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Bundeskanzlerin Angela Merkel hält am Ziel von einer Millionen Elektroautos bis 2020 fest

Bundeskanzlerin Angela Merkel hält am Ziel von einer Millionen Elektroautos bis 2020 fest
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Wie auf der Webseite der Bundesregierung nachzulesen ist, bekräftigte Kanzlerin Angela Merkel auf der Konferenz „Elektromobilität bewegt weltweit“ das bisher genannte Ziel von einer Million Elektroautos bis 2020 mit den Worten „Das ist machbar“. Wohl vor allem im Hinblick auf die bislang nur sehr geringen Zulassungszahlen von E-Autos und die vielen Kritiker erklärte sie, dass eben ein „langer Atem und Weitsicht“ notwendig seien, um einen solchen Wandel wie den von Benzinern und Dieselfahrzeugen hin zu Elektroautos zu bewältigen. „Im Unterschied zu damals, als ein Kaiser davon träumte, dass Pferde als wesentliche Beförderungsmittel überleben werden, ist heute eine Bundeskanzlerin am Werk, die an die Elektromobilität glaubt“, erklärt Merkel.

Elektroauto BMW i8 auf der IAA 2011
Foto: Grüne Autos Magazin

Um das angestrebte Ziel von einer Millionen Fahrzeugen bis 2020 zu erreichen setzt die Bundesregierung dabei weiter auf Anreize wie die Befreiung von der KFZ-Steuer oder Optimierungen bei der Besteuerung von Dienstwagen. Darüber hinaus unterstützt der Staat die „Initiative Nationale Schaufenster der Elektromobilität“ mit Fördermitteln in Höhe von 180 Millionen Euro. All dies geschieht vor dem Hintergrund, dass die Bundesregierung die Umstellung auf neue und umweltfreundlichere Antriebstechnologien als eine zentrale Herausforderung an die Mobilität des 21. Jahrhunderts sieht. Aus ökologischer wie auch ökonomischer Hinsicht solle Deutschland daher zum Leitmarkt für Elektromobilität werden.

Bleibt zu hoffen, dass sich die Bundesregierung dbei nicht allzusehr auf nur eine neue Antriebstechnologie versteift, denn um die verschiedendsten Mobilitätsbedürfnisse abzudecken wird es in Zukunft wohl einen Mix an den Antrieben geben müssen. Dieser kann vom Elektrofahrzeug für die Stadt und den stadtnahen Verkehr über Plug-In Hybride bis zu Pkw gehen, die künstliches Methan (siehe Audie g-tron Projekt) oder Wasserstoff als Kraftstoff nutzen. Zudem sollte die Bundesregierung vor dem Hinblick der Förderung der Elektromobilität auch alles für einen deutlich schnelleren Umstieg zu einer Energieerzeugung tun, die auf Erneuerbaren Energien anstelle von Kohlekraftwerken oder Gaskraftwerken basiert. Schließlich sit es der Umwelt egal, ob die Treibhausgase aus dem Schornstein des Kraftwerks oder dem Auspuff eines Pkw stammen. Weitere Informationen dazu snd auch im Beitrag „Kraftwerk statt Auspuff: Sind Elektroautos wirklich umweltfreundlich?“ zu finden.

2 Kommentare

  1. Warum müssen es denn immer ineffiziente Steinzeit Antriebe sein die als Möglichkeit angepriesen werden. Warum nicht ein Elektroantrieb mit einem kleinen Akku (kostengünstig) und eine effiziente Bereichserweiterung wie z. B.:
    http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10084/161_read-8869//year-all/

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