Startseite » News (Alle) » News » VW Golf Variant HyMotion mit Brennstoffzellenantrieb

VW Golf Variant HyMotion mit Brennstoffzellenantrieb

VW Golf Variant HyMotion mit Brennstoffzellenantrieb
1.8 - 10 Mal

Im Gegensatz zu anderen Autoherstellern, die Hybridfahrzeuge, rein elektrisch angetriebene Autos oder zuletzt Brennstoffzellen-Pkw komplett neu entwickelt haben, setzt der Volkswagen Konzern auf die Nutzung neuer Antriebstechnologien in bestehenden Modellen. Beispiele hierfür sind neben dem e-up! vor allem auch der Golf, der mit Benzin- oder Dieselmotoren ebenso erhältlich ist, wie als Erdgasfahrzeug oder als mit einem Plug-In-Hybridantrieb ausgestatteter Golf GTE sowie als e-Golf. Dem folgte nun auf der Los Angeles Autoshow nun in einer Weltpremiere auch der VW Golf Variant HyMotion mit Brennstoffzellenantrieb – hierbei handelt es sich aber noch nicht um ein Serienmodell sondern nur um ein Forschungsfahrzeug.

VW Golf Variant HyMotion
Foto: Volkswagen

Angetrieben wird der Wasserstoff-Golf von einem Elektromotor mit 100 kW Leistung, der seine Energie vorrangig aus einer Brennstoffzelle bezieht, in der mittels Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff elektrische Energie erzeugt wird. Als „Abgas“ entsteht dabei nur reiner Wasserdampf. Unterstützt wird das System in der Startphase der Brennstoffzelle sowie beim starken Beschleunigen von einer modernen Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie, in der beim Bremsen mittels Rekuperation zurückgewonnene Energie gespeichert wird. Für die Beschleunigung benötigt der Kombi 10,0 Sekunden von Null auf 100 km/h und der Wasserstoff in den vier Hightech-Kohlefasertanks im Unterboden ermöglicht eine Reichweite von 500 Kilometern. Wieder aufgetankt ist die Studie nach nur drei Minuten.

Neben dem ebenfalls auf der LA Autoshow vorgestellten Audi A7 Sportback h-tron quattro ist der VW Golf Variant HyMotion damit das zweite Modell mit Brennstoffzellentechnologie, das zumindest theoretisch in den nächsten Jahren auf den Markt kommen könnte. Wie das Unternehmen vermeldet, wäre die Nutzung dieseser Antriebsart dank des konzernweit genutzten modulare Querbaukasten (MQB) kein Problem, sobald die Forschungs- und Entwicklungsarbeit abgeschlossen ist.

Für die tatsächliche Entwcklung eines Serienmodells mit Brennstoffzellen will man bei Volkswagen aber erst darauf warten, dass ein flächendeckendes Netz an Wasserstoff-Tankstellen entsteht (andersherum dürfte diese aber auch nur entstehen, sofern es Autos mit Brennstoffzellen zu kaufen gibt). Zudem mache Wasserstoff für VW als Antriebsenergie auch nur dann Sinn, wenn die Primärenergie zu seiner Herstellung regenerativ gewonnen wird. Gleiches gilt allerdings natürlich auch für Elektroautos und Plug-In Hybridfahrzeuge, denn mit Strom aus Kohlekraft wäre auch hier nichts gewonnen.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*

*

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung (selbstverständlich ohne Namen) unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.

Schließen


Anzeige