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Symbio FCell stattet E-Autos der Französischen Post mit Brennstoffzellen Range-Extender aus

Symbio FCell stattet E-Autos der Französischen Post mit Brennstoffzellen Range-Extender aus
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Die Vorteile von rein elektrisch angetriebenen Autos sind vor allem im Stadtverkehr spürbar, denn dort sind sie sich dank sofort zur Verfügung stehendem Drehmoment besonders spritzig unterwegs und die fehlenden Abgase tragen zu einer besseren Luftqualität bei. Aus diesem Grund testen und nutzen auch immer mehr Handwerker und Dienstleister wie etwa die Französische Post (La Poste) batteriebetriebene E-Autos in ihren Fahrzeugflotten. Größtes Problem bleiben aber auch hier die vergleichsweise geringen Reichweiten, ebenso wie der Fakt, dass die Nutzung von Komfortfunktionen wie Klimaanlage oder Heizung diese noch deutlich reduzieren kann. Eine Lösung für dieses Problem bietet das Unternehmen Symbio FCell mit seiner Range-Extender Aufrüstung, die Wasserstoff als Energieträger nutzt und damit weiterhin eine lokal emissionsfreie Mobilität garantiert.

Renault Kangoo ZE von La Poste
Foto: Symbio FCell / La Poste

Der Renault Kangoo Z.E. wird dank Umrüstung von Symbio FCell zum HyKangoo

Die Symbio FCell Range-Extender Lösung basiert auf einem modularen System mit einer Leistung von 5 kW bis 20 kW (basierend auf 5 kW Brennstoffzellenstapeln). Dadurch können gleichzeitig die Produktionskosten möglichst niedrig gehalten und die verschiedendsten Anforderungen von Kunden und Fahrzeugen abgedeckt werden. Als HyKangoo lässt sich der umgerüstete Elektrotransporter dann beispielsweise problemlos auch bei kaltem Wetter und laufender Heizung deutlich über 100 Kilometer weit fahren. Insgesamt wird für die Testfahrzeuge der Post sogar eine Verdopplung der rein elektrischen Reichweite angestrebt.

Die Tests mit den von Symbio FCell aufgerüsteten Renault Kangoo Z.E. Elektrofahrzeugen durch La Poste werden noch im ersten Quartal von 2014 beginnen und Erkenntnisse zur Nutzung des Systems im Alltag liefern. Sie dienen auch dazu, die Vorteile der Brennstoffzellenlösung unter Beweis zu stellen und zu belegen, dass die Kombination von Batterie und Wasserstoff ebenso praktisch, flexibel und verfügbar ist wie ein Diesel.

„Die Lösung mit den Brennstoffzellen verbessert die Arbeitsbedinungen der Post Mitarbeiter im Winter, da das Beheizen und Klimatisieren die Kapazität der Batterie nicht mehr so beeinflussen wird. „erklärt Jean-François Courtoy, Industrial Director bei La Poste im französischen Comté. „Darüber hinaus können wir dann mit ihnen auch Dieselfahrzeuge ersetzen, die heute für längere Strecken genutzt werden. Das wird unser Niveau der gesamten CO2-Emissionen noch einmal deutlich senken.“

3 Kommentare

  1. Ist über die Kosten dieser Aufrüstung auch etwas bekannt?

  2. Auf der offiziellen Seite des Unternehmens ist noch nichts zu finden. Der Autoblog Green aus den USA nennt aber einen angepeilten VK von rund 35.000 Euro für einen umgerüsteten Kangoo Z.E. als Ziel. Damit würde er etwa 10.000 Euro über dem normalen Preis von Renault für einen Kangoo Z.E. mit zwei Sitzen liegen.

  3. Nicht zu vergessen die monatliche Batteriemiete. Da kommt doch ganz schön was zusammen…

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