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30. Shell Eco-marathon: 20 deutsche Teams mit effizienten Fahrzeugen dabei

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Damit die Menschheit mehr im Einklang mit ihrer Umwelt leben kann, sind im Bereich Energie zwei Dinge notwendig: Erstens der Umstieg von fossilen Energieträgern hin zu erneuerbaren Energien und zweitens die Steigerung der Energieeffizienz. Dies gilt natürlich auch für den Verkehrssektor, und was hinsichtlich Effizienz bereits möglich ist, demonstrieren alljährlich die Teilnehmer des Shell Eco-marathon Europe. In diesem Jahr feiert der erstmals 1985 abgehaltene Wettbewerb – bei dem es darum geht, mit einem Liter Benzin möglichst weit zu fahren – bereits sein 30. Jubiläum und seit damals konnten die Teams enorme Fortschritte erzielen.

Shell Eco-marathon Europe UrbanConcept
Foto: Shell Eco-marathon

Mehrere hundert oder gar tausend Kilometer mit nur einem Liter Kraftstoff

Während die Sieger von 1985, ein Team aus der Schweiz, vor 30 Jahren mit nur einem Liter bereits eine Distanz von 680 Kilometern schafften, ließe sich mit den heutigen Fahrzeugen mit derselben Menge Kraftstoff (oder dem Äquivalent in Diesel, Ethanol, etc.) bereits von Deutschland bis nach Nordafrika fahren. Hochgerechnet kam ein Team aus Frankreich in der Kategorie „Prototyp“ im letzten Jahr unglaubliche 2.980 Kilometer weit, das einem Pkw bereits ähnliche Fahrzeug „Schluckspecht“ des Teams der Hochschule Offenburg schaffte mit einem Liter Diesel immerhin noch stolze 315,4 Kilometer.

Shell Eco-marathon Europe 2014 - Infografik20 teilnehmende Teams: Starke Beteiligung aus Deutschland

Insgesamt werden beim weltgrößten Effizienz-Wettbewerb vom 15. bis 18. Mai 2014 in Rotterdam in diesem Jahr mehr als 200 Teams aus Europa und Afrika erwartet. Nach den Franzosen, die gleich mit 57 Teams an den Start gehen, wird Deutschland mit 20 Teams von Hochschulen und Berufsschulen die meisten Teilnehmer stellen. Schirmherrin für die Nachwuchsingenieure ist Bundesforschungsministerin Johanna Wanka, die sich über den Enthusiasmus der jungen Menschen aus der Bundesrepublik begeistert zeigt: „Ich begrüße es sehr, dass so viele junge Menschen für nachhaltige Mobilitätskonzepte und die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien begeistert werden. Denn die effiziente Nutzung der Energiereserven ist eine der wichtigsten Fragen unserer Zeit.“

Alternative Antriebe: Einst Exoten beim Shell Eco-marathon, heute in der Überzahl

Die Konzepte beim beim Shell Eco-marathon und ihre Verbrauchswerte zeigen, dass sie den heute erhältlichen Pkw zumindest hinsichtlich der Effizienz um Meilen voraus sind. Beim durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch eines in 2010 zugelassenen Autos kommt man mit einem Liter schließlich gerade einmal knapp über 15 Kilometer weit (knapp über 17 km bei Dieselmodellen). Dementsprechend interessant ist auch die Entwicklung hinsichtlich alternativer Antriebe, denn auch hier sind die teilnehmenden Teams der Auto-Realität schon weit voraus: Während im Jahr 2003 erstmalig mit Autogas ein Alternativkraftstoff zugelassen wurde und die gasbetriebenen Autos damals deutlich in der Minderheit waren, startet heute die Mehrzahl der Teams mit alternativen Antrieben. Neben Strom aus dem Akku oder der Brennstoffzelle nutzen auch immer mehr Teams Ethanol oder Shell GTL Fuel (Gas-to-liquids).

Neue Mobilitätskonzepte sind vor dem Hintergrund der wachsenden Weltbevölkerung ohne Alternative

Angesichts der wachsenden Bevölkerung sowie einem steigenden Wohlstand in vielen Regionen der Welt wird sich der gesamte Energiebedarf bis zum Jahr 2050 voraussichtlich verdoppeln. Die Zahl der Fahrzeuge wird nach Schätzungen von heute bereits rund 900 Millionen auf mehr als zwei Milliarden steigen. Eine enorme Steigerung der Energieeffizienz von Pkw oder Nutzfahrzeugen ist dabei ebenso unabdingbar wie der Umstieg auf alternative Energiequellen. Weltweit hat sich der Shell Eco-marathon dafür in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Foren entwickelt – mit Austragungsorten in Europa, den USA und Asien.

Weitere Informationen sind auf www.shell.com/global/environment-society/ecomarathon/events/europe.html (Englisch) zu finden.

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