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DVFG fordert Fokus auf alternative Kraftstoffe anstelle des Elektroantriebs zu setzen

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Die Elektromobilität ist in aller Munde und elektrisch angetriebene Autos sind von keiner Messe mehr wegzudenken. Auf der Strasse trifft man sie allerdings nach wie vor nur sehr selten an, weshalb der Deutsche Verband Flüssiggas (DVFG) von der Diskussion um Kaufprämien und Sonderabschreibungen zur Erhöhung der Marktdurchdringung von Elektroautos auch nur wenig hält. Stattdessen fordert er den Ausbau der bereits vorhandenen alternativen Kraftstoffe, die vom Bürger bzw. Autofahrer längst voll akzeptiert sind.

„Wenn die Bundesregierung schnell die klima- und umweltschädlichen Auswirkungen des Straßenverkehrs verringern will, dann sollte der Fokus auf den emissionsarmen alternativen Antriebsarten liegen, die tatsächlich genutzt werden“, erklärt Rainer Scharr, Vorsitzender des DVFG, in diesem Zusammenhang. „Ein wichtiges Signal wäre daher die schnelle Verlängerung des Steuervorteils für Autogas“, lautet die wesentliche Forderung von Scharr weiter.

Verbreitung Alternativer Antriebe in Deutschland (Stand Januar 2015)
Quelle der Übersicht: DVFG

Obwohl das Ziel der Bundesregierung nach wie vor lautet, bis zum Jahr 2020 eine Millionen Elektroautos auf die Strasse zu bringen, machen alternativ angetriebene Pkw heute gerade einmal 1,6 Prozent des PKW-Bestands in Deutschland aus. Mit knapp 500.000 zugelassenen Autogas-Fahrzeugen bzw. 70% bei den alternativen Antrieben (Stand Januar 2015) ist Autogas (LPG) dabei die mit Abstand beliebteste Wahl. In den letzten Jahren deutlich angewachsen ist zudem der Anteil an Hybridautos (mittlerweile etwa 15 Prozent) sowie Erdgas-Fahrzeuge (12 Prozent). Schlusslicht sind aktuell immer noch Elektroautos mit einem Anteil von nur 3 Prozent an den alternativ angetriebenen Pkw.

Größter Vorteiul des Kraftstoffs Autogas vor anderen Alternativen ist die bereits flächendeckend ausgebaute Infrastruktur: Mit bundesweit über 6.900 Tankstellen kann an fast jeder zweiten Tankstelle Autogas getankt werden. Europaweit gibt es sogar fast 40.000 Tankstellen.

Hinzu kommt der ökologische Aspekt: Der CO2-Ausstoß von Autogas ist in der Gesamtbetrachtung um etwa 20 Prozent geringer als bei Benzin. Autogas verbrennt außerdem mit verringerten Feinstaub- und Stickstoffdioxidwerten. Ebenso wie Erdgas ist auch Autogas als Kraftstoff bis 2018 steuerlich begünstigt. Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD ist vereinbart, dass der Steuervorteil für Auto- und Erdgas auch nach 2018 bestehen bleiben soll. Die Umsetzung ist bisher aber noch nicht erfolgt.

2 Kommentare

  1. Wozu bzw. bis wann braucht es dann bei dieser „beeindruckenden“ Marktenticklung weiterhin eine Energiesteuervergünstigung für Autogas nach 2018?!

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