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Toyota testet Prius Plug-in-Hybrid mit integrierten Solarzellen

Der Toyota Prius ist zweiffelsfrei der Vorreiter in Sachen Hybridantrieb, der bereits im Jahr 1997 auf den Markt gebracht und mittlerweile millionenfach verkauft wurde. Seit 2012 ist er auch als Prius Plug-In Hybrid bestellbar, und bereits im Jahr 2009 wurde die Option von Solarzellen im Dach des Prius eingeführt. Was bisher noch nicht verfügbar ist, ist allerdings das Feature integrierter Solarzellen in großflächige Teile des Pkw, wie sie etwa das Elektroauto Sion von Sono Motors oder das Lightyear One Solarauto bieten werden. Doch was nicht ist, kann noch kommen. In Japan werden ab Ende Juli 2019 zumindest die ersten Demofahrzeuge auf Basis des Prius Plug-in Hybrid eingestetzt, bei denen Solarzellen auf Teilen der Karosserie angebracht sind.

Toyota Prius Plug-In-Hybrid mit Solarzellen Foto: Toyota

Die Tests erfolgen in Kooperation mit der Forschungs- und Entwicklungsorganisation NEDO sowie dem Batteriehersteller Sharp. Die auf die Karosserie angebrachten, hocheffiziente Solarzellen von Sharp besitzen einen Umwandlungs-Wirkungsgrad von über 34 Prozent und sollen mit der Kraft der Sonne die Reichweite und Kraftstoffeffizienz des Toyota Prius weiter verbessern. Angebracht sind sie auf Dach und Motorhaube sowie der Heckklappe und weiteren Teilen des Fahrzeugs. Insgesamt verfügt die eingebaute Solaranlage über eine Nennleistung von rund 860 Watt. Zum Vergleich: Das bisherige optionale Solardach leistete nur etwa ein Fünftel und diente nur der Stromerzeugung für Lüftung und andere elektrische Features.

Toyota Prius Plug-In-Hybrid mit Solarzellen auf der Karosserie Foto: Toyota

Neben einer deutlichen Steigerung der Stromerzeugung, die dann auch dem zeitweise rein elektrischen Antrieb dient, erzeugen die Solarzellen der Testfahrzeuge den Strom nicht nur während des Parkens sondern auch bei der Fahrt. Dies soll die Reichweite im Elektromodus deutlich vergrößern.

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