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Ohne Elektronikunternehmen geht es nicht: GM und LG entwickeln den Chevrolet Bolt EV

Ohne Elektronikunternehmen geht es nicht: GM und LG entwickeln den Chevrolet Bolt EV
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Elektronische Komponenten sind für die Automobilzulieferer längst das größte Segment, wobei die Entwicklung hin zu Elektroautos nicht nur bei den Fahrzeugherstellern neue Marktteilnehmer auf den Plan ruft. Wie wichtig gerade das Know-How von Elektronikunternehmen ist, lässt sich alleine hinsichtlich des Antriebs erraten, bei dem Elektromotoren und Batterien die Verbrenner, Tanks und Auspuffanlagen ersetzen. General Motors (GM) geht bei der Entwicklung der nächsten Generation des Chevrolet Bolt EV deshalb auch ganz neue Wege und arbeitet eng mit LG Electronics (LG) zusammen. Ziel war es, ein bezahlbares E-Auto mit einer Reichweite von mehr als 300 Kilometern zu bauen.

Elektroauto Chevrolet Bolt
Foto: General Motors

Die Partnerschaft des US-Autobauers und des koreanischen Technologie-Konzerns besteht dabei schon eine ganze Weile, denn LG war bereits seit 2010 exklusiver Lieferant von Batteriezellen für die erste Generation des Chevrolet Volt. Seither hat LG mehr als 23 Millionen Zellen für die erste Generation des Volt geliefert, wobei im noch nicht einmal zwei Probleme pro einer Million Einheiten aufgetreten sind. Vor diesem Hintergrund ist das Interesse von GM klar, zusätzliches Know-how von LG Electronics und anderen LG-Unternehmen in die Entwicklung eines neuen Elektroautos einzubringen. Dies war das erste Mal, dass GM einen Lieferanten von Komponenten für Elektrofahrzeuge so früh in die Fahrzeugentwicklung einbezogen hat.

Während sich GM weiter auf seine große Erfahrung aus der Entwicklung elektrischer Motoren (u.a. für den Chevrolet Volt, Opel Ampera und Chevrolet Spark EV) sowie das Batteriemanagement oder die Integration von Karosserie und Komponenten konzentriert hat, steuerte LG sein Wissen rund um Infotainment, Batteriesysteme und Komponentenentwicklung bei. Zu diesem Zweck arbeitete in der Abteilung Vehicle Components ein Team, das u.a. aus LG Chem, LG Innotek und LG Display bestand, zusammen. Eigens für die Entwicklung und Produktion von Komponenten für den Bolt investierte LG mehr als 250 Millionen US-Dollar in eine Entwicklungs- und Fertigungseinrichtung in Incheon, Korea.

Nachdem das Chevrolet Bolt Konzeptfahrzeug im Januar diesen Jahres vorgestellt wurde, hat Chevrolet im Februar bestätigt, dass der Bolt EV voraussichtlich ab Ende 2016 im GM-Montagewerk in Orion Township, Michigan, produziert wird. Mit seinem Marktstart dürfte die Elektromobilität einen entscheidenden neuen Schub bekommen.

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