Startseite » News (Alle) » News » Hyundai FE Fuel Cell Concept – Studie eines Brennstoffzellenautos

Hyundai FE Fuel Cell Concept – Studie eines Brennstoffzellenautos

Hyundai FE Fuel Cell Concept – Studie eines Brennstoffzellenautos
5 - 1 Mal

Bereits im Jahr 2013 lancierte Hyundai mit dem ix35 Fuel Cell das erste seriengefertigte Brennstoffzellenauto und seit 2016 ist es flächendeckend in Deutschland erhältlich. 2018 soll der ökologische SUV abgelöst werden. Am diesjährigen Genfer Autosalon präsentierten die Koreaner eine Konzeptstudie, die einen Ausblick auf die Technik des Nachfolgers gewährt: den Hyundai FE Fuel Cell Concept.

Hyundai FE Fuel Cell Concept Brennstoffzellenauto
Bild: Hyundai

Die Zukunft der Mobilität gehört dem Elektroantrieb. Akkubetriebene Elektrofahrzeuge haben jedoch zwei gewichtige Nachteile: Ihre Reichweite ist bisher vergleichsweise gering und das Aufladen dauert abseits von Schnellladegeräten Stunden. Mit der Brennstoffzelle – einem im Fahrzeug verbauten Minikraftwerk, das aus Wasserstoff und Sauerstoff aus der Luft Strom generiert – will die Autoindustrie diese Nachteile überwinden.

Hyundai ist ein Pionier, was Brennstoffzellenautos anbelangt. Seit 2013 hat der koreanische Autohersteller den ix35 Fuel Cell im Angebot. Seine Reichweite lässt sich sehen: Mit einer Tankfüllung von 5,64 Kilogramm Wasserstoff kommt die 136 PS starke Geländelimousine beachtliche 594 Kilometer weit. Ein Nachfolger des nicht mehr taufrischen Modells ist für nächstes Jahr geplant. Details sind noch keine bekannt. Doch auf dem Autosalon in Genf hat Hyundai den FE Fuel Cell Concept gezeigt. Der futuristisch gestylte SUV soll einen Ausblick auf die Technik des Nachfolgers gewähren.

Hyundai FE Fuel Cell Concept Brennstoffzellenauto
Bild: Hyundai

800 Kilometer mit einer Tankfüllung

Kernstück des Hyundai FE Concept ist die überarbeitete Brennstoffzelle. Sie hat einen 10 Prozent höheren Wirkungsgrad als jene des ix35 Fuel Cell. Dank einer 30 Prozent höheren Energiedichte konnte das Gewicht des Minikraftwerks um 20 Prozent verringert werden. Der Fahrer spürt vor allem die massiv erhöhte Reichweite von 800 Kilometern – bei aktuell bloß 30 Wasserstoff-Tankstellen in Deutschland ein erheblicher Vorteil. Angaben zur Stärke der Elektromotoren oder zur Größe des Wasserstofftanks gibt der Hersteller nicht preis.

Ein interessantes Detail: Der Wasserdampf, der bei der Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff in der Brennstoffzelle entsteht, verpufft beim Konzeptauto nicht einfach über den Auspuff. Vielmehr dient er zur Befeuchtung der Luft in der Fahrgastzelle und verbessert so das Raumklima. Über portable Akkus lässt sich der Strom der Brennstoffzelle außerdem zum Laden von Handys oder Tablets verwenden. An einer eigenen Ladestation hängt der im Kofferraum integrierte Elektroroller, der für bessere Mobilität in der Stadt sorgt.

Hyundai FE Fuel Cell Concept - Innenraum
Bild: Hyundai

Von der Natur inspiriertes Design

Die elegant geschwungen Linien des Konzeptfahrzeugs sind gemäß Hyundai von der Natur, insbesondere vom Element Wasser inspiriert. Sie sollen den umweltfreundlichen Charakter des SUV betonen. Mit einer neuartigen Heckluftfolie und gezielt platzierten Lüftungsschlitzen haben die Koreaner zudem die Aerodynamik verbessert. Die Portaltüren mit rahmenlosen Fenstern – sie werden bei Concept Cars häufig verwendet – wirken spektakulär, dürften indes keinen Eingang ins Serienmodell finden. Wie die Außenhülle ist auch der Innenraum auf das Wesentliche reduziert. Er wir durch große Bildschirme dominiert und macht einen aufgeräumten Eindruck.

Das „FE“ im Namen der Konzeptstudie steht übrigens für „Future Eco“. Damit wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenautos tatsächlich eine Zukunft haben, gründete Hyundai zusammen mit zwölf anderen Fahrzeugherstellern auf dem diesjährigen World Economic Forum in Davos das Hydrogen Council. Der Zusammenschluss soll durch bessere Koordination von Forschung und Marketing sowie politisches Lobbying den Durchbruch der Brennstoffzellentechnologie bewirken.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*

*

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung (selbstverständlich ohne Namen) unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.

Schließen


Anzeige