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Weltpremiere: Honda startet Serienverfahren zur Extraktion seltener Erden aus Batterien von Hybridautos

Weltpremiere: Honda startet Serienverfahren zur Extraktion seltener Erden aus Batterien von Hybridautos
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Lithium und Seltene Erden sind für die Produktion von Akkus für Laptops, Handys oder eben auch Elektroautos oder Hybridfahrzeuge unerlässlich und auch das größte Problem. Erstens sind diese Metalle nämlich sehr teuer und zweitens ist die Gewinnung ist aufwendig und geht oft mit drastischen Schädigungen der Umwelt einher. Um den steigenden Bedarf möglichst nachhaltig zu decken wird der japanische Autohersteller Honda zusammen mit der Japan Metals & Chemicals Co., Ltd. Ende April 2012 das weltweit erste Serienverfahren zur Extraktion seltener Erden aus gebrauchten Produkten starten. Ziel von Honda ist es, das Recycling wertvoller Ressourcen weiter auszubauen. Zunächst kommt das Verfahren bei gebrauchten Nickel-Metall-Hydridbatterien zum Einsatz, die aus Honda-Hybridfahrzeugen stammen und vom Handel zurückgenommen wurden. Geplant ist, den Prozess auf andere Gebrauchtteile auszuweiten.

Weltpremiere: Honda startet Serienverfahren zur Extraktion seltener Erden

Bisher wurden gebrauchte Nickel-Metallhydrid-Batterien von Honda einer Wärmebehandlung unterzogen und nickelhaltiger Abfall als Rohstoff für Edelstahl recycelt. Dank des neuen Verfahrens sind die extrahierten seltenen Erden nun genauso rein wie neu geförderte und veredelte Metalle.

Das neu entwickelte Serienverfahren ermöglicht die Extraktion von über 80 Prozent der seltenen Erden, die in gebrauchten Nickel-Metallhydrid-Batterien enthalten sind. Die wiedergewonnenen Metalle sollen nicht nur in Nickel-Metallhydrid-Batterien, sondern auch in zahlreichen anderen Produkten Verwendung finden.

Beim Recycling von Rohstoffen, die in Honda-Produkten zum Einsatz kommen, verfolgt das Unternehmen seit langem den „3R-Ansatz“ (reduce, reuse, recycle = reduzieren, wiederverwenden, recyceln). So war Honda der erste japanische Automobilhersteller, der recycelte Teile angeboten und zugleich gebrauchte Ölfilter und Stoßdämpfer gesammelt und aufbereitet hat. In Zukunft soll das Recyclingnetzwerk weiter ausgebaut werden.

Quelle Grafik: Honda

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