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Amis aufgrund der niedrigen Spritpreise auch bei Autos die Schlimmsten Klimasünder

Amis aufgrund der niedrigen Spritpreise auch bei Autos die Schlimmsten Klimasünder
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Laut einer aktuellen Studie des weltweit führenden Anbieters von Automobildaten, JATO Dynamics, liegen die US-Amerikaner bei der Umweltverträglichkeit von neuen Autos immer noch weit abgeschlagen hinter Europa und Japan. Auf den Punkt gebracht, verursachten im ersten Quartal 2010 neu zugelassene Fahrzeuge in den USA mit durchschnittlich 268,5 g CO2/km fast doppelt soviel schädliche Emissionen wie in Japan (130,8 g CO2/km) und Europas fünf wichtigsten Märkten (140,3 CO2 g/km). Zudem konnten Verbrauch und Emissionen im Vergleich zum Jahr 2009 nur um minimale Werte verbessert werden. Bei den ohnehin sparsamen Fahrzeugen in Japan sanken die CO2-Emissionen der Autos um 0,4 g/km, in den USA um 1,0 g/km und in Europa um 4,3 g/km.

„Es zeichnet sich klar ab, dass Amerikanische Konsumenten ihre Präferenzen bei der Kaufentscheidung von Autos fundamentalen überdenken sollten, aber die letzten Monate mit ihren wirtschaftlichen und finanziellen Problemen haben wohl dazu geführt, dass die meisten Konsumenten anderen Dingen Priorität eingeräumt haben.“, sagt dazu David Mitchell, Präsident von JATO Americas. „Allerdings kann auch nicht die gesamte Schuld den Konsumenten zugeschoben werden, die Hersteller in den USA tun bisher nur sehr wenig um grünere Alternativen zu den großen und marktbeherrschenden Spritschluckern attraktiv zu machen.“

Besonders interessant an diesem Vergleich ist, dass er zeigt, dass die alternativen Antriebstechniken alleine keine große Verbesserung herbeiführen können. Denn so hat z.B. der Hybridantrieb in den USA einen Marktanteil von 2,3% während er in Europa nur einen Anteil von 0,5% am Gesamtmarkt hat. In Verbindung mit großen und schweren Fahrzeugen sowie Motoren mit großem Hubraum machen neue Antriebe die Autos auch nicht „Grüner“ (das Gegenteil zeigt der leichte und aerodynamische E-Tracer®). In Verbindung mit kleineren und leichteren Fahrzeugen wie in Japan sind sie aber Teil der Lösung. Der Anteil der Hybridfahrzeuge liegt dort bei hohen 10,1%.

Im Gegensatz zur Meinung vieler Kritiker kann man am Beispiel des US-Automarktes daher auch gut sehen, dass die Höhe des Benzinpreises sehr wohl einen großen Einfluß auf das Angebot an umweltfreundlichen Autos und das Kaufverhalten der Konsumenten hat. Dementsprechend würde ein sinkender Benzinpreis der Innovation und Entwicklung hin zu einer nachhaltigereren Mobilität schaden. Aus diesem Grund war auch der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler für höhere Benzinpreise für Umweltschutz und Zukunft.

2 Kommentare

  1. Ich denke auch, dass es hier zuerst einmal ein Umdenken bezüglich Größe und Schwere der Fahrzeuge geben muß. Solange immer das „Größte“ auch das „Beste“ ist, wird es in Amerika keine Trendwende weg von Benzinfressern hin zu energiesparenden Hybrid- oder sonstigen Alternativantrieben geben. Da wäre eine Große Kampagne für Kleine Autos angesagt.

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