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Beim Autofahren sparen trotz Rekordhoch beim Benzinpreis und drohender Steuererhöhung beim Diesel

Beim Autofahren sparen trotz Rekordhoch beim Benzinpreis und drohender Steuererhöhung beim Diesel
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Die Osterferien sind in fast allen Bundesländern vorüber, doch über sinkende Benzinpreise können sich die Autofahrer auch nach den Feiertagen nicht freuen. Die Preise für Superbenzin und Super Plus stehen bundesweit fast an jeder Tankstelle bei über 1,70 Euro und auch Fahrer von Dieselfahrzeugen haben bei mehr als 1,50 Euro längst keinen Grund zur Freude am Tanken mehr. Zumal das Eurpäische Parlament am morgigen Donnerstag darüber tagen wird, ob die Staaten der Europäischen Union die Kraftstoffe in Zukunft nach ihrem Energiegehalt besteuern müssen. Für den Dieselpreis hätte das zur Folge, dass er nach Angabe des Verbands der Automobilindustrie (VdA) um rund 22 Cent steigen würde. Damit würde ein Liter Diesel dann sogar mehr kosten als ein Liter E10 Superbenzin.

Selbstverständlich hat man als Autofahrer kein „Menschenrecht auf billiges Benzin“, da es sich beim Erdöl nun mal um eine endliche Ressource hat, die auch von den folgenden Generationen noch benötigt werden wird und dessen Verbrennung (auch im Automotor) die Umwelt und das Klima belastet. Würde jeder erwachsene Mensch auf unserer Erde zudem das gleiche Recht auf Autofahren für sich beanspruchen, was in aufstrebenden Ländern wie Brasilien, China oder Indien auch zum Teil geschieht, dann würden die Spritpreise ohnehin so explodieren, wie man es sich in Europa oder Amerika heute nicht einmal vorstellen kann. Dennoch bleibt die Tatsache bestehen, dass hierzulande viele Menschen einfach aus beruflichen Gründen darauf angewiesen sind, dass sie mobil bleiben. Hier sollen daher ein paar Vorschläge aufgelistet werden, damit man auch in Zukunft bezahlbar mit dem Auto unterwegs sein kann.

Sich beim Autokauf für ein besonders sparsames Modell entscheiden und langfristig sparen

Am einfachsten lässt es sich langfristig sparen, wenn ohnehin der Kauf eines neuen Fahrzeugs geplant ist. Mittlerweile gibt es in vielen Segmenten vom Kleinwagen bis zum großen Kombi besonders sparsame Autos. Bei Kleinwagen wie dem neuen Kia Rio 1.1 CRDi EcoDynamics oder dem Renault Twingo Dynamique dCi 85 eco² liegt der Normverbrauch beispielsweise bei unter 3,5 Litern Diesel auf 100 Kilometer und selbst einige deutlich größere Autos wie der neue Volvo V40 D2 kommen laut Herstellerangaben mit knapp über 3,5 Liter auf 100 Kilometer aus.

Autos mit alternativem Antrieb als sinnvolle Alternative – gerade bei den Kraftstoffkosten

Bei der Entscheidung für ein neues Auto sollte man ruhig auch ein Fahrzeugmodell mit alternativem Antrieb in Betracht ziehen. Bei Elektroautos ist das Angebot zwar noch recht eingeschränkt und sie eignen sich aufgrund der zumeist hohen Anschaffungskosten auch nicht für jeden, anders sieht es aber bei Hybridautos sowie Autogas- und Erdgasfahrzeugen aus. Ein sparsamer Hybrid wie der Toyota Prius verbraucht dabei weniger als 4 Liter Super auf 100 Kilometer und der neue Toyota Yaris Hybrid soll sogar auf 3,4 Liter Super auf 100 Kilometer kommen. Die CO2-Emissionen markieren mit 79 g/km ebenfalls einen Bestwert. Die etwas höheren Anschaffungskosten für Erdgasfahrzeuge rechnen sich bei einem durchschnittlichen Preis von nur 1,01 Euro pro Kilogramm am heutigen Tag im Vergleich zu einem Benziner oder Diesel auch immer schneller. Gleiches gilt für Autogas, dessen durchschnittlicher Preis heute bei 0,76 Euro liegt. Vorteil bei diesem alternativen Kraftstoff: Viele Benziner lassen sich nachträglich mit einer Autogasanlage ausrüsten.

Beim Autofahren ein paar Punkte beachten und Sprit sparen

Auch beim Autofahren mit einem älteren Modell lässt sich Kraftstoff und damit bares Geld sparen, wenn man einige Punkte beachtet. Dazu zählt, dass man kein unnötiges Gewicht mit sich herumfährt, den Reifendruck in regelmäßigen Abständen überprüft, gerade im Stadtverkehr vorausschauend fährt und nicht von Ampel zu Ampel rast sowie auch auf der Autobahn auf die mögliche Höchstgeschwindigkeit des Autos verzichtet.

Auch mal auf das Auto verzichten – gerade auf kurzen Strecken

Gerade bei kürzeren Strecken lässt es sich auch gut auf das Auto verzichten und gerade in der Stadt bzw. in Ballungsgebieten ist man oft sogar schneller mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad unterwegs. Letzteres kostet im Betrieb übrigens überhaupt kein Geld, man schont beim Radfahren die Umwelt und tut ganz nebenbei auch noch etwas für seine Fitness und Gesundheit.

Andere Kosten senken, die mit dem Halten eines Autos zusammenhängen

Auch bei den anderen Kosten, die zwangsläufig durch ein Auto entstehen, lässt sich einiges an Geld einsparen. Dazu zählt natürlich, die Autoversicherung im Vergleich mit anderen Anbietern zu stellen und eventuell zu einem möglichst günstigen Angebot mit vergleichbaren Konditionen zu wechseln. Ebenso sollten die Kosten für Inspektionen, Reparaturen und Ersatzteile gut verglichen werden. Auch hier stellt das Internet eine gute und bequeme Möglichkeit dar. Die Kosten, die bei der Autoversicherung oder Reparatur eingespart werden können, stehen dann schließlich zum Tanken oder zur anderweitigen Verwendung zur Verfügung.

Wenn man mit diesen Tipps ein paar Kosten einspart, die das Autofahren verursacht, dann wird man sich zwar vielleicht in Zukunft etwas weniger über die hohen Spritpreise ärgern. Schließlich trägt ein sinkender Gesamtverbrauch im Monat gesehen ja zu etwas geringeren Kraftstoffkosten bei und auch Geld was sich an anderer Stelle wie bei der Autoversicherung einsparen lässt, steht einem ja dann zur Verfügung.

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