägt zusätzlich ein serienmäßig enthaltenes Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESC) bei. Angetrieben wird der cross up! dabei von einem Otto-Motor mit 75 PS (55 kW) mit drei Zylindern und 5-Gang-Getriebe. Ob er damit auf denselben niedrigen Verbrauch von kombinierten 4,2 l/100 km und CO2-Emission von 98 g/km kommt wie der klassische VW up! mit 55 kW wurde noch nicht bekannt gegeben.

Mit dem cross up! erweitert VW seine erfolgreiche „Cross-Reihe“ durch ein weiteres Modell. Ab Spätsommer 2013 wird der cross up! der breiten Öffentlichkeit für einen Einstiegspreis von 13.925 Euro zugänglich sein.

6 Kommentare

  1. Was an diesem Auto ist grün? Abgespeckte Technik von gestern für einen überhöhten Preis. …not UP to date… Warum wird es auf dieser Seite präsentiert???

  2. Hallo,

    die Frage ist berechtigt, denn auch wir hätten uns gewünscht, dass der cross up! (auch) mit einem modernen Plug-In Hybridantrieb oder gar als reines Elektroauto kommen würde.

    Dennoch glauben wir, dass in naher Zukunft noch die verschiedendsten Antriebstechnologien benötigt werden, da die Anforderungen doch sehr unterschiedlich sind. So wie ein 1-Liter-Auto mit zwei Sitzen für einen Single eine super Alternative zum konventionellen Pkw wäre, so ist es sicher für die Familie mit vier Kindern sicher nicht wirklich sinnvoll.

    Gleiches gilt wohl auch für den Antrieb. Wer jeden Tag 30 km zur Arbeit und 30 km zurück fahren muss und eine Garage mit Stromanschluß besitzt, der ist mit einem Elektroauto sicher auch gut bedient. Wer aber häufig quer durch Deutschland zu Projekten unterwegs ist und am Tag teils mehrere hundert km zurücklegt, dessen Anforderungen erfüllen die heute erhältlichen E-Autos leider noch nicht.

    Und wenn man sich manche Hybridfahrzeuge oder LPG- bzw. CNG-Autos anschaut, dann liegen die CO2-Emissionen teils auch noch um die 100 g/km. Sollte der VW cross up! daher auch mit demselben Spritverbrauch wie der sparsamste normale up! auskommen, würden wir ihn zur Zeit mit 4,2 l/100 km und CO2-Emission von 98 g/km schon als „grünes Auto“ bezeichnen.

    Schöne Grüße
    Chris

  3. Hallo.

    Ein modernes Kleinstfahrzeug mit einem Benzinverbrauch von 4,2 L auf 100 km ist weder innovativ noch grün!

    Noch weniger kann man das Sondermodel cross in die Reihe der grünen Autos einordnen.

    Sonnige Grüße

    Harry

  4. Hallo Harry,

    wirklich innovativ ist es mit Sicherheit nicht. Da dürften wir uns einig sein.

    Dennoch ist ein Verbrauch von 4,2 l/100 km meines Erachtens nach akzeptabel, wenn es sich um einen Vier- oder Fünfsitzer handelt. Die Größe spielt dabei natürlich eine Rolle, aber der letzte Auris Hybrid hatte z.B. einen Normverbrauch von 3,8 l/100 km und aufgrund der Batterien einen wirklich kleinen Kofferraum. Der Vorteil gegenüber einem up! hält sich also in Grenzen.

    PS: Das soll übrigens keine Werbung für VW sein, denn ich denke, dass alle Autohersteller deutlich mehr tun könnten!

    Schöne Grüße
    Chris

  5. Hallo Chris,

    der Auris Hybrid ist um einige Klassen größer als der up! wodurch er deutlich geräumiger ist und dennoch deutlich weniger Benzin verbraucht!

    Der immer noch größere Yaris Hybrid verbraucht nochmals weniger (3,5 Liter/100 km) trotz höherer Leistung und ist durchaus bezahlbar.

