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Kia Optima Plug-in-Hybrid feiert in Genf seine Europapremiere

Kia Optima Plug-in-Hybrid feiert in Genf seine Europapremiere
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Im November des Jahres 2015 wurde der Kia Optima PHEV angekündigt, der ab dem vierten Quartal 2016 in Europa in den Handel kommen wird. Nach seiner erstmaligen Vorstellung auf der Chicago Auto Show 2016 wird er im März nun seine Europapremiere feiern. Die Mittelklasselimousine wird damit der erste in Serie gebaute Plug-In Hybrid des koreanischen Herstellers sein, und gegenüber der normalen Variante des Kia Optima Hybrid verfügt sie dank größerer Batteriekapazität vor allem über eine größere rein elektrische Reichweite.

Kia Optima Plug-In-Hybrid
Foto: Kia Motors

Auf den ersten Blick anders: Veränderte Front und spezielle Designelemente

In den letzten Jahren wurde die Atomarke Kia dank neuer, ansprechender Modelle immer attraktiver und trotzdem macht der Optima Plug-in-Hybrid sofort klar: Dieses Auto ist kein gewöhnlicher Kia. Von den konventionell angetriebenen Varianten unterscheidet sie sich dabei auf den ersten Blick durch den aktiven Kühlergrill, der zusammen mit weiteren Modifikationen des Außendesigns vor allem die Aerodynamik verbessert. Er öffnet sich dabei automatisch nur nach Bedarf und geschlossen reduziert sich der cW-Wert des Plug-in-Hybrid-Modells auf 0,25 (Kia Optima: 0,27). Darübber hinaus tragen neu gestaltete Front- und Heckstoßfänger zur Verbesserung des Luftwiderstands bei, indem sie den Luftstrom effizienter um die Karosserie leiten.

Als Blickfang dienen außerdem weitere exklusive Designelemente wie etwa die Zierleisten in Chrom und Blaumetallic an Heckstoßfänger, Kühlergrill-Einfassung, Seitenschwellern und Radläufen. Ebenso ist der Kia Optima Plug-in-Hybrid am „EcoPlug-in“-Logo als aufladbarer Pkw erkennbar, das u.a. über dem Ladeanschluss im vorderen, fahrerseitigen Kotflügel platziert wurde.

Kia Optima Plug-In-Hybrid
Foto: Kia Motors

Der Kia Optima Plug-in-Hybrid kann bis zu 120 km/h rein elektrisch fahren

Angetrieben wird der Optima Plug-in-Hybrid von Kia Motors von einem 2.0-Liter-Benzindirekteinspritzer (GDI) mit 115 kW (156 PS) und einem Drehmoment von 189 Nm in Kombination mit einem 50 Kilowatt starken Elektromotor. Zusammen bieten sie dem Fahrer eine maximale Systemleistung von 151 kW (205 PS, bei 6.000 U/min) und ein maximales Drehmoment von 375 Nm. Der Elektromotor dient gleichzeitig auch als Generator um so die Rückgewinnung von elektrischer Energie aus der kinetischen Bremsenergie möglich zu machen und damit die Batterie wieder aufzuladen.

Gespeichert wird der Strom in einer hochmodernen Lithium-Ionen-Polymer-Batterie mit 9,8 Kilowattstunden Kapazität. Voll aufgeladen kann das Plug-In Hybridauto bis zu 54 Kilometer weit rein elektrisch bewegt werden, wobei die rein elektrische Höchstgeschwindigkeit autobahntaugliche 120 km/h beträgt. Auch bezogen auf die rein elektrische Reichweite ist die Kia-Limousine eines der führenden Hybridfahrzeuge des D-Segments.

Auf die Vorderräder übertragen wird die Antriebskraft durch ein komfortables, leichtgängiges Sechsstufen-Automatikgetriebe sowie den an das Getriebe gekoppelten Elektromotor – er ersetzt hier den in herkömmlichen Automatikgetrieben üblichen Drehmomentwandler. Das Hybridsystem zeichnet sich vor allem auch durch kompakte Ausmaße aus, so dass es nah an der Vorderachse platziert werden konnte, wodurch die Kraft direkt auf die Antriebsräder übertragen und der Energieverlust minimiert werden kann.

Auch die Batterie ist in Bezug auf ihre Kapazität verhältnismäßig klein und im Raum hinter den Rücksitzen sowie in der Reserveradmulde untergebracht. Da der Tank gegenüber dem klassischen Optima Hybrid von 65 auf 55 Liter reduziert werden konnte bleibt ein iGepäckraumvolumen von 307 Liter.

Die Beschleunigung von Null auf 100 km/h absolviert der Kia Optima Plug-in-Hybrid in 9,4 Sekunden. Die kombinierten CO2-Emissionen liegen bei 37 Gramm pro Kilometer (Stand Februar 2016, nach NEFZ).

Kia Optima Plug-In-Hybrid
Foto: Kia Motors

Innovative energiesparende Systeme steigern Effizienz & Komfort

Beim Optima Plug-in-Hybrid zeigt sich Kia Motors natürlich nicht nur hinter der Antriebstechnologie von seiner innovativen Seite. Für eine größtmögliche Effizienz sorgt unter anderem ein neuartiges Klimatisierungssystem, das erstmals im erstmals im Elektroauto Kia Soul EV eingesetzt wurde. Es beinhaltet ein intelligentes Lufteinlasssystem mit einer separaten Fahrerplatz-Klimatisierung, die über eine „Driver only“-Taste aktiviert wird. Da nicht mehr der gesamte Innenraum sondern nur noch ein Bereich gekühlt oder beheizt wird, reduziert diese Funktion den Verbrauch. Bei herkömmlichen Systemen lassen sich dagegen nur die Lüftungsdüsen schließen. Dadurch wird der Luftstrom lediglich zu anderen Düsen umgeleitet, ohne dass Energie gespart wird.

Eine spezielle Instrumenteneinheit liefert dem Fahrer jederzeit alle wichtigen Informationen über die Antriebsfunktionen des Plug-in-Hybrid-Modells – von der Ladezustandsanzeige der Batterie bis zur momentanen Betriebsart – und signalisiert ihm damit auch, wie er möglichst energieeffizient fahren kann. Navigiert wird dabei einfach und bequem über das neueste Kia Kartennavigationssystem mit einem 8-Zoll-Touchscreen. Zu dessen neuen, speziell auf den aufladbaren Optima zugeschnittenen Funktionen gehört die Anzeige der aktuellen elektrischen Reichweite des Fahrzeugs sowie die Suche nach nahegelegenen Ladestationen.

Kia Optima Plug-In-Hybrid - Touchscreen
Foto: Kia Motors

Die zunehmende Bedeutung von Smartphones im Alltag berücksichtigt Kia mit einem weiteren neuen System: einer werksseitig fest eingebauten induktiven Ladestation. Sobald ein kompatibles Smartphone auf das Ladefeld unten in der Zentralkonsole gelegt wird und das Fahrzeug fahrbereit ist, startet automatisch die Ladefunktion (mit einer Ladeleistung von maximal 5 Watt). Das System zeigt den Ladezustand des Geräts in der Instrumenteneinheit an, ist mit einem Überhitzungsschutz ausgerüstet und warnt den Fahrer, wenn er das Fahrzeug verlassen will, ohne das Smartphone von der Ladestation zu nehmen.

Kia Optima Plug-In-Hybrid - Kabelloses Smartphone Laden
Foto: Kia Motors

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