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ÖkoGlobes 2012: Preise für den Einsatz für eine nachhaltigere Mobilität

ÖkoGlobes 2012: Preise für den Einsatz für eine nachhaltigere Mobilität
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Am 17. Oktober 2012 wurden in Köln beim TÜV Rheinland die ÖkoGlobes 2012 verliehen und in diesem Jahr durften sich besonders viele Autobauer über eine Auszeichnung freuen. Verliehen wurden sie in neun verschiedenen Kategorien sowie an Persönlichkeiten aus Politik und Wissenschaft. Insgesamt vermeldeten die Ausrichter, die DEVK-Versicherungen, der TÜV-Rheinland und das ÖkoGlobe-Institut der Universität Duisburg-Essen (UDE), mehr als 110 eingegangene Vorschläge, unter denen die Sieger ermittelt wurden. Beherrschende Themen waren in diesem Jahr die Elektromobilität und Hybridfahrzeuge sowie die Optimierung von Verbrennungsmotoren und Weiterentwicklungen im Leichtbau.

Renault wurde für seinen Einsatz für Elektroautos ausgezeichnet

In der Kategorie „Supply Chain“ wurde die „Zero Emission“-Strategie von einer hochkarätigen Jury auf den ersten Platz gewählt. Sie würdigte damit das ganzheitliche Engagement von Renault, Elektrofahrzeuge in Großserie anzubieten und gleichzeitig die erforderliche Infra­struktur dafür zur Verfügung zu stellen. Als einziger Autohersteller bietet Renault mittlerweile eine breite Palette an elektrisch angetriebenen Autos an: Von den Transportern Kangoo Z.E. und Kangoo Maxi Z.E. über die Elektro-Limousine Fluence Z.E. bis zum kleinen Stadtflitzer Renault Twizy. Im ersten Quartal 2013 wird als nächstes Modell die Kompakt­limousine Renault ZOE folgen.

Renault Zoe Elektroauto
Foto: Renault

Toyota Prius Plug-in Hybrid und Volvo V60 Plug-in-Hybrid sind die Sieger unter den Serienfahrzeugen

Im Betrieb noch nicht ganz emissionsfrei aber dank ihrer zukunftsweisenden Technik doch besonders sparsam und sauber, sind der Toyota Prius Plug-In Hybrid und der Volvo V60 Plug-in-Hybrid. In Kombination mit ihrer uneingeschränkten Alltagstauglichkeit (Reichweite bei beiden deutlich über 1.000 Kilometern) konnten sie in diesem Jahr den Öko-Globe 2012 in der Kategorie „Serienfahrzeug“ gewinnen. Das Fahrzeug von Toyota konnte damit zudem die Prius-Siegesserie beim Öko-Globe fortsetzen. Als „konventioneller“ Hybrid wurde er bereits 2009 in der Kategorie „Großserienfahrzeug“ ausgezeichnet.

Toyota Prius Plug-in Hybrid
Foto: Toyota

Volvo V60 Plug-in-Hybrid
Foto: Volvo

Der Ford 1.0 Liter Ecoboost-Dreizylinder-Motor ist der Sieger bei den Antrieben

Der ÖkoGlobe 2012 in der Kategorie „Antriebe und Antriebsstrang“ ist für den 1.0 Liter Ecoboost-Dreizylinder-Motor von Ford ein weiterer Preis in einer ganzen Reihe von Auszeichnungen. Das besonders effiziente Triebwerk wird seit März 2012 im Ford Focus angeboten und kommt später neben Fiesta und Ka auch im Ford Mondeo zum Einsatz. Diese Premiere zeigt das Potential des Downsizings bei Verbrennungsmotoren, denn noch nie zuvor wurden Drei-Zylinder in Kompakt- und Mittelklasse-Fahrzeugen angeboten. Zusammen mit dem serienmäßig verbauten Start-Stopp-System erreicht der 74 kW Ecoboost-Motor im Ford Focus einen kombinierten Verbrauch von 4,8 Liter Super auf 100 km bei 109 g CO2 pro Kilometer.

Bestes Konzeptfahrzeug ist der Mercedes F 125! mit Brennstoffzellenantrieb

Ein nicht nur besonders umweltfreundliches und praktisches, sondern auch ein besonders stylisches Fahrzeug, wie es in 20 und mehr Jahren in Serien gehen könnte, gewann die Auszeichnung in der Kategorie „Konzeptfahrzeuge“. Mit ihrem Forschungsfahrzeug F 125! setzt der Autohersteller dank der besonders leistungsfähigen kompakten Lithium-Schwefel Batterie in Kombination mit einem Wasserstoffspeicher neue Maßstäbe bei der Reichweite alternativ angetriebener Autos. Der Mercedes F 125! kann mit einer Wasserstoffladung bis zu 1.000 km weit fahren und d Batterie kann induktiv geladen werden.

Weitere Auszeichnungen

Weitere ÖkoGlobes 2012 gingen u.a. an Continental AG, die für das MK 100 ESC Hybrid-Rekuperationsbremssystem in der Kategorie „Energiegewinnung und Energiespeicher“ ausgezeichnet wurde, an die BMW Group für das innovative CarSharing-Modell DriveNow in der Kategorie „Mobilitätsmodelle“ sowie an die Volkswagen AG und die Deutsche Post DHL mit dem Forschungsfahrzeug eT! In der Kategorie „Start-Ups“ wurde das Unternehmen Urban-e mit dem „iBullit“, einem Elektro-Lastenrad mit Solarpanel, zum Sieger gewählt.

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