    Der ebenfalls größere und kaum teurere Ford Fiesta 1.0L Ecoboost (Benziner, kein Hybrid) mit deutlich mehr Leistung (125 PS), Fahrspaß und Platzangebot als der VW UP! verbraucht nahezu genau so viel Benzin (4,3 Liter/100 km).

    Der familientaugliche Ford Focus 1,0 Ecoboost (Benziner, kein Hybrid) verbraucht 4,8 Liter/100 km.

    Nur einige, sicherlich bekannte, Beispiele.

    Dass alle Hersteller bis auf Tesla und Co. sich deutlich mehr bewegen müssen gebe ich Dir mit Beifall Recht, doch schlechte Leistung eines so leistungsfähigen und einflussreichen Herstellers, der dadurch eine riesige Verantwortung trägt, auf einer grünen Seite positiv zu präsentieren, entzieht sich meiner Zustimmung. Der einzige UP!, der diese Zustimmung verdient, ist der erdgasbetriebene eco up!

    „PS: Das soll übrigens keine Werbung für… (siehe oben auf der Startseite usw.)… sein…“ Da bin ich mir nicht mehr sicher und sehr enttäuscht!

    Schade, auf den ersten Blick erscheint http://www.grueneautos.com vielversprechend.

    Viele Grüße

    Harry

  6. Hallo Harry,

    vielen Dank für die ausführliche Stellungnahme und auch für die Kritik.

    Aufmerksame Leser von grüne Autos wissen, dass wir über keinen Hersteller mehr berichten als über Toyota (doppelt so oft wie über jede andere Marke, da vor allem das Hybridangebot von Toyota das mit Abstand größte ist).

    Die große VW Werbung ist aktuell über unseren Vermarkter gebucht, schließlich sind wir ein normales Unternehmen, müssen unsere Kosten decken und Gewinne erwirtschaften. Sie hat aber sicher keinen Einfluß darauf, über welche Fahrzeuge wir berichten.

    Schließlich haben wir in unserem Bereich für konventionell angetriebene und möglichst sparsame Autos auch viele andere Modelle wie den Mercedes-Benz A 180 CDI BlueEFFICIENCY, den Peugeot 208 68 VTi, den Seat Leon 1.6 TDI Ecomotive mit Start-Stop-System, den Alfa Romeo MiTo 0.9 8V TwinAir, den Peugeot 107 1.0, den Citroën C1 1.0,… vorgestellt. Als Grenze für die Vorstellung von Fahrzeugmodellen haben wir uns 100 g/km CO2-Emissionen gesetzt, die zumindest die sparsamsten up! Varianten einhalten. In den News berichten wir manchmal auch über Fahrzeuge die leicht darüber liegen.

    Der neue Toyota Auris Hybrid bietet inzwischen auch einen deutlich größeren Kofferraum, der des Vorgängers war aber wirklich klein. Zudem muss man auch bedenken, dass etwa der VW up! mit 1.0 BlueMotion Technology und einem Verbrauch von 4,1 l/100km bereits für 10.375 Euro erhältlich ist. Nicht jeder kann und will mehr als doppelt soviel für ein Hybridfahrzeug wie den Auris Hybrid (ab 22.950 Euro) ausgeben. Ganz zu schweigen von den Preisen für ein Tesla Model S oder einen Roadster.

    Wie bereits geschrieben, denke ich aber, dass es keinem der großen Autohersteller wirklich sehr ernst mit einer echten Wende bei den Antrieben ist. Schließlich stehen teilweise ölreiche Emirate als Großaktionäre dahinter und man will natürlich auch die bisherige Cash-Cow melken solange es geht. Ganz zu schweigen davon, dass viele Patente und viel Know-How rund um Verbrennungsmotoren dann nichts mehr Wert wären, wenn sich der Elektroantrieb tatsächlich in nächster Zeit durchsetzen würde.

    Gerade deshalb sind neue Autobauer wie Tesla Motors ja so wichtig…

    Schöne Grüße
    Chris

